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Beziehungen

Wie erkennst du, ob jemand ein Narzisst ist?

Welche Beziehungsmuster auffallen können, warum eine Ferndiagnose nicht möglich ist und was dir hilft, wenn du dich nicht mehr sicher oder ernst genommen fühlst.

Angespannte Unterhaltung im Wohnzimmer: Ein Mann redet gestikulierend, eine Frau schaut besorgt zur Seite
14 Min. Lesezeit Zuletzt aktualisiert: 15. Oktober 2026 Geprüft und freigegeben durch Psychologin Wiebke Zink
Wiebke Zink

Wiebke Zink ♀

M.Sc. Psychologie

39,00 €
Deutsch 37 Jahre 10 Jahre Erfahrung

Hilft bei

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Über mich

Wie schön, dass Sie hier sind!

Eigentlich geht es hier um Sie und Ihre Themen. Damit Sie dennoch wissen, mit wem Sie es zu tun haben, stelle ich mich kurz vor:

Ich bin Psychologin mit über zehn Jahren Erfahrung in der psychologischen (Online-)Beratung.

Ich habe in Freiburg Psychologie studiert und lebe im Schwarzwald.

In den vergangenen Jahren habe ich Menschen sowohl im klinischen Kontext als auch im Rahmen eines Employee Assistance Programs (EAP – externe Mitarbeiterberatung) unterstützt. Besonders geprägt hat mich die Arbeit in der psychologischen Akuthilfe, in der ich Menschen in belastenden Lebenssituationen kurzfristig begleitet und stabilisiert habe.

Die Anliegen, mit denen Menschen zu mir kommen, sind vielfältig: persönliche Krisen, Beziehungsfragen, Belastungen in Schwangerschaft und Familienalltag oder das Gefühl, erschöpft und überfordert zu sein. Manche wünschen sich auch einfach einen geschützten Raum, um Gedanken zu sortieren und wieder klarer zu sehen.

Mir ist wichtig, Ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Mit einer offenen und wertschätzenden Haltung möchte ich verstehen, was Sie bewegt. Gemeinsam schauen wir auf Belastungen, Bedürfnisse und Muster und entwickeln Wege, die zu Ihnen und Ihrem Leben passen.

Dabei sehe ich Sie nicht als „Problem“, sondern als Menschen mit einer eigenen Geschichte, Stärken und Ressourcen. Mein Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen, mehr Klarheit zu gewinnen und stimmige nächste Schritte zu finden.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.

Qualifikation

  • Von 08/2011 bis 08/2014 Bachelor of Science Psychologie
  • Von 08/2014 bis 08/2016 Master of Science Psychologie
  • Von 08/2016 bis 01/2020 Psychologin neurologische Reha
  • Von 01/2020 bis aktuell Psychologin Gesundheitsnetzwerk BGM und EAP

Am Anfang war vielleicht alles anders: viel Aufmerksamkeit, lange Gespräche und das Gefühl, von einem Menschen wirklich gesehen zu werden. Inzwischen überlegst du genau, wie du Dinge ansprichst. Nach Konflikten entschuldigst du dich, obwohl eigentlich du verletzt warst. Und immer häufiger fragst du dich: Bin ich mit einem Narzissten zusammen?

Diese Frage ist verständlich. Eine sichere Antwort lässt sich aus einzelnen Situationen aber nicht ableiten. Hilfreicher ist ein Blick auf wiederkehrende Muster und darauf, was die Beziehung mit dir macht.

Das Wichtigste vorab

  • Selbstbewusstsein, Ehrgeiz oder Kritikempfindlichkeit sind noch keine Diagnose.
  • Entscheidend sind dauerhafte Muster und ihre Folgen für dich und eure Beziehung.
  • Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung dürfen nur qualifizierte Fachpersonen diagnostizieren.
  • Du brauchst keine Diagnose deines Gegenübers, um deine Belastung und Grenzen ernst zu nehmen.

Die kurze Antwort: Du erkennst es nicht an einem einzelnen Merkmal

Fast jeder Mensch verhält sich gelegentlich egoistisch, möchte Anerkennung oder reagiert empfindlich auf Kritik. Solche Eigenschaften machen jemanden nicht automatisch zum „Narzissten“. Auffällig wird es, wenn bestimmte Verhaltensweisen über längere Zeit und in unterschiedlichen Situationen wiederkehren: Die eigenen Bedürfnisse stehen regelmäßig über denen anderer, Kritik wird kaum ausgehalten, Verantwortung wird abgegeben und Empathie fehlt gerade dann, wenn Interessen miteinander in Konflikt geraten.

