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Angst & Panik

Angststörung überwinden: Raus aus dem Teufelskreis

Verstehe die Angst vor der Angst, erkenne typische Muster und erfahre, welche Behandlung und Schritte im Alltag helfen können.

Junge Frau steht gelöst und zuversichtlich vor einem belebten U-Bahn-Eingang in der Stadt
9 Min. Lesezeit Zuletzt aktualisiert: 5. Oktober 2026 Geprüft und freigegeben durch Psychotherapeutin Laura Teresa Wiegel
Laura Teresa Wiegel

Laura Teresa Wiegel ♀

Psychotherapeut:in i.A. (M.Sc.)

39,00 €
Deutsch Englisch 13 Jahre Erfahrung

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Über mich

Ich stehe kurz vor Approbation zur tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapeutin und arbeite in einer psychiatrischen Klinik in Schleswig Holstein. Mein psychotherapeutischer Schwerpunkt ist die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Diese geht als psychodynamisches Verfahren davon aus, daß wir in unserer Entwicklung geprägt werden durch frühe Beziehungserfahrungen und daß unser Fühlen und Handeln zu großen Teilen durch unbewusste Prozesse gesteuert wird. Häufig liegen unbewältigte innere Konflikte oder belastende Erfahrungen aus früherer Lebenszeit zugrunde. Bisherige Bewältigungsstrategien können irgendwann durch aktuelle Auslöser (wie z.B Trennungen, Arbeitsplatzverlust etc.) zusammenbrechen. Durch Auseinandersetzung mit diesen Mechanismen - hier im Rahmen einer psychologischen Beratung - kann psychische Stabilisierung und Entlastung erfolgen. Dabei werden biografische Erfahrungen in Bezug zur aktuellen Problematik gesetzt.

Gerne unterstütze ich Sie dabei.

*Mitglied Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPtV)

Qualifikation

  • Von 04/2010 bis 10/2013 Studium Psychologie (B.Sc.), Humboldt Universität Berlin
  • Von 04/2016 bis 10/2018 Studium Psychologie (M.Sc.) , Universität Hamburg
  • Von 10/2018 bis aktuell Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin (Fachkunde tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) am Institut für Psychotherapie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Bewertungen (1)

MarienkaeferSchilf.6770 07.07.2026

tolles Erstgespräch mit sehr hilfreichen Hilfestellungen

Du möchtest einfach einkaufen gehen, zur Arbeit fahren oder abends zur Ruhe kommen. Doch deine Gedanken sind schon bei der nächsten möglichen Gefahr: Was, wenn mir schwindelig wird? Wenn ich wieder Panik bekomme? Wenn etwas passiert und niemand helfen kann?

Vielleicht vermeidest du inzwischen bestimmte Situationen. Oder du versuchst ständig, dich abzusichern und findest trotzdem keine Ruhe. Besonders belastend wird es, wenn du nicht mehr nur Angst vor einer Situation hast, sondern vor deiner eigenen Angstreaktion.

Eine Angststörung kann den Alltag stark einschränken. Es gibt jedoch wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Ein wichtiger Schritt ist, zu verstehen, wie sich Angst, Gedanken und Verhalten gegenseitig beeinflussen. Darauf lässt sich aufbauen, um wieder mehr Handlungsspielraum zu gewinnen.

Das Wichtigste vorab

  • Angststörungen können behandelt werden. Welche Unterstützung passt, hängt von der Angstform und deiner persönlichen Situation ab.
  • Vermeidung erleichtert die Situation häufig kurzfristig, kann die Angst langfristig aber aufrechterhalten.
  • Die Angst vor der Angst spielt besonders bei Panikstörungen und Agoraphobie eine wichtige Rolle.
  • Psychotherapie, insbesondere kognitive Verhaltenstherapie, gehört zu den etablierten Behandlungsmöglichkeiten.
  • Neue oder ungeklärte körperliche Beschwerden sollten ärztlich untersucht werden.

Wann wird Angst zu einer Angststörung?

Angst ist zunächst eine normale Schutzreaktion. Sie macht aufmerksam und hilft, auf Gefahren zu reagieren. Problematisch wird sie, wenn sie übermäßig stark ist, häufig ohne angemessene Bedrohung auftritt oder das Leben zunehmend bestimmt.

