Zurück zur Übersicht
Angst & Panik

Panikattacke: Symptome erkennen und was du jetzt tun kannst

Herzrasen, Atemnot, Schwindel oder plötzlich starke Angst? Erfahre, wie sich eine Panikattacke äußert, was akut helfen kann und wann Unterstützung sinnvoll ist.

Frau lehnt mit der Hand auf der Brust an einer Hauswand in einer belebten Innenstadt
12 Min. Lesezeit Zuletzt aktualisiert: 11. September 2026 Geprüft und freigegeben durch Psychologin Wiebke Zink
Wiebke Zink

Wiebke Zink ♀

M.Sc. Psychologie

39,00 €
Deutsch 37 Jahre 10 Jahre Erfahrung

Hilft bei

Stress & Burnout Ängste & Panik Selbstwert Beziehungen Beruf & Alltag Trauer Eltern & Erziehung Schlaf & Unruhe Chronische Erkrankungen Schwangerschaft Sucht

Über mich

Wie schön, dass Sie hier sind!

Eigentlich geht es hier um Sie und Ihre Themen. Damit Sie dennoch wissen, mit wem Sie es zu tun haben, stelle ich mich kurz vor:

Ich bin Psychologin mit über zehn Jahren Erfahrung in der psychologischen (Online-)Beratung.

Ich habe in Freiburg Psychologie studiert und lebe im Schwarzwald.

In den vergangenen Jahren habe ich Menschen sowohl im klinischen Kontext als auch im Rahmen eines Employee Assistance Programs (EAP – externe Mitarbeiterberatung) unterstützt. Besonders geprägt hat mich die Arbeit in der psychologischen Akuthilfe, in der ich Menschen in belastenden Lebenssituationen kurzfristig begleitet und stabilisiert habe.

Die Anliegen, mit denen Menschen zu mir kommen, sind vielfältig: persönliche Krisen, Beziehungsfragen, Belastungen in Schwangerschaft und Familienalltag oder das Gefühl, erschöpft und überfordert zu sein. Manche wünschen sich auch einfach einen geschützten Raum, um Gedanken zu sortieren und wieder klarer zu sehen.

Mir ist wichtig, Ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Mit einer offenen und wertschätzenden Haltung möchte ich verstehen, was Sie bewegt. Gemeinsam schauen wir auf Belastungen, Bedürfnisse und Muster und entwickeln Wege, die zu Ihnen und Ihrem Leben passen.

Dabei sehe ich Sie nicht als „Problem“, sondern als Menschen mit einer eigenen Geschichte, Stärken und Ressourcen. Mein Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen, mehr Klarheit zu gewinnen und stimmige nächste Schritte zu finden.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.

Qualifikation

  • Von 08/2011 bis 08/2014 Bachelor of Science Psychologie
  • Von 08/2014 bis 08/2016 Master of Science Psychologie
  • Von 08/2016 bis 01/2020 Psychologin neurologische Reha
  • Von 01/2020 bis aktuell Psychologin Gesundheitsnetzwerk BGM und EAP

Das Herz rast plötzlich. Die Atmung wird schneller. Vielleicht wird dir schwindelig oder du hast das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren.

Und obwohl objektiv gerade nichts passiert, fühlt es sich in diesem Moment überhaupt nicht so an.

Eine Panikattacke kann sehr intensiv sein. Typisch sind plötzlich auftretende starke Angst und körperliche Symptome wie Herzklopfen, Atemnot, Zittern, Schwindel, Engegefühl oder Schwitzen.

Besonders beim ersten Mal fragen sich viele Betroffene: „Was passiert gerade mit mir?“ Oder sogar: „Ist das gefährlich?“

Die Symptome können sehr beängstigend sein. Gleichzeitig gibt es Möglichkeiten, mit einer akuten Panikattacke umzugehen und langfristig besser zu verstehen, was dahintersteckt. Wenn die Angst vor der nächsten Attacke dazu führt, bestimmte Orte zu meiden, kann Agoraphobie dahinterstecken.

Was ist eine Panikattacke?