Davon zu unterscheiden ist die narzisstische Persönlichkeitsstörung. Sie ist eine psychische Diagnose. Fachleute prüfen dafür ein anhaltendes Muster und mehrere diagnostische Kriterien – einzelne Eigenschaften oder Beziehungskonflikte reichen nicht aus. Das beschreibt auch das MSD Manual zur narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Wer die Diagnose stellen darf und wie sich die Berufsgruppen unterscheiden, erklärt der Ratgeber Psychologe, Psychotherapeut oder Psychiater?.

Für deine Situation ist deshalb zunächst eine andere Frage wichtiger: Fühlst du dich in deiner Beziehung sicher, respektiert und ernst genommen? Auch ohne Diagnose kann eine Beziehung belastend oder schädlich sein.

Woran kann narzisstisches Verhalten in einer Beziehung auffallen?

Narzisstische Verhaltensmuster sehen nicht bei allen Menschen gleich aus. Manche treten laut, selbstsicher und überlegen auf. Andere wirken nach außen verletzlich oder zurückhaltend, erwarten aber viel Rücksicht und reagieren stark auf Kritik. Typische Alltagssituationen können dir helfen, die Dynamik genauer zu betrachten.

Deine Gefühle rücken in den Hintergrund

Du sprichst eine Verletzung an und kurz darauf rechtfertigst du deinen Ton, den Zeitpunkt oder deine Reaktion. Am Ende tröstest du womöglich dein Gegenüber, obwohl du Unterstützung gebraucht hättest.

Du entschuldigst dich immer häufiger

Du gibst nach, um die unangenehme Stimmung zu beenden – selbst wenn du nicht genau weißt, wofür. Die Ruhe hält jedoch meist nur bis zum nächsten Konflikt.

Nähe fühlt sich an Bedingungen geknüpft an

Solange du zustimmst und verfügbar bist, ist die Beziehung harmonisch. Sobald du widersprichst oder Zeit für dich brauchst, folgen Kälte, Rückzug oder Vorwürfe.

Deine Erfolge werden relativiert

Was dir gelingt, bekommt wenig Raum. Gleichzeitig wird von dir erwartet, die Leistungen, Probleme und Geschichten der anderen Person ausführlich zu würdigen.

Nach außen wirkt alles perfekt

Andere erleben einen charmanten und hilfsbereiten Menschen. Dadurch fällt es dir schwer, über belastende Situationen zu sprechen – und du zweifelst vielleicht selbst an deiner Wahrnehmung.

Grenzen werden als Kränkung behandelt

Ein Nein oder der Wunsch nach Zeit für dich wird plötzlich zur Diskussion über deine Liebe, Loyalität oder deinen Charakter.

Kein Punkt für sich beweist Narzissmus. Je häufiger diese Situationen vorkommen und je stärker du dich dadurch einschränkst, desto wichtiger ist es, deine Belastung ernst zu nehmen.

Ein Warnzeichen, das viele zu lange übersehen

Das deutlichste Warnzeichen ist oft nicht, wie groß dein Gegenüber sich macht, sondern wie klein du dich neben ihm fühlst. Vielleicht bereitest du Gespräche im Kopf vor, damit möglichst kein Streit entsteht. Manche Dinge erzählst du gar nicht mehr, weil dir die Kraft für die mögliche Reaktion fehlt.

Du prüfst alte Nachrichten, weil du dir nicht mehr sicher bist, was gesagt wurde. Nach einem Streit gehst du jedes Wort durch und fragst dich, ob du wirklich zu empfindlich warst. Wenn Freund:innen sagen, dass du dich verändert hast, verteidigst du die Beziehung trotzdem.

Nimm Angst und Rückzug ernst

Wenn du Angst vor der Reaktion deines Gegenübers hast, dich von anderen Menschen zurückziehst oder deiner eigenen Wahrnehmung kaum noch vertraust, hole dir eine unabhängige Perspektive. Eine Beziehung darf schwierige Phasen haben – sie sollte dir aber nicht das Gefühl geben, dich selbst zu verlieren.