Vielleicht sagst du Treffen ab, gehst Aufgaben aus dem Weg oder verbringst viel Zeit damit, mögliche Gefahren gedanklich durchzuspielen. Entscheidend ist nicht allein, wie heftig sich die Angst anfühlt, sondern auch, wie sehr sie dich belastet und einschränkt. Eine fachliche Abklärung hilft, die Beschwerden einzuordnen.

Wie sich Angst körperlich und psychisch äußern kann, erfährst du ausführlicher in unserem Beitrag über die Symptome einer Angststörung.

Welche Arten von Angststörungen gibt es?

Angststörungen können sich unterschiedlich zeigen. Die Unterscheidung ist wichtig, weil sich die Behandlung an den jeweiligen Beschwerden und Einschränkungen orientiert.

Generalisierte Angststörung

Anhaltende und schwer kontrollierbare Sorgen über Gesundheit, Familie, Arbeit, Finanzen oder mögliche Unglücke.

Panikstörung

Wiederkehrende unerwartete Panikattacken und die Sorge, dass eine weitere Attacke auftreten könnte.

Agoraphobie

Angst vor Situationen, aus denen eine Flucht schwierig erscheint oder in denen schnelle Hilfe fehlen könnte.

Soziale Angststörung

Die ausgeprägte Angst, von anderen negativ beurteilt, abgelehnt oder bloßgestellt zu werden.

Spezifische Phobie

Starke Angst vor klar begrenzten Auslösern wie Tieren, Höhen, Blut oder Spritzen.

Bei einer Panikstörung steht häufig die Sorge vor der nächsten Attacke im Mittelpunkt. Mehr dazu findest du unter Panikattacke: Symptome erkennen und was du jetzt tun kannst. Wie eine Agoraphobie Wege und Orte einschränken kann, erklärt unser Beitrag Agoraphobie überwinden: Wege zurück in einen freien Alltag.

Angst vor der Angst: Wie entsteht der Teufelskreis?

Nach einer belastenden Angsterfahrung kann bereits die Erinnerung daran neue Angst auslösen. Du beobachtest deinen Körper genauer und prüfst, ob sich wieder etwas ankündigt. Ein schnellerer Herzschlag wird dann möglicherweise als Warnsignal verstanden. Die dadurch entstehende Angst verstärkt wiederum die körperliche Reaktion.

  1. 01

    Körperempfindung

  2. 02

    Gefahrbewertung

  3. 03

    Mehr Angst

  4. 04

    Vermeidung

Ein Beispiel: Vor einer Besprechung schlägt dein Herz schneller. Du denkst: „Jetzt bekomme ich bestimmt eine Attacke.“ Du wirst angespannter und achtest noch stärker auf deinen Körper. Schließlich sagst du die Besprechung ab und fühlst dich zunächst erleichtert. Die Befürchtung bleibt jedoch bestehen, weil du nicht erfahren konntest, wie die Situation ohne Rückzug verlaufen wäre.

Bei einer generalisierten Angst kann der Kreislauf anders aussehen. Eine Unsicherheit führt zu Sorgen, die Sorgen zu weiteren möglichen Katastrophen. Du suchst Rückversicherung, fühlst dich kurz beruhigt und zweifelst wenig später erneut. Nicht jede Angststörung folgt exakt demselben Muster. In einer Behandlung wird deshalb untersucht, was die Angst auslöst und aufrechterhält.

Warum kann Vermeidung die Angst verstärken?

Wenn etwas Angst macht, ist der Wunsch nach Abstand verständlich. Kurzfristig kann Vermeidung tatsächlich entlasten. Langfristig fehlen dadurch jedoch Erfahrungen, die eine Befürchtung relativieren könnten.

Aus „Heute fahre ich lieber nicht mit der Bahn“ kann mit der Zeit „Ich kann grundsätzlich nicht mehr Bahn fahren“ werden. Manchmal weitet sich die Angst auf weitere Situationen aus. Auch ständige Absicherung kann eine Rolle spielen, etwa wiederholtes Nachfragen, ob wirklich nichts passieren wird.