Eine Panikattacke ist eine plötzlich auftretende Phase intensiver Angst oder starken Unbehagens.

Der Körper schaltet dabei innerhalb kurzer Zeit in einen ausgeprägten Alarmzustand. Herzschlag, Atmung und Muskelspannung verändern sich, obwohl möglicherweise keine tatsächliche Gefahr besteht.

Eine Panikattacke kann scheinbar aus dem Nichts entstehen. Manchmal gibt es aber auch erkennbare Auslöser, etwa Stress, bestimmte Situationen oder die Angst vor einer erneuten Attacke.

Ein wichtiger Unterschied

Eine einzelne Panikattacke bedeutet noch nicht automatisch, dass eine Panikstörung vorliegt. Bei einer Panikstörung treten Panikattacken wiederholt auf und Betroffene beschäftigen sich häufig intensiv mit der Angst vor der nächsten Attacke oder beginnen, bestimmte Situationen zu vermeiden. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) informiert ausführlicher über Panikstörungen.

Wie fühlt sich eine Panikattacke an?

Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Viele beschreiben aber ein sehr ähnliches Gefühl: Der Körper reagiert plötzlich so stark, dass es schwerfällt zu glauben, dass „nur“ Angst dahinterstecken könnte.

Typische Symptome einer Panikattacke können sein:

  • Herzrasen oder starkes Herzklopfen
  • Druck oder Engegefühl in der Brust
  • Schnelle oder als schwierig empfundene Atmung
  • Schwindel oder Benommenheit
  • Zittern und Schwitzen
  • Übelkeit
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühle
  • Hitze- oder Kältegefühl
  • Gefühl, die Kontrolle zu verlieren
  • Starke Angst zu sterben oder ohnmächtig zu werden
  • Gefühl, die Umgebung oder sich selbst als unwirklich wahrzunehmen

Eine ausführliche Übersicht über typische Beschwerden findest du auch in der Patientenleitlinie zur Behandlung von Angststörungen im AWMF-Register. Dort werden unter anderem Herzrasen, Atemnot, Schwindel und die Angst vor Kontrollverlust genauer beschrieben.

Nicht jeder erlebt alle diese Symptome. Bei manchen stehen die körperlichen Beschwerden im Vordergrund. Andere erleben vor allem eine plötzlich überwältigende Angst.

Können Panikattacken auch „still“ sein?

Im Internet wird häufig nach einer „stillen Panikattacke“ gesucht.

Der Begriff „stille Panikattacke“ ist keine eigenständige medizinische Diagnose. Gemeint sind meist Panikattacken oder starke Angstsymptome, die für Außenstehende kaum sichtbar sind.

Du sitzt vielleicht weiterhin in einem Meeting oder in der Bahn, während innerlich alles Alarm schlägt. Das kann genauso belastend sein wie eine nach außen deutlich sichtbare Panikattacke.

Was hilft bei einer Panikattacke sofort?

Während einer Panikattacke möchte man meistens nur eines: Dass sie endlich aufhört. Ein paar Dinge können helfen, den Körper wieder etwas aus dem Alarmzustand herauszubringen.

  1. 01

    Versuch, deine Atmung nicht weiter zu beschleunigen

    Bei Angst beginnen viele Menschen automatisch schneller und flacher zu atmen. Versuche nicht, besonders tief oder schnell zu atmen. Richte deine Aufmerksamkeit stattdessen auf ein ruhiges Ausatmen und lasse die Ausatmung etwas länger dauern als die Einatmung. Es geht dabei nicht darum, einen bestimmten Rhythmus perfekt einzuhalten.

  2. 02

    Orientiere dich an deiner Umgebung

    Schau dich bewusst um. Was siehst du? Was hörst du? Was spürst du gerade unter deinen Füßen oder Händen? Das kann helfen, die Aufmerksamkeit wieder stärker ins Hier und Jetzt zu bringen.

  3. 03

    Erinnere dich daran, was gerade passiert

    „Mein Körper ist gerade im Alarmmodus. Das fühlt sich gefährlich an, bedeutet aber nicht automatisch, dass tatsächlich eine Gefahr besteht.“

Versuche nicht, die Panik mit Gewalt wegzudrücken. Das kann zusätzlichen Druck erzeugen.