Halten Niedergeschlagenheit, Erschöpfung und Rückzug über Wochen an, kann auch eine depressive Belastung dahinterstecken. Eine erste Orientierung bietet der Beitrag Habe ich Depressionen? Symptome, erste Anzeichen & Hilfe.

Warum sich der Anfang außergewöhnlich intensiv anfühlen kann

Menschen mit stark narzisstischen Verhaltensmustern können anfangs sehr charmant, aufmerksam und interessiert auftreten. Häufige Nachrichten, große Zukunftspläne und Sätze wie „Niemand versteht mich so wie du“ können sich wunderschön anfühlen. Diese Intensität ist für sich genommen kein Beweis für Narzissmus.

Aussagekräftiger ist, was passiert, wenn Alltag und Unterschiede Raum bekommen: Bleibt die Zuneigung bestehen, wenn du widersprichst? Darfst du eigene Bedürfnisse, Freundschaften und Pläne haben? Eine gesunde Beziehung hält Unterschiede aus. Du darfst Nein sagen und Zeit für dich brauchen, ohne dafür bestraft zu werden.

Wie zeigen sich problematische Muster im Streit?

Du beginnst mit einem konkreten Thema – etwa einer abwertenden Bemerkung oder einer überschrittenen Grenze. Kurz darauf geht es nur noch darum, was du angeblich alles falsch gemacht hast. Alte Konflikte werden hervorgeholt, Aussagen verdreht oder dein Tonfall wird wichtiger als das ursprüngliche Anliegen.

Manche Menschen reagieren laut und abwertend. Andere schweigen, entziehen Nähe oder ignorieren dich, bis du nachgibst. Wieder andere stellen sich selbst als Opfer dar. Frage dich deshalb nicht nur, wer einen Streit „gewonnen“ hat: Kannst du ausreden? Werden deine Gefühle ernst genommen? Ist eine ehrliche Entschuldigung möglich? Und verändert sich anschließend tatsächlich etwas?

Was passiert, wenn du Grenzen setzt?

Eine Grenze kann einfach sein: „So möchte ich nicht mit mir sprechen lassen“, „Ich brauche heute Zeit für mich“ oder „Diese Entscheidung treffe ich selbst“. Dein Gegenüber muss eine Grenze nicht gut finden, sollte sie aber respektieren können.

Bei stark narzisstischen Mustern werden Grenzen möglicherweise als Ablehnung oder Kontrollverlust erlebt. Es folgen Wut, Schuldzuweisungen, Rückzug oder Spott. Vielleicht wird so lange diskutiert, bis du erschöpft nachgibst. Wichtig bleibt: Eine Grenze braucht keine Zustimmung, um gültig zu sein.

Sätze, die dich an deiner Wahrnehmung zweifeln lassen können

Nicht jeder verletzende Satz ist automatisch Manipulation. Wenn Aussagen wie diese aber regelmäßig fallen und Verantwortung immer bei dir landet, lohnt ein genauer Blick:

  • „Das habe ich nie gesagt.“
  • „Du bist viel zu empfindlich.“
  • „Du verstehst einfach keinen Spaß.“
  • „Wegen dir reagiere ich überhaupt so.“
  • „Alle anderen kommen gut mit mir klar.“
  • „Nach allem, was ich für dich getan habe.“
  • „Du solltest froh sein, mich zu haben.“
  • „Das bildest du dir nur ein.“
  • „Niemand wird dich so lieben wie ich.“

Ein einzelner Satz beweist nichts. Die ständige Wiederholung kann jedoch dazu führen, dass du deine Gefühle und Erinnerungen immer weniger ernst nimmst.

Warum ist es so schwer, die Beziehung klar zu sehen?

Schwierige Beziehungen sind selten ausschließlich schlecht. Es gibt schöne Tage, Nähe, gemeinsame Erinnerungen und Momente, die an den Anfang erinnern. Nach einem Streit folgt vielleicht eine besonders liebevolle Phase. Dein Gegenüber entschuldigt sich, verspricht Veränderung und zeigt genau die Seite, die du vermisst hast. Das weckt neue Hoffnung.