Entscheidend ist, ob ein Verhalten praktisch hilft oder zunehmend zur Voraussetzung dafür wird, überhaupt etwas zu unternehmen. Das lässt sich mit einer Fachperson besprechen. Das Bundesgesundheitsportal beschreibt ausführlicher, wie Gedanken, Körperreaktionen und Verhalten einen Angstkreislauf bilden können.

Was kann eine Angststörung auslösen?

Meist gibt es keinen einzelnen Grund. Persönliche Veranlagung, belastende Erfahrungen, anhaltender Stress und erlernte Reaktionsmuster können zusammenwirken. Ein einschneidendes Ereignis kann Beschwerden auslösen, muss aber nicht erkennbar sein.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Entstehung und Aufrechterhaltung: Auch wenn die ursprüngliche Belastung vorbei ist, können Vermeidung und ständige Alarmbereitschaft bestehen bleiben. Du musst deshalb nicht erst eine eindeutige Ursache finden, bevor du Unterstützung suchen kannst.

Angststörung überwinden: Welche Behandlung hilft?

Beschwerden zunächst fachlich einordnen

Ein erster Schritt kann ein Gespräch in der Hausarztpraxis oder eine psychotherapeutische Sprechstunde sein. Dabei geht es um die Beschwerden, ihren Verlauf und die Einschränkungen im Alltag.

Körperliche Ursachen müssen gegebenenfalls mituntersucht werden. Bestimmte Schilddrüsenerkrankungen können zum Beispiel Symptome verursachen, die einer Angstreaktion ähneln. Auch Medikamente oder andere Substanzen können relevant sein. Eine sorgfältige Abklärung verhindert, dass Beschwerden vorschnell ausschließlich auf die Psyche zurückgeführt werden.

Kognitive Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie gehört zu den gut untersuchten Behandlungen bei Angststörungen. Dabei beschäftigst du dich mit den Zusammenhängen zwischen Gedanken, Gefühlen, Körperreaktionen und Verhalten. Es geht darum, bedrohliche Bewertungen zu überprüfen und neue Erfahrungen zu ermöglichen. Je nach Angststörung gehören auch konkrete Übungen im Alltag dazu.

Psychodynamische Psychotherapie

Die psychodynamische Psychotherapie richtet den Blick darauf, wie frühere Erfahrungen, Beziehungsmuster und unbewusste Konflikte aktuelle Ängste beeinflussen können. Ziel ist es, diese Zusammenhänge besser zu verstehen und dadurch neue Wege im Umgang mit der Angst zu entwickeln. Dieser Ansatz gehört auch zum Fachgebiet von Laura Teresa Wiegel, die diesen Beitrag fachlich geprüft hat.

Exposition: Gefürchteten Situationen therapeutisch begegnen

Bei verschiedenen Angststörungen ist Exposition ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Dabei näherst du dich gezielt angstauslösenden, tatsächlich ausreichend sicheren Situationen oder Körperempfindungen.

Die Übungen werden gemeinsam vorbereitet. Du lernst, mit der Angst umzugehen und Befürchtungen an der Erfahrung zu überprüfen. Eine befürchtete Folge tritt möglicherweise nicht ein, fällt anders aus als erwartet oder du erlebst, dass du die Situation trotz vorhandener Angst bewältigen kannst. Die Angst muss während einer einzelnen Übung nicht zwingend vollständig zurückgehen.

Das bedeutet nicht, dich ohne Vorbereitung in deine schlimmste Angst zu zwingen. Welche Übungen sinnvoll sind und wie sie durchgeführt werden, hängt von der Diagnose, deiner Gesundheit und dem Behandlungsplan ab.

Medikamente als mögliche Ergänzung

Je nach Angststörung, Belastung und persönlichen Voraussetzungen kommen auch Medikamente infrage. Dazu gehören bestimmte Antidepressiva, die ebenfalls gegen Angststörungen eingesetzt werden.

Sie wirken nicht sofort und können Nebenwirkungen haben. Nutzen, Risiken und die Dauer der Einnahme sollten ärztlich besprochen werden. Beruhigungsmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine können abhängig machen und sind keine unkomplizierte Dauerlösung. Medikamente solltest du nicht eigenständig beginnen, verändern oder absetzen.

Wenn du Unterstützung bei der Suche brauchst, findest du konkrete Anlaufstellen im Beitrag Therapieplatz finden: So bekommst du schneller Hilfe.