Wichtig bei neuen oder ungewöhnlichen Beschwerden

Beschwerden wie Brustschmerzen, Atemnot, Schwindel oder Herzrasen können auch körperliche Ursachen haben. Gerade wenn solche Symptome zum ersten Mal auftreten, ungewöhnlich stark sind oder sich anders anfühlen als bekannte Panikattacken, solltest du sie medizinisch abklären lassen. Bei starken akuten Beschwerden oder wenn du nicht einschätzen kannst, ob ein medizinischer Notfall vorliegt, wende dich an den Notruf 112.

Warum bekommt man Panikattacken?

Es gibt selten den einen Auslöser. Panikattacken können beispielsweise mit länger anhaltendem Stress, psychischer Belastung oder bestimmten Angstsituationen zusammenhängen.

Auch die Angst vor körperlichen Symptomen selbst kann eine Rolle spielen.

  1. 01

    Körperempfindung

    „Mein Herz schlägt schneller.“

  2. 02

    Beunruhigender Gedanke

    „Warum passiert das?“

  3. 03

    Mehr Angst

    Der Körper reagiert stärker.

  4. 04

    Noch mehr Symptome

    „Da stimmt wirklich etwas nicht.“

So kann ein sich selbst verstärkender Kreislauf entstehen: Körperliche Veränderungen werden als bedrohlich interpretiert, die Angst nimmt zu und verstärkt wiederum die körperlichen Symptome. Das bedeutet nicht, dass du dir die Symptome einbildest. Die körperlichen Reaktionen sind real.

Panikattacke, Panikstörung oder generalisierte Angststörung?

Diese Begriffe werden häufig miteinander vermischt. Sie beschreiben aber nicht genau dasselbe.

Panikattacke

Ein einzelner Zustand intensiver Angst.

Panikstörung

Wiederholte Attacken und häufig starke Angst vor weiteren Attacken.

Generalisierte Angststörung

Anhaltende, schwer kontrollierbare Sorgen über unterschiedliche Lebensbereiche.

Menschen mit einer generalisierten Angststörung beschreiben häufig eher: „Mein Kopf findet immer etwas Neues, worüber ich mir Sorgen machen kann.“

Panikattacken können bei verschiedenen Angststörungen auftreten, müssen es aber nicht.

Was tun, wenn Panikattacken immer wiederkommen?

Nach einer Panikattacke entwickelt sich bei vielen Menschen Angst vor einer erneuten Attacke.

Schlägt mein Herz schon wieder schneller?
Was, wenn es im Supermarkt passiert?
Was, wenn ich auf der Autobahn nicht wegkomme?

Und irgendwann werden bestimmte Situationen lieber vermieden. Das kann kurzfristig beruhigen, die Angst langfristig aber immer stärker in den Alltag hineinziehen.

Spätestens wenn du Situationen meidest, deinen Alltag nach möglichen Panikattacken planst oder ständig auf körperliche Anzeichen achtest, lohnt es sich, professionelle Unterstützung hinzuzuziehen.

Wenn du eine psychotherapeutische Behandlung suchst, findest du in unserem Ratgeber Therapieplatz finden konkrete Schritte und Anlaufstellen.

Kann Stress Panikattacken auslösen?

Stress kann eine Rolle spielen. Gerade nach längeren Phasen hoher Belastung berichten manche Menschen, dass die erste Panikattacke scheinbar völlig unerwartet auftritt. Manchmal passiert sie sogar erst dann, wenn die stressige Situation eigentlich vorbei ist.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Panikattacke automatisch auf Stress zurückzuführen ist. Deshalb ist es sinnvoll, nicht nur die einzelne Attacke zu betrachten, sondern die gesamte Situation:

  • Wie geht es dir momentan?
  • Wie schläfst du?
  • Wie hoch ist deine Belastung?
  • Gibt es Situationen, die du inzwischen vermeidest?
  • Wie häufig treten die Beschwerden auf?