Wenn das Verhalten zurückkehrt, suchst du möglicherweise nach Erklärungen: Stress, Kindheit, Arbeit oder deine eigene Reaktion. Verständnis für Hintergründe kann helfen, entschuldigt aber keine wiederholten Grenzverletzungen. Entscheidend ist nicht nur, was versprochen wird, sondern was sich über längere Zeit verlässlich verändert.

Vertraue nicht nur auf Begriffe, sondern auf deine Erfahrung

Du musst nicht beweisen, dass dein Partner oder deine Partnerin ein Narzisst ist, um deine Belastung ernst nehmen zu dürfen. Vielleicht gibt es keine Diagnose und vielleicht passen nicht alle typischen Merkmale. Trotzdem kann die Beziehung dir schaden. Die folgenden Fragen bieten eine erste Orientierung:

  • Kann ich offen sagen, was ich denke?
  • Werden meine Grenzen respektiert?
  • Darf ich eigene Freundschaften und Interessen haben?
  • Fühle ich mich nach Gesprächen verstanden oder meistens schuldig?
  • Übernehme fast immer ich die Verantwortung für Konflikte?
  • Habe ich mich seit Beginn der Beziehung stark verändert?
  • Vertraue ich meiner eigenen Wahrnehmung noch?
  • Habe ich Angst vor der Reaktion, wenn ich Nein sage?
  • Bleibe ich vor allem in der Hoffnung, dass es wieder wie am Anfang wird?

Wenn du bei mehreren Fragen ein ungutes Gefühl hast, ist dieses Gefühl bereits wichtig. Es ersetzt keine fachliche Einschätzung, ist aber ein Grund, genauer hinzusehen und dir Unterstützung zu holen. Du musst nicht warten, bis die Situation schlimmer wird.

Was kannst du tun, wenn du narzisstisches Verhalten vermutest?

Versuche nicht, dein Gegenüber selbst zu diagnostizieren. Konzentriere dich darauf, welche Situationen dich belasten, was du brauchst und welche Schritte dir mehr Sicherheit und Klarheit geben können.

  1. 01

    Beobachte konkrete Situationen

    Schreibe auf, was passiert ist, wie ein Gespräch verlief und wie du dich danach gefühlt hast. So werden wiederkehrende Muster greifbarer.

  2. 02

    Hole dir eine Außenperspektive

    Sprich mit einer Person, bei der du dich sicher fühlst. Ein erster ehrlicher Satz reicht: „Ich glaube, in meiner Beziehung stimmt etwas nicht.“

  3. 03

    Formuliere Grenzen kurz und klar

    Du musst ein Nein nicht endlos begründen. Beobachte anschließend, ob deine Grenze respektiert wird und ob sich Verhalten tatsächlich verändert.

  4. 04

    Plane den nächsten Schritt in deinem Tempo

    Du musst nicht heute über die gesamte Zukunft entscheiden. Professionelle Beratung kann dir helfen, Gedanken zu sortieren und Möglichkeiten abzuwägen.

Bei anhaltenden Konflikten kann auch eine professionelle Paarberatung oder Paartherapie Orientierung geben. Wenn du dich kontrolliert oder bedroht fühlst, steht jedoch zuerst deine Sicherheit im Mittelpunkt; ein gemeinsames Gespräch ist dann nicht automatisch der passende nächste Schritt.

Auch als Angehörige:r, Freund:in oder Arbeitgeber kannst du unterstützen, indem du zuhörst, nicht urteilst und Betroffenen ihre Wahrnehmung nicht ausredest. Bei Bedarf hilft der Hinweis auf professionelle Angebote, etwa über Therapieplatz finden: So bekommst du schneller Hilfe.

Du weißt nicht mehr, wie es weitergehen soll?

Bei PSYNOW findest du qualifizierte Psycholog:innen und approbierte Psychotherapeut:innen – Fachkräfte mit denselben Qualifikationen, wie du sie auch in Praxen und Kliniken findest. Über PSYNOW bieten sie psychologische Online-Beratung an, keine heilkundliche Psychotherapie.

Im Gespräch kannst du deine aktuelle Situation, persönliche Belastungen und mögliche Ursachen reflektieren. Gemeinsam schaut ihr, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Dabei geht es nicht darum, deinem Gegenüber aus der Ferne eine Diagnose zu geben, sondern um dich, deine Gefühle, deine Grenzen und das, was dir jetzt guttut.