Was kannst du selbst im Alltag tun?

Selbsthilfe kann eine Behandlung unterstützen. Sie muss keine weitere Aufgabe werden, bei der du dich unter Leistungsdruck setzt.

Bereite ein erstes Gespräch vor

Du brauchst keine fertige Erklärung für deine Beschwerden. Ein paar Stichpunkte können reichen:

  • In welchen Situationen wird die Angst besonders stark?
  • Was befürchtest du dann?
  • Was vermeidest du inzwischen?
  • Was möchtest du wieder unternehmen können?

Setze dir ein persönliches Alltagsziel

„Ich will nie wieder Angst haben“ ist schwer greifbar. Konkreter wäre: „Ich möchte wieder an unserem gemeinsamen Mittagessen teilnehmen können.“ Ein solches Ziel kannst du in die Behandlung oder Beratung mitnehmen. Dort lässt sich überlegen, welche Schritte und welche Unterstützung dafür sinnvoll sind.

Schaffe Raum für Erholung

Bewegung, ausreichend Schlaf und Entspannungsverfahren können helfen, die allgemeine Anspannung zu reduzieren. Auch ein bewusster Umgang mit Alkohol und Koffein kann sinnvoll sein. Diese Maßnahmen ersetzen keine notwendige Behandlung, können den Alltag aber unterstützen.

Wenn du besonders abends schlecht abschalten kannst, lies auch unseren Beitrag über innere Unruhe und Schlafprobleme.

Sprich darüber, welche Unterstützung du brauchst

Für Angehörige ist nicht immer erkennbar, was hinter Rückzug oder Absagen steckt. Ein offenes Gespräch kann Missverständnisse verringern. Unterstützung sollte möglichst zu den vereinbarten Behandlungszielen passen, statt ungewollt immer mehr Vermeidung zu ermöglichen.

Ist eine Angststörung heilbar und wie lange dauert das?

Angststörungen können sich durch Behandlung deutlich bessern. Manche Menschen werden weitgehend beschwerdefrei, andere lernen, verbleibende Ängste so zu bewältigen, dass sie den Alltag wesentlich weniger einschränken.

Eine feste Dauer lässt sich nicht seriös vorhersagen. Der Verlauf hängt unter anderem von der Angstform, der bisherigen Erkrankungsdauer und weiteren Belastungen ab. Gerade generalisierte Angst kann länger bestehen und phasenweise stärker oder schwächer werden. Daraus folgt nicht, dass eine Verbesserung unmöglich ist.

Für den persönlichen Fortschritt sind deshalb auch diese Fragen hilfreich: Was traue ich mir wieder zu? Welche Entscheidung treffe ich inzwischen selbst, statt sie der Angst zu überlassen? Was gelingt mir trotz Anspannung?

Wie kann PSYNOW dich unterstützen?

Bei PSYNOW beraten dich qualifizierte Psycholog:innen und approbierte Psychotherapeut:innen mit denselben anerkannten Qualifikationen, wie sie auch in Praxen und Kliniken tätig sind.

Im Gespräch kannst du deine aktuelle Situation, persönliche Belastungen und mögliche Ursachen reflektieren. Gemeinsam schaut ihr, welche nächsten Schritte sinnvoll sind und ob zusätzlich eine psychotherapeutische oder ärztliche Abklärung hilfreich sein könnte.

Wenn eine Psychotherapie notwendig oder sinnvoll erscheint, kann die Beratung zur Orientierung und Überbrückung bis zu einem Therapieplatz dienen. Unsere Fachpersonen kennen die Grenzen der Online-Begleitung und sprechen offen mit dir darüber.

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Wann solltest du dir professionelle Hilfe holen?

Warte nicht erst darauf, dass gar nichts mehr geht. Eine Abklärung ist sinnvoll, wenn Ängste wiederholt auftreten, dich deutlich belasten oder wichtige Bereiche deines Lebens einschränken.

Für eine psychotherapeutische Sprechstunde brauchst du grundsätzlich keine Überweisung. Über die 116117 kannst du Unterstützung bei der Terminvermittlung erhalten. Ein Sprechstundentermin bedeutet allerdings nicht automatisch, dass anschließend sofort ein fortlaufender Therapieplatz verfügbar ist.