Wann solltest du dir Unterstützung holen?

Du musst nicht warten, bis Panikattacken deinen gesamten Alltag bestimmen.

Unterstützung kann bereits sinnvoll sein, wenn:

  • Du erlebst wiederholt Panikattacken.
  • Du hast ständig Angst vor der nächsten Attacke.
  • Du vermeidest bestimmte Orte oder Situationen.
  • Deine Gedanken kreisen immer häufiger um körperliche Symptome.

Du bist unsicher, welche Fachperson zu deinem Anliegen passt? Unser Beitrag erklärt die Unterschiede zwischen Psychologe, Psychotherapeut und Psychiater.

Auch wenn du noch gar nicht weißt, ob es sich tatsächlich um Panikattacken handelt, kann ein professionelles Gespräch helfen, deine Situation besser zu sortieren.

Über Panik und Angst sprechen, ohne monatelang zu warten

Bei PSYNOW kannst du online mit Psychologinnen und Psychologen sprechen, die mindestens ein abgeschlossenes Psychologiestudium haben und mehrjährige praktische Erfahrung mitbringen, beispielsweise aus psychiatrischen Einrichtungen, Rehakliniken oder anderen Bereichen der psychologischen Versorgung.

Du landest bei uns nicht bei einem Coach, allgemeinen Lebensberater oder Heilpraktiker, sondern bei einer psychologisch ausgebildeten Fachkraft.

Termine sind häufig innerhalb von 24 Stunden verfügbar.

Für deinen Account benötigst du lediglich eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Es gibt kein Abo, keine Mindestlaufzeit und keine langfristige Verpflichtung. PSYNOW ist ein deutsches Unternehmen.

Sprich über das, was dir Angst macht.

Du musst vor einem Gespräch nicht bereits wissen, ob das, was du erlebst, eine Panikattacke, eine Angststörung oder etwas anderes ist. Genau solche Fragen darfst du mitbringen.
  • Kein Abo
  • Keine Mindestlaufzeit
  • Online und vertraulich
  • Deutsches Unternehmen
Passenden Psychologen finden →

PSYNOW bietet psychologische Online-Beratung. Das Angebot ersetzt keine gegebenenfalls notwendige ärztliche Diagnostik, medikamentöse Behandlung oder Psychotherapie.

Jetzt Psycholog:in sprechen

Passende Psycholog:innen bei Angst und Panik

M.Sc. Psychologie

Stress & Burnout Ängste & Panik Selbstwert Beziehungen Schlaf & Unruhe
9 freie Termine 39,00 €
Morgen, 13:00 Uhr
Virginie Aileen Schneider-Gröpel

Virginie Aileen Schneider-Gröpel ♀

M.Sc. Psychologie

39,00 €
Deutsch 5 Jahre Erfahrung

Hilft bei

Stress & Burnout Ängste & Panik Selbstwert Beziehungen Schlaf & Unruhe

Über mich

Herzlich willkommen! Wie schön, dass du hier sind.

Vielleicht ist gerade vieles gleichzeitig zu viel. Die Gedanken kommen nicht zur Ruhe, der Schlaf leidet, du fühlst dich erschöpft oder merkst, dass du dich selbst zwischen all den Anforderungen ein Stück aus dem Blick verloren hast. Vielleicht beschäftigen dich auch Selbstzweifel, starke Gefühle oder Beziehungen, in denen sich bestimmte Muster immer wiederholen.

Manchmal wissen wir ganz genau, was uns belastet. Und manchmal spüren wir nur: So wie es gerade ist, möchte ich nicht weitermachen. Beides darf ein Anfang sein.

In meiner Arbeit interessiert mich nicht nur das sichtbare Problem, sondern der Mensch dahinter. Ich möchte verstehen, was dich bewegt, was dich geprägt hat und weshalb manche Dinge gerade so schwer geworden sind. Dabei musst du nichts perfekt erklären und auch noch keine Antwort darauf haben, was sich verändern soll.