Wenn eine Psychotherapie sinnvoll erscheint, kann die Beratung zur Orientierung und Überbrückung bis zu einem Therapieplatz dienen. Die Fachkräfte kennen die Grenzen der Online-Begleitung und sprechen offen an, wenn zusätzliche psychotherapeutische, ärztliche oder spezialisierte Unterstützung hilfreich sein könnte.

Sprich über das, was dich gerade belastet

Du musst dein Anliegen nicht perfekt erklären können. Ein Satz wie „Ich weiß nicht mehr, ob ich meiner Wahrnehmung noch trauen kann“ kann ein Anfang sein.
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Wenn du dich bedroht fühlst

Wenn du kontrolliert, bedroht oder körperlich beziehungsweise psychisch angegriffen wirst, hole dir Unterstützung. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist in Deutschland unter 116 016 rund um die Uhr, anonym und kostenfrei erreichbar. Weitere Informationen findest du auf hilfetelefon.de.

Quellen und weiterführende Informationen

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische oder psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung. Eine Ferndiagnose über andere Personen ist nicht möglich.

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Über mich

Manchmal gerät das Leben etwas aus dem Gleichgewicht. Gedanken kreisen, Ängste nehmen immer mehr Raum ein oder dieselben Herausforderungen tauchen immer wieder auf. Vielleicht hast du schon vieles versucht und fragst dich, warum sich trotzdem nichts verändert.

Hallo, ich bin Irem, Psychologin (M.Sc.) und Psychotherapeutin in Ausbildung (Verhaltenstherapie).
In der Beratung möchte ich dich unterstützen, deine Belastungen besser zu verstehen, wiederkehrende Muster zu erkennen und Veränderungen zu entwickeln, die langfristig tragen.
Du musst nicht bereits wissen, was genau mit dir los ist oder die richtigen Worte finden. Gemeinsam schaffen wir Klarheit, ordnen deine Gedanken und Gefühle, schauen auf neue Perspektiven und entwickeln Schritt für Schritt Strategien, die zu dir und deinem Alltag passen.

Meine Arbeitsweise verbindet wissenschaftlich fundierte verhaltenstherapeutische Methoden mit einer wertschätzenden, authentischen und strukturierten Begleitung. Mir ist wichtig, dass du dich ernst genommen fühlst und wir gemeinsam einen Weg finden, der sich für dich stimmig anfühlt.

Ich bin überzeugt: Alles, was du für Veränderung brauchst, trägst du bereits in dir.

Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen und dich auf deinem Weg zu begleiten.

Qualifikation

  • Von 01/2019 bis 02/2022 psychologische Betreuerin in Wohngruppe für junge Erwachsene mit psychischen Problemlagen
  • Von 02/2022 bis 06/2022 Psychologin - Psychosomatische Rehabilitationsklinik
  • Von 07/2022 bis 05/2025 Psychologin - Psychiatrie
  • Von 06/2024 bis aktuell Psychotherapeutin in Ausbildung

Bewertungen (4)

LilieWaschbaer.7389 28.09.2026

Kompetent und sehr einfühlsam! :)

TulpeNebel.3227 07.09.2026

Ich habe mich im Gespräch mit Frau Irem Erkaraduman gut aufgehoben gefühlt. Sie hat mir aufmerksam zugehört und ich hatte nie das Gefühl, mich erklären zu müssen – sie hat einfach verstanden, worum es mir geht und ist auf das eingegangen, was mir wichtig war. Zusätzlich hat Frau Erkaraduman mir einen sinnvollen und machbaren Weg aufgezeigt, wie ich weitermachen kann.

BriseBach.8247 07.09.2026

Ich fühle mich gut aufgehoben.

TulpeIgel.3132 31.07.2026

Sehr hilfreiche Perspektiven.

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Über mich

Als Psychologin (M.Sc.), systemische Coachin und ehemalige Personal- und Führungskräfteentwicklerin begleite ich Menschen in Zeiten des Umbruchs und der Neuorientierung. Manchmal spüren wir, dass es so nicht weitergehen kann. Wir funktionieren, aber innerlich fehlt etwas. Vielleicht fühlst du dich erschöpft, orientierungslos oder fragst dich, was dir im Leben wirklich wichtig ist. Vielleicht stehst du vor einer wichtigen beruflichen oder privaten Entscheidung. Viele Klientinnen und Klienten kommen auf der Suche nach Sinn zu mir oder mit Themen wie Stress, Selbstwertfragen, Beziehungskonflikten oder dem Wunsch nach gesunder Abgrenzung.