Im Notfall

Neue starke Brustschmerzen, schwere Atemnot oder Bewusstlosigkeit dürfen nicht einfach als Angstreaktion eingeordnet werden. Bei einem möglichen medizinischen Notfall rufe 112. Bei Suizidgedanken oder einer schweren psychischen Krise solltest du sofort psychiatrische, ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe suchen.

Quellen und weiterführende Informationen

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische oder psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung.

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Über mich

Hallo! Ich bin Katharina, Klinische Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin aus Hamburg und unterstütze meine Klienten bei der Bewältigung von Krisen, Stress, Ängsten, Beziehungsproblemen und Lebensveränderungen.

Während meiner Ausbildung habe ich Erfahrungen insbesondere mit der Behandlung von Ängsten, Zwängen, Depression und Suchterkrankungen gesammelt. Ich habe Patient:innen in Einzel- und in Gruppentherapie im ambulanten und stationären Setting begleitet. Seit meiner Approbation bin ich selbstständig und online tätig. Dies bietet mir und Ihnen eine schnelle und flexible Möglichkeit der ambulanten Begleitung!

Ich arbeite ressourcenorientiert und nutze verschiedene Methoden aus Coaching und Kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) und der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT). Ein besonderer Faktor auf den ich schaue, ist das Training Ihrer Resilienz, also psychischer Widerstandsfähigkeit, welche gerade in Krisenzeiten aktiviert und genutzt werden kann. Meine Interventionen passe ich individuell an Ihre Bedürfnisse und Ihr Anliegen an.

Häufig geht es in meiner Beratung um folgende Themen:

  • Wie gehe ich mit Ängsten oder Panik um?

  • Wie kann ich Überforderung und Stress reduzieren?

  • Wie kann ich meine Beziehungen besser pflegen oder Konflikte bewältigen?

  • Wie kann ich klare Grenzen setzen?

  • Wie setze ich Dinge um, ohne sie aufzuschieben?

  • Wie reguliere ich meine Emotionen?

  • Wie stärke ich mein Selbstwertgefühl oder werde selbstbewusster?

Melden Sie sich gerne zu einem ersten persönlichen Online-Gespräch! Ich freue mich, Sie kennenzulernen und Sie bei Ihrem Anliegen zu unterstützen!

Qualifikation

  • Von 10/2014 bis 09/2017 Bachelor of Science (B.Sc.) in Psychologie, Medical School Hamburg
  • Von 10/2017 bis 09/2019 Master of Science (M.Sc.) in Klinischer Psychologie und Psychotherapie, Medical School Hamburg
  • Von 04/2020 bis 05/2024 Ausbildung und Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie - Institut für Psychotherapie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Bewertungen (10)

MarienkaeferFarn.6107 01.09.2026

Im Rahmen der Gespräche fühle ich mich jederzeit ernst genommen und bekomme zum Thema Angst/Panik wertvolle Tools an die Hand, die auch im Nachhinein immer wieder reflektiert und erweitert werden. Katharina hat einen sehr ganzheitlichen Blick auf die Problemstellungen und hilft mir im Umgang mit Akutsituationen, als auch mit aufzuarbeitenden Themen aus der Vergangenheit.

MinzeRegen.7488 30.07.2026

K. ist sehr kompetent, hat viel Fachwissen (v.a. zum Thema Ängste) und ist sehr empathisch. Sie hat mir viele alltagstaugliche und effiziente Strategien vermittelt.

LuchsSchmetterling.7218 23.07.2026

Jedes Mal sehr hilfreiche Gespräche, vielen Dank!:)

KleeWiese.5388 22.07.2026

Sehr lieb und einfühlsam, hab direkt das Gefühl, dass ich und meine Problemstellung gesehen und anerkannt werden ohne mich dafür schlecht zu fühlen! Sehr strukturierte Vorgehensweise, was mir auch erlaubt, einzuschätzen wohin die Reise hingeht.

NebelSchmetterling.7579 06.07.2026

ich habe mich verstanden, ernst genommen und sehr gut begleitet gefühlt. Herzlichen Dank!

Klinische:r Psycholog:in

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Über mich

Wir brauchen jemanden an unserer Seite, von dem wir sicher sein können, dass er uns so lange zuhört, bis wir selbst wieder wissen woran wir sind  und was wir zu tun haben.