Als Psychologin verbinde ich fachliches Wissen mit einer zugewandten und persönlichen Begleitung. Besonders wichtig ist mir, psychologische Zusammenhänge verständlich und greifbar zu machen. Je nach Anliegen fließen achtsamkeits- und körperorientierte Ansätze, Stressregulation, Atem- und Entspannungsverfahren sowie kreative Elemente in unsere Gespräche ein.

Dabei darf es um Belastendes gehen, ohne dass jede Begegnung schwer sein muss. Es darf nachdenklich und emotional werden, aber genauso leicht, lebendig und humorvoll.

Und damit du auch den Menschen hinter meiner Arbeit kennenlernen kannst: Ich bin Mutter von zwei Kindern, zeichne gerne, meditiere und praktiziere Yoga. Ich liebe tiefe Gespräche genauso wie die kleinen, leichten Momente dazwischen – und über wirklich schlechte Witze kann ich herzlich lachen. 😊

Qualifikation

  • Von 03/2021 bis 03/2021 Weiterbildung in Hypnose
  • Von 03/2021 bis 03/2021 Weiterbildung in Klientenzentrierte Gesprächführung nach Rogers
  • Von 08/2021 bis 02/2024 B.Sc. Angewandte Psychologie
  • Von 09/2021 bis 11/2026 Fachkraft für Entwicklungs- und Lernberatung
  • Von 04/2022 bis 04/2022 Kursleiterin für Meditation
  • Von 07/2022 bis 07/2022 Kursleiterin Waldbaden
  • Von 01/2023 bis 05/2023 Zertifizierte Yoga-Lehrerin (200h)
  • Von 10/2023 bis 10/2023 Weiterbildung in Kunsttherapie
  • Von 04/2024 bis 11/2025 M.Sc. Psychologie mit Schwerpunkt auf Beratungspsychologie
  • Von 04/2025 bis 07/2026 Heilpraktikerin beschränkt auf Psychotherapie
  • Von 08/2026 bis 09/2026 Ausbildung in Schlafcoaching

Psychotherapeut:in i.A. (M.Sc.)

Stress & Burnout Ängste & Panik Depression Selbstwert Beziehungen Schlaf & Unruhe
29 freie Termine 39,00 €
Morgen, 10:00 Uhr
Irem Erkaraduman

Irem Erkaraduman ♀

Psychotherapeut:in i.A. (M.Sc.)

39,00 €
Deutsch 7 Jahre Erfahrung

Hilft bei

Stress & Burnout Ängste & Panik Depression Selbstwert Beziehungen Schlaf & Unruhe

Über mich

Manchmal gerät das Leben etwas aus dem Gleichgewicht. Gedanken kreisen, Ängste nehmen immer mehr Raum ein oder dieselben Herausforderungen tauchen immer wieder auf. Vielleicht hast du schon vieles versucht und fragst dich, warum sich trotzdem nichts verändert.

Hallo, ich bin Irem, Psychologin (M.Sc.) und Psychotherapeutin in Ausbildung (Verhaltenstherapie).
In der Beratung möchte ich dich unterstützen, deine Belastungen besser zu verstehen, wiederkehrende Muster zu erkennen und Veränderungen zu entwickeln, die langfristig tragen.
Du musst nicht bereits wissen, was genau mit dir los ist oder die richtigen Worte finden. Gemeinsam schaffen wir Klarheit, ordnen deine Gedanken und Gefühle, schauen auf neue Perspektiven und entwickeln Schritt für Schritt Strategien, die zu dir und deinem Alltag passen.

Meine Arbeitsweise verbindet wissenschaftlich fundierte verhaltenstherapeutische Methoden mit einer wertschätzenden, authentischen und strukturierten Begleitung. Mir ist wichtig, dass du dich ernst genommen fühlst und wir gemeinsam einen Weg finden, der sich für dich stimmig anfühlt.

Ich bin überzeugt: Alles, was du für Veränderung brauchst, trägst du bereits in dir.

Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen und dich auf deinem Weg zu begleiten.