Dabei geht es nicht nur um eine vorübergehende Entlastung, sondern auch darum, tieferliegende Muster (auch in Beziehungen) und Blockaden zu erkennen, damit nachhaltige Veränderungen möglich werden. Ich unterstütze dich dabei, dich selbst besser zu verstehen und wieder Vertrauen in deine eigene Wahrnehmung zu gewinnen – für mehr Ruhe und Halt in deinem Alltag.

Meine Arbeitsweise ist strukturiert, professionell und tiefgehend. Ich kombiniere fundiertes psychologisches Wissen mit einem ganzheitlichen Blick auf dich als Mensch. Meine Begleitung ist geprägt von: Klarheit, Wahrheit, Herzlichkeit und Leichtigkeit.

In der internationalen Personal- und Führungskräfteentwicklung habe ich viele Jahre lang Menschen in unterschiedlichen beruflichen Rollen durch Veränderungsprozesse begleitet, in denen Verantwortung, Kommunikation und Entscheidungsdruck eine wichtige Rolle spielten. Diese Erfahrung prägt meinen Blick bis heute, besonders wenn berufliche Belastungen, Rollenfragen oder innere Konflikte zwischen Anspruch und Realität spürbar werden. Sie hilft mir, dich mit Empathie und Weitsicht zu unterstützen – ob in persönlichen Krisen, bei beruflicher Neuorientierung oder bei Konflikten (im Team).

Der erste Schritt, sich Unterstützung zu suchen, braucht oft Mut. Ich freue mich, dich ein Stück auf deinem Weg zu begleiten.

Qualifikation

  • Von 10/2008 bis 12/2011 B.Sc. Psychologie (Universität Trier)
  • Von 10/2012 bis 10/2014 M.Sc. Interkulturelle Psychologie (Universität Osnabrück)
  • Von 07/2018 bis 07/2018 Trainerin für Interaction Management® (Führungskräfteentwicklung)
  • Von 01/2020 bis 12/2020 Systemische Coachin (220 Stunden)
  • Von 03/2025 bis aktuell Feminine Somatic Coach & Frauenbegleiterin i.A.

Bewertungen (1)

KolibriSchilf.0126 27.08.2026

Sehr hilfreiche Tips, schon beim Erstgespräch. Sehr freundlich und emphatisch.

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Morgen, 09:00 Uhr
Katja Kunstmann

Katja Kunstmann ♀

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Über mich

Wieder mehr Leichtigkeit im Leben verspüren...herauskommen aus Grübelfallen...einfach mal loswerden, was einen beschäftigt und eventuell belastet...?

Seit mehr als 13 Jahren begleite ich in meiner Tätigkeit als Diplom-Psychologin in einer Psychologischen Beratungsstelle verschiedenste Menschen in herausfordernden Lebenssituationen. Egal in welcher Lebensphase meine Klient*innen sich befinden und mit welchem Anliegen sie kommen – bei mir finden sie ein offenes Ohr, wir sortieren und schauen, was hilfreich ist, überlegen gemeinsam, was die nächsten Schritte sein können.

Ich gebe Ihnen hier in der Beratung bei PSYNOW keinen Weg vor, helfe Ihnen jedoch dabei, eigene Entscheidungen zu treffen, die Sie in Ihrer aktuellen Situation weiterbringen – in einer neutralen und nicht-wertenden Art und Weise, ressourcen- und lösungsorientiert und vor allem in IHREM Tempo.