Ich bin 51 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Söhne. Als mein zweiter Sohn geboren wurde, wäre er uns zu Hause beinahe erstickt. Er hatte Reste von Fruchtwasser in der Lunge. Ich stand damals unter Schock, unfähig den Notruf abzusetzen. Es ist gut gegangen.

Die Momente bis der Notarzt eintraf und mein Sohn wieder atmete werde ich nie vergessen. Nie wieder in meinem Leben wollte ich diese lähmende Ohnmacht und Hilflosigkeit erleben.

Heute arbeite ich als klinische Psychologin und Fachpsychologin für Notfallpsychologie  im Asklepios Klinikum Nord in Hamburg sowie in der Psychosozialen Notfallversorgung von Betroffenen und Einsatzkräften.

Es ist zu meiner Aufgabe geworden Menschen genau da zu begleiten wo und wann ich am dringendsten gebraucht werde. Akut. Pragmatisch. Stabilisierend. Orientierung und Halt gebend. In dem Augenblick wo alles auseinander fällt. Wo wir ein Gegenüber am dringendsten brauchen.

In meiner Arbeit schaffe ich einen „sicheren Raum“. Draußen an der Einsatzstelle, im Videocall oder auf dem Stationsflur einer Intensivstation. Ich orientiere mich an dem was gerade ist, was jetzt gebraucht wird. Inmitten aller Schwierigkeiten brauchen wir Sicherheit & Verbundenheit, das  „Wozu“ im Leben und den „guten Grund“ hinter den Symptomen.

Ich arbeite mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Zugehörigen und Einsatzkräften in unterschiedlichsten herausfordernden Lebenssituationen, unter existenzieller Bedrohung, mit psychischen Beschwerden oder psychologischen Fragestellungen.

Das was dir gerade Schwierigkeiten bereitet, muss nicht immer gleich die große  „Katastrophe" sein. Manchmal bringen uns vermeintlich kleine Dinge unerwartet aus der Bahn. Auch dafür gibt es gute Gründe. Auch das will gesehen werden!



Qualifikation

  • Von 04/2011 bis aktuell Fachkraft für Psychosoziale Notfallversorgung für Betroffene PSNV-B
  • Von 04/2011 bis aktuell Fachkraft für psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte PSNV-E
  • Von 04/2011 bis 03/2014 Bachelor Psychologie
  • Von 04/2014 bis 03/2016 Master klinische Psychologie und Psychotherapie
  • Von 02/2015 bis 01/2016 Psychiatr. Tagesklinik für Kinder-u. Jugendliche Regio Klinikum Elmshorn
  • Von 02/2016 bis 02/2018 Dozentin u. Lt. Einsatznachsorge Rettungsdienstkooperation SH
  • Von 03/2016 bis 02/2020 Rettungssanitäterin
  • Von 09/2018 bis 10/2018 Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde für Psychotherapie
  • Von 09/2019 bis 12/2021 Sozialpsychiatrischer Dienst Kreis Segeberg/ Neumünster
  • Von 02/2021 bis 12/2022 Traumazentrierte Fachberatung
  • Von 02/2022 bis aktuell Stationspsychologin Asklepios Nord Heidberg
  • Von 04/2022 bis 09/2022 Fachpsychologin für Notfallpsychologie BDP
  • Von 09/2022 bis 12/2022 Hypnosetherapie Lehrgang
  • Von 06/2023 bis aktuell Trainerin der Landespolizei Schleswig-Holstein
  • Von 04/2025 bis 07/2025 Angestellte im Polizeidienst

Bewertungen (6)

DachsRegen.9935 19.09.2026

Mega Zuhörerin, hat immer einen tipp zum motivieren und aufbauen

NelkeRose.8697 23.08.2026

Sehr gutes Erstgespräch, das sehr gut tat

QuelleSeerose.7158 17.07.2026

Sehr gute Zuhörerin, die viele hilfreiche Denkanstöße gibt.