Qualifikation

  • Von 01/2019 bis 02/2022 psychologische Betreuerin in Wohngruppe für junge Erwachsene mit psychischen Problemlagen
  • Von 02/2022 bis 06/2022 Psychologin - Psychosomatische Rehabilitationsklinik
  • Von 07/2022 bis 05/2025 Psychologin - Psychiatrie
  • Von 06/2024 bis aktuell Psychotherapeutin in Ausbildung

Bewertungen (4)

LilieWaschbaer.7389 28.09.2026

Kompetent und sehr einfühlsam! :)

TulpeNebel.3227 07.09.2026

Ich habe mich im Gespräch mit Frau Irem Erkaraduman gut aufgehoben gefühlt. Sie hat mir aufmerksam zugehört und ich hatte nie das Gefühl, mich erklären zu müssen – sie hat einfach verstanden, worum es mir geht und ist auf das eingegangen, was mir wichtig war. Zusätzlich hat Frau Erkaraduman mir einen sinnvollen und machbaren Weg aufgezeigt, wie ich weitermachen kann.

BriseBach.8247 07.09.2026

Ich fühle mich gut aufgehoben.

TulpeIgel.3132 31.07.2026

Sehr hilfreiche Perspektiven.

Psychotherapeut:in i.A. (M.Sc.)

Stress & Burnout Ängste & Panik Depression Selbstwert Beziehungen Mobbing & Konflikte Eltern & Erziehung Schwangerschaft Essverhalten Sucht
13 freie Termine 39,00 €
Mi., 14.10., 10:00 Uhr
Laura Teresa Wiegel

Laura Teresa Wiegel ♀

Psychotherapeut:in i.A. (M.Sc.)

39,00 €
Deutsch Englisch 13 Jahre Erfahrung

Hilft bei

Stress & Burnout Ängste & Panik Depression Selbstwert Beziehungen Mobbing & Konflikte Eltern & Erziehung Schwangerschaft Essverhalten Sucht

Über mich

Ich stehe kurz vor Approbation zur tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapeutin und arbeite in einer psychiatrischen Klinik in Schleswig Holstein. Mein psychotherapeutischer Schwerpunkt ist die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Diese geht als psychodynamisches Verfahren davon aus, daß wir in unserer Entwicklung geprägt werden durch frühe Beziehungserfahrungen und daß unser Fühlen und Handeln zu großen Teilen durch unbewusste Prozesse gesteuert wird. Häufig liegen unbewältigte innere Konflikte oder belastende Erfahrungen aus früherer Lebenszeit zugrunde. Bisherige Bewältigungsstrategien können irgendwann durch aktuelle Auslöser (wie z.B Trennungen, Arbeitsplatzverlust etc.) zusammenbrechen. Durch Auseinandersetzung mit diesen Mechanismen - hier im Rahmen einer psychologischen Beratung - kann psychische Stabilisierung und Entlastung erfolgen. Dabei werden biografische Erfahrungen in Bezug zur aktuellen Problematik gesetzt.

Gerne unterstütze ich Sie dabei.

*Mitglied Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPtV)

Qualifikation

  • Von 04/2010 bis 10/2013 Studium Psychologie (B.Sc.), Humboldt Universität Berlin
  • Von 04/2016 bis 10/2018 Studium Psychologie (M.Sc.) , Universität Hamburg
  • Von 10/2018 bis aktuell Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin (Fachkunde tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) am Institut für Psychotherapie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Bewertungen (1)

MarienkaeferSchilf.6770 07.07.2026

tolles Erstgespräch mit sehr hilfreichen Hilfestellungen

Mehr Gesprächspartner:innen entdecken

Über 80 geprüfte Psycholog:innen stehen für dich bereit.

Alle anzeigen →

Häufige Fragen zu Panikattacken

Wie lange dauert eine Panikattacke?

Eine Panikattacke beginnt plötzlich und erreicht innerhalb weniger Minuten ihre stärkste Intensität. Anschließend lässt die Angst wieder nach. Wie lange die Beschwerden insgesamt anhalten, ist unterschiedlich. Auch nach der eigentlichen Attacke können Unruhe, Erschöpfung oder die Sorge vor einer weiteren Attacke bleiben. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Dauer: Wenn die Beschwerden neu sind, ungewöhnlich stark ausfallen oder wiederkehren, solltest du sie abklären lassen. Typische Merkmale beschreibt die Patientenleitlinie zu Angststörungen.