Ich biete Unterstützung an, wenn Sie psychisch an Grenzen kommen und einfach nicht mehr weiter wissen, bei Konflikten mit Familienangehörigen, Freund*innen / Bekannten oder auch Arbeitskolleg*innen, bei sonstigen Lebenskrisen oder -umbrüchen, in Erziehungsfragen und ebenso dabei, wenn der Alltagsstress einfach wieder einmal überhand nimmt. Gemeinsam schauen wir, welche Faktoren Ihre gegebene Situation mit-bedingen. Auf dieser Basis können wir dann passende Strategien entwickeln, die bei Ihren Veränderungsprozessen sinnvoll und wirksam sind. Des Weiteren kann ich Ihnen Methoden an die Hand geben, die generell zu mehr Entspannung und Gelassenheit führen und Sie auch dahingehend beraten, welche weiteren Unterstützungssysteme für Sie relevant sein können.

Ich freue mich sehr darauf, Sie kennenlernen und ein Stück auf Ihrem Weg begleiten zu dürfen!

Qualifikation

  • Von 09/2004 bis 03/2012 Diplom-Studiengang Psychologie
  • Von 04/2012 bis 09/2013 Grundausbildung in Systemischer Therapie
  • Von 06/2013 bis 12/2021 Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin in Verhaltenstherapie für Erwachsene sowie Fachkunde für Kinder und Jugendliche / Approbation
  • Von 10/2016 bis aktuell Festanstellung bei einer Psychologischen Beratungsstelle für Jugend- und Familienberatung sowie Ehe-, Lebens- und Paarberatung

Bewertungen (7)

MarderMarienkaefer.6271 16.09.2026

Sehr netter Kontakt

HaselSeerose.0399 17.08.2026

Frau Kunstmann hoert sehr gut zu, hat alle Themen vom letzten Gespraech noch parat, stellt gezielt Fragen und geht individuell auf spezifische Themen ein ohne ein Standardprogramm abzuspulen. Sehr empfehlenswert!

SonneSchmetterling.6606 05.08.2026

Es war von Anfang an ein sehr offenes Gespräch was einen sofort einlädt seine Probleme zu äußern. Auf Probleme wurde sehr gut eingegangen und auch nicht direkt gewertet. Alles in allem habe ich mich sehr wohl gefühlt.

MoosTau.2559 30.07.2026

Sie hat eine sehr einfühlsame Gesprächsführung und gibt gute Tipps.

KranichSeehund.0357 01.07.2026

Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt in unserem ersten Gespräch!

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Häufige Fragen zu Narzissmus in Beziehungen

Wie merkt man, dass jemand ein Narzisst ist?

Ein einzelner Satz oder Streit reicht nicht aus. Auffällig wird es, wenn sich Muster wie starkes Anspruchsdenken, fehlende Rücksicht, ein großes Bedürfnis nach Bewunderung und Empfindlichkeit gegenüber Kritik dauerhaft wiederholen. In Beziehungen kann sich das darin zeigen, dass deine Bedürfnisse wenig Platz bekommen, Grenzen regelmäßig überschritten werden und du zunehmend an dir zweifelst. Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung kann trotzdem nur von einer qualifizierten Fachperson diagnostiziert werden. Wer dafür infrage kommt, erklärt der Ratgeber „Psychologe, Psychotherapeut oder Psychiater?“.

Wie verhält sich ein Narzisst in einer Beziehung?

Menschen mit stark narzisstischen Verhaltensmustern können zunächst sehr aufmerksam und zugewandt wirken. Später kann die Beziehung von Kontrolle, Abwertung oder einem Wechsel zwischen Nähe und Distanz geprägt sein. Vielleicht passt du dich zunehmend an, formulierst deine Meinung vorsichtiger oder vermeidest bestimmte Themen, weil du die Reaktion fürchtest. Entscheidend ist nicht das Etikett, sondern ob du dich sicher, respektiert und frei fühlst. Bei anhaltenden Konflikten kann auch Paarberatung oder Paartherapie eine Option sein, sofern du dich dabei sicher fühlst.

Wie geht ein Narzisst mit einer Frau um?

Dafür gibt es keine allgemeingültige Antwort. Narzisstische Verhaltensmuster sind weder auf ein Geschlecht noch auf eine bestimmte Beziehungsform beschränkt. Möglich sind Kontrolle, Abwertung, Eifersucht, emotionale Manipulation oder wiederholte Grenzüberschreitungen. Wichtiger als eine Zuschreibung ist deshalb, wie du tatsächlich behandelt wirst: Du solltest dich nicht ständig rechtfertigen, kleiner machen oder an deiner Wahrnehmung zweifeln müssen. Hilfe von außen findest du bei den Psycholog:innen von PSYNOW.