LindeKlee.2176 22.05.2026

Eine wirklich tolle Zuhörerin mit dem Talent auch gute Ratschläge auf die jeweiligen Situationen zu geben. Julia ist sehr erfahren, das spürt man und mal fühlt sich immer geborgen und geschützt. Technisch funktioniert immer alles einwandfrei und obwohl man online die Termine wahrnimmt, fühlt man sich ganz nah. ich kann Julia nur empfehlen.

NebelWaschbaer.9414 14.05.2026

Es war ein sehr angenehmes und nettes Gespräch mit der Julia. Vielen Dank

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Über mich

Seit 5 Jahren arbeite ich als Psychologin und Systemischer Coach. Derzeit bin ich in der Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie und bringe somit meine bisherigen Kenntnisse und Erfahrung in den Beratungsprozess ein. Die Basis meiner Beratung bilden vor allem Empathie, Offenheit und Vertrauen. Gemeinsam an Problemen arbeiten, auf Augenhöhe kommunizieren und an einem Strang ziehen - das ist mir besonders wichtig!

Gern begleite Sie auf dem Weg zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Ganzheitliche Beratung liegt mir sehr am Herzen. Daher ist es mir wichtig, Ihr Anliegen genau zu verstehen und den Prozess nach Ihren Wünschen zu gestalten.

In der Beratung gibt es keinen vorgefertigten Fahrplan. Ich stelle mich auf Sie und Ihre Bedürfnisse ein. Jede Sitzung wird individuell auf Sie zugeschnitten, um Ihrem Anliegen gerecht zu werden.

Hier finden Sie den Raum, die Geduld und Offenheit für Ihre Themen - ich freue mich sehr, Sie unterstützen zu dürfen!

Qualifikation

  • Von 02/2020 bis 02/2021 Ausbildung zum "Systemisch-humanistischen Job- und Karriere Coach nach Schulz von Thun"
  • Von 09/2020 bis 09/2022 M.Sc. Klinische Psychologie und Psychotherapie (Medical School Hamburg)
  • Von 04/2023 bis 10/2023 Fortbildung zum zertifizierten "Health Coach" (Medletics Academy)
  • Von 04/2024 bis 08/2026 Derzeit in Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie (Hafencity Insitut für Psychotherapie, Hamburg)

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Häufige Fragen zum Überwinden einer Angststörung

Wie bekomme ich eine Angststörung am besten in den Griff?

Der passende Weg beginnt mit einer fachlichen Einordnung deiner Beschwerden. Je nach Art und Stärke der Angst kommen vor allem Psychotherapie, gegebenenfalls Medikamente oder eine Kombination infrage. Besonders die kognitive Verhaltenstherapie gehört zu den etablierten Verfahren. Entscheidend ist kein allgemeiner Durchhalte-Tipp, sondern ein Behandlungsplan, der zu deiner Situation passt. Einen verständlichen Überblick bietet das Bundesgesundheitsportal; typische Anzeichen findest du außerdem im PSYNOW-Ratgeber „Angststörung erkennen“.

Kann ich eine Angststörung allein überwinden?

Selbsthilfe kann eine Behandlung sinnvoll ergänzen: Wissen über Angst, ein stabiler Alltag, Bewegung und der Austausch mit vertrauten Menschen können entlasten. Bei starken, anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden solltest du jedoch professionelle Unterstützung einbeziehen – besonders, wenn du immer mehr Situationen vermeidest oder dein Alltag deutlich eingeschränkt ist. Über die psychotherapeutische Sprechstunde der 116117 ist eine erste Abklärung möglich. Hinweise zur Suche gibt auch der PSYNOW-Ratgeber „Therapieplatz finden“.

Wie überwinde ich die Angst vor der Angst?

Die Angst vor der Angst entsteht häufig, wenn körperliche Signale wie Herzklopfen oder Schwindel als unmittelbar gefährlich bewertet werden. Dadurch steigt die Anspannung, die Symptome werden stärker und Vermeidung stabilisiert den Kreislauf. In einer Behandlung kannst du lernen, diese Zusammenhänge zu erkennen, Befürchtungen zu überprüfen und gefürchtete Situationen schrittweise wieder aufzusuchen. Bei Panikstörungen können auch therapeutisch angeleitete Übungen mit Körperempfindungen dazugehören. Mehr dazu erklärt der PSYNOW-Ratgeber „Panikattacken verstehen“.