Kann man Panikattacken den ganzen Tag haben?

Eine einzelne Panikattacke hält normalerweise nicht den ganzen Tag auf ihrem Höhepunkt an. Es können aber mehrere Attacken hintereinander auftreten. Dazwischen bleiben manchmal Anspannung, körperliche Beschwerden und die Angst vor der nächsten Attacke bestehen. Dadurch kann es sich wie eine durchgehende Panikattacke anfühlen. Wenn dich die Beschwerden über Stunden belasten oder regelmäßig wiederkommen, lass die Ursache ärztlich oder psychotherapeutisch abklären. Mehr über unterschiedliche Formen von Angst erfährst du in unserem Ratgeber zu Angststörungen.

Warum kommen Panikattacken nachts?

Panikattacken können auch aus dem Schlaf heraus auftreten. Du wachst dann beispielsweise mit Herzrasen, Atemnot oder starker Angst auf. Ein erinnerbarer Albtraum muss dabei nicht vorliegen. Warum eine Attacke gerade nachts auftritt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Wichtig ist, nächtliche Beschwerden nicht automatisch als Panik einzustufen: Auch Schlafstörungen oder körperliche Erkrankungen können dahinterstecken. Wenn das wiederholt passiert, wende dich zunächst an deine hausärztliche Praxis. Weitere Anlaufstellen bei psychischen Beschwerden nennt das IQWiG.

Was hilft gegen Panikattacken?

Wenn du die Beschwerden bereits als Panikattacke kennst, versuche, ruhig und ohne besonders tiefe Atemzüge weiterzuatmen. Richte deine Aufmerksamkeit auf deine Umgebung und erinnere dich daran, dass die Angst wieder nachlässt. Setze dich nicht unter Druck, sie sofort stoppen zu müssen. Langfristig kann es helfen, den Angstkreislauf zu verstehen und Vermeidungsverhalten mit fachlicher Unterstützung abzubauen. Bei neuen starken Brustschmerzen, schwerer Atemnot oder einem möglichen medizinischen Notfall rufe 112.

Kann man Panikattacken loswerden?

Ja, Panikattacken und die Angst vor weiteren Attacken lassen sich behandeln. Bei einer Panikstörung gehört die kognitive Verhaltenstherapie zu den empfohlenen Behandlungen. Dabei lernst du unter anderem, körperliche Angstsymptome anders zu bewerten und vermiedene Situationen schrittweise wieder aufzusuchen. Je nach Situation können auch Medikamente infrage kommen. Welche Behandlung passt, wird individuell besprochen. Rückschläge sind möglich und bedeuten nicht, dass die Behandlung gescheitert ist. Weitere Informationen enthält die Patientenleitlinie zur Behandlung von Angststörungen. Unterstützung bei der Suche bietet unser Ratgeber Therapieplatz finden.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung. Da Symptome einer Panikattacke teilweise körperlichen Erkrankungen ähneln können, sollten neue, starke oder ungewohnte Beschwerden ärztlich abgeklärt werden. Bei einem möglichen medizinischen Notfall wende dich an den Notruf 112.

Du möchtest mit jemandem sprechen?

Unsere qualifizierten Psycholog:innen sind für dich da – online, vertraulich und ohne lange Wartezeit.

Psycholog:in finden

Über 80 geprüfte Expert:innen

Werde Teil der PSYNOW Community

Sichere dir jetzt als Mitglied unserer Community regelmäßige Vergünstigungen für deine Gespräche sowie Updates und Einblicke zur mentalen Gesundheit.

Kein Spam. Jederzeit abbestellbar. Datenschutz

Denis von PSYNOW

Wir sind für dich da

Du hast eine Frage oder brauchst Hilfe? Schreib uns einfach eine E-Mail oder rufe uns an.

Antwortet innerhalb von 10min
Montag – Freitag: 8 – 17 Uhr