Wie zeigt ein Narzisst seine Liebe?

Auch Menschen mit narzisstischen Zügen können Zuneigung empfinden und Nähe suchen. Eine Beziehung kann sich dennoch einseitig oder unsicher anfühlen, wenn Aufmerksamkeit davon abhängt, ob du Erwartungen erfüllst. Liebe zeigt sich nicht nur in intensiven Worten und großen Gesten. Sie zeigt sich auch darin, ob Grenzen respektiert werden, Verantwortung übernommen wird und deine Gefühle bei Meinungsverschiedenheiten wichtig bleiben. Wenn du dich in der Beziehung dauerhaft erschöpft oder niedergeschlagen fühlst, kann der Beitrag „Habe ich Depressionen?“ eine erste Orientierung geben.

Welche Sätze sagt ein Narzisst häufig?

Es gibt keine festen Sätze, an denen sich Narzissmus sicher erkennen lässt. In belastenden Beziehungen fallen jedoch häufig Aussagen wie „Du bist zu empfindlich“, „Das habe ich nie gesagt“ oder „Wegen dir reagiere ich so“. Entscheidend sind Zusammenhang und Wiederholung. Werden deine Gefühle regelmäßig abgewertet, Ereignisse abgestritten und Verantwortung dauerhaft auf dich geschoben, kann ein problematisches Beziehungsmuster vorliegen. Wie du einen passenden Platz für Gespräche findest, steht im Ratgeber „Therapieplatz finden“.

Wie verhält sich ein Narzisst im Streit?

Menschen mit stark narzisstischen Zügen können Kritik als persönlichen Angriff erleben und mit Gegenangriff, Abwertung, Rückzug oder Schuldzuweisungen reagieren. Das ursprüngliche Thema gerät dadurch schnell in den Hintergrund. Ein wichtiges Warnzeichen ist, wenn Konflikte nie wirklich geklärt werden, du dich trotz eigener Verletzung entschuldigst und dasselbe Verhalten kurze Zeit später wiederkehrt. Wenn der Streit zum Dauerthema wird, kann ein Gespräch mit psychologischer Beratung entlasten.

Wie reagiert ein Narzisst, wenn man Grenzen setzt?

Grenzen können als Ablehnung oder Kontrollverlust erlebt werden. Darauf können Wut, Schweigen, Vorwürfe oder der Versuch folgen, dir ein schlechtes Gewissen zu machen. Bleibe möglichst klar und kurz; eine Grenze muss nicht durch endlose Erklärungen verdient werden. Wird sie wiederholt ignoriert oder hast du Angst vor der Reaktion, kann psychologische Beratung helfen, weitere Schritte möglichst sicher zu planen. Wie sich Beratung und Therapie unterscheiden, erklärt der PSYNOW-Ratgeber „Psychologische Beratung oder Online-Therapie?“.

Wann lässt ein Narzisst seine Maske fallen?

Der Ausdruck „Maske fallen lassen“ unterstellt, dass jede freundliche Seite nur gespielt war – das lässt sich von außen nicht sicher beurteilen. Problematische Verhaltensweisen werden aber oft deutlicher, wenn die erste intensive Phase vorbei ist, mehr Verbindlichkeit entsteht oder du Grenzen setzt. Beurteile daher nicht nur den liebevollen Anfang, sondern den Umgang im Alltag, bei Kritik und in schwierigen Situationen. Hält die Erschöpfung an, hilft der Beitrag Burnout erkennen bei der Einordnung.

Kann sich eine Beziehung mit einem Narzissten verändern?

Veränderung ist grundsätzlich möglich, setzt aber voraus, dass die betreffende Person ihr Verhalten erkennt, Verantwortung übernimmt und dauerhaft daran arbeitet. Versprechen direkt nach einem Streit reichen nicht aus. Achte darauf, ob sich Verhalten über längere Zeit verlässlich verändert. Du kannst diesen Prozess nicht allein erzwingen und darfst unabhängig von einer Diagnose entscheiden, welche Verhaltensweisen du akzeptierst und wo deine Grenze liegt. Fragen zu einer gemeinsamen Klärung beantwortet der Ratgeber zur Paartherapie.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung. Bei akuter Gefahr wende dich an den Notruf 112.

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