Ist eine generalisierte Angststörung eine schwere Erkrankung?

Eine generalisierte Angststörung ist eine ernst zu nehmende psychische Erkrankung. Wie stark sie sich auswirkt, ist individuell: Dauernde Sorgen und innere Anspannung können Schlaf, Konzentration, Beziehungen und Arbeitsfähigkeit erheblich belasten. Gleichzeitig bedeutet die Diagnose nicht, dass der Zustand unveränderbar ist. Wirksame Behandlungsmöglichkeiten sind vorhanden. Ausführliche medizinische Informationen findest du beim Bundesgesundheitsportal zur generalisierten Angststörung.

Wie lange dauert eine generalisierte Angststörung?

Dafür gibt es keine feste Zeitspanne. Die Beschwerden entwickeln sich häufig schleichend, können über längere Zeit bestehen und in ihrer Stärke schwanken. Verlauf und Erholung hängen unter anderem von der individuellen Belastung, Begleiterkrankungen und einer passenden Behandlung ab. Auch bei länger bestehenden Sorgen ist Unterstützung sinnvoll und Veränderung möglich. Einen sachlichen Überblick zu Verlauf und Behandlung gibt Gesundheitsinformation.de des IQWiG.

Welche körperlichen Symptome können bei Angst auftreten?

Angst kann sich unter anderem durch Herzklopfen, Engegefühl, Zittern, Schwitzen, Schwindel, schnelle Atmung, Muskelanspannung oder Magen-Darm-Beschwerden zeigen. Bei einer Panikattacke treten solche Symptome oft plötzlich und sehr intensiv auf. Sie sind real und nicht „eingebildet“. Neue, starke oder ungeklärte körperliche Beschwerden sollten trotzdem ärztlich abgeklärt werden, damit andere Ursachen ausgeschlossen werden können. Eine ausführlichere Übersicht findest du im PSYNOW-Ratgeber „Angststörung erkennen“.

Was unterscheidet Angststörung und Depression?

Bei Angststörungen stehen übermäßige Befürchtungen, ein starkes Bedrohungsgefühl und häufig Vermeidung im Vordergrund. Bei einer Depression sind unter anderem anhaltend gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Erschöpfung und verminderter Antrieb typisch. Die Grenzen sind nicht immer eindeutig: Beide Erkrankungen können gemeinsam auftreten und sich gegenseitig verstärken. Eine sichere Unterscheidung gehört deshalb in fachliche Hände. Typische depressive Anzeichen erklärt der PSYNOW-Ratgeber „Depressionen erkennen“.

Was ist das beste Medikament gegen eine Angststörung?

Ein Medikament, das für alle Menschen und jede Angststörung am besten geeignet ist, gibt es nicht. Die Auswahl hängt von der genauen Diagnose, weiteren Erkrankungen, möglichen Wechsel- und Nebenwirkungen sowie bisherigen Erfahrungen ab. Bestimmte Antidepressiva können bei Angststörungen eingesetzt werden, benötigen aber häufig einige Zeit bis zum Wirkungseintritt. Eine ärztliche Person sollte Nutzen, Risiken und Dauer gemeinsam mit dir abwägen. Einen unabhängigen Überblick bietet das IQWiG zu Behandlungsmöglichkeiten.

Kann PSYNOW eine Angststörung behandeln?

PSYNOW bietet psychologische Online-Beratung und keine heilkundliche Psychotherapie an. In einem Gespräch kannst du deine aktuelle Situation, persönliche Belastungen und mögliche Ursachen reflektieren und gemeinsam mit der Fachperson sinnvolle nächste Schritte besprechen. Beraten wirst du von qualifizierten Psycholog:innen und approbierten Psychotherapeut:innen, wie sie auch in Praxen und Kliniken tätig sind. Wenn eine Psychotherapie sinnvoll erscheint, kann die Beratung Orientierung geben und die Zeit bis zu einem Therapieplatz überbrücken; die Fachkräfte kennen dabei die Grenzen der Online-Beratung. Mehr zur Abgrenzung erklärt der PSYNOW-Ratgeber „Psychologische Beratung oder Online-Therapie?“.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung. Neue, starke oder ungeklärte körperliche Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden. Bei einem möglichen medizinischen Notfall wende dich an den Notruf 112.

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