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Schlaf & innere Unruhe

Innere Unruhe und Schlafprobleme: Ursachen erkennen und endlich wieder zur Ruhe kommen

Du bist innerlich unruhig und kannst schlecht schlafen? Erfahre, woher die Unruhe kommen kann, wie sie sich zeigt und was dir helfen kann, wieder zur Ruhe zu kommen.

Mann sitzt nachts erschöpft auf der Bettkante, der Wecker zeigt 3:17 Uhr
12 Min. Lesezeit Zuletzt aktualisiert: 26. September 2026 Geprüft und freigegeben durch Psychologin Friederike Morawietz
Friederike Morawietz

Friederike Morawietz ♀

M.Sc. Psychologie

39,00 €
Deutsch 30 Jahre 4 Jahre Erfahrung

Hilft bei

Stress & Burnout Ängste & Panik Depression Selbstwert Schlaf & Unruhe

Über mich

Ich bin studierte Psychologin (M. Sc.) und begleite seit 2022 Menschen in herausfordernden Lebensphasen als psychologische Beraterin und Coach. Parallel bilde ich mich kontinuierlich in Themen rund ums Nervensystem, traumasensibler Arbeit, Breathwork und Embodiment fort.

Emotionen lassen sich nicht mit dem Kopf auflösen. Wir müssen unseren Körper auf der Reise zu mehr Ruhe und Regulation mitnehmen, denn hier entstehen sie und hier nehmen wir sie wahr. In meiner 1:1 Praxis verfolge ich deshalb einen körper- und nervensystemorientierten Ansatz und begegne Dir mit einem ganzheitlichen Blick, bindungsorientiert und Ressourcen aktivierend. Wenn wir in unserem Leben überwältigende Erfahrungen gemacht haben, chronisch gestresst sind oder uns einfach der nötige Halt z.B. durch sichere Bindung fehlt, dann führt dies häufig dazu, dass wir unser Empfinden abschalten. Das Ziel: Weiter funktionieren können und nicht im Kontakt mit uns sein. Wir entwickeln dysfunktionale Kompensationsstrategien, um nicht ins Spüren zu kommen und leben getrennt von unserem Körper. Häufige Themen in meinen Sitzungen sind deshalb Stressregulation- und Management, die Arbeit an Bindungsmustern und Glaubenssätzen, das Üben von Achtsamkeit und Etablieren eines bedürfnisorientierten Selbstumgangs. Gemeinsam schauen wir Schritt für Schritt nach den Ursprüngen Deiner aktuellen Situation und welche Muster sich daraus ableiten lassen, um bspw. Überforderung und Sorgen zu lindern.

Ich freue mich darauf, Dich auf Deinem Weg zurück in Deine Kraft und zu mehr Verbundenheit mit Dir und Deinem Körper an die Hand nehmen zu dürfen.

Qualifikation

  • Von 09/2015 bis 11/2020 Bacherlor of Science, Psychologie
  • Von 09/2021 bis 10/2024 Master of Science, Psychologie
  • Von 03/2022 bis aktuell Psychologische Beraterin & Coachin
  • Von 03/2025 bis 03/2026 Online Basis-Fortbildung SEI® - Entwicklungstrauma und frühe Verletzungen erkennen und heilen - Beziehung und Sicherheit mit traumatisierten Klient:innen von Dami Charf
  • Von 07/2025 bis 06/2026 Psychologin & Reha-Coach in der beruflichen Neurorehabilitation
  • Von 06/2026 bis 06/2026 Breathwork Ausbildung (in Präsenz) zur zertifizierten Atemtrainerin

Bewertungen (4)

SalbeiNebel.4817 24.08.2026

Hab mich unmittelbar sehr gut aufgehoben & verstanden, gehört und gesehen gefühlt. Friederike hat im Erstgespräch super schnell erfasst, worum es mir geht :)

WeideGlockenblume.0759 21.08.2026

Seit ich mit Friederike arbeiten darf, hat sich mein Leben immer wieder ein kleines bisschen in Richtung "Mehr ich sein dürfen" verändert. Durch viel Aufmerksamkeit, die richtigen Fragen, Impulse und eine sehr ruhige und professionelle Art schafft sie es, jedes Gespräch so enden zu lassen, dass ich für mich immer Neues mitnehmen kann und dadurch wachsen darf.

LavendelWolke.0716 26.06.2026

Ich bin unglaublich dankbar, Friederike als Psychologin gefunden zu haben. Durch ihre einfühlsame, empathische und wertschätzende Art habe ich bereits große Fortschritte gemacht. Sie schafft eine Atmosphäre, in der ich mich jederzeit verstanden und ernst genommen fühle. Jede Sitzung hilft mir dabei, neue Perspektiven zu gewinnen und mich persönlich weiterzuentwickeln.

AmselKolibri.2903 01.06.2026

Ich hatte ein super Erstgespräch mit rieke gehabt. Sie hat mich direkt verstanden und ist sehr auf mich eingegangen. Ich freue mich, dass sie mich auch gerne weiter begleiten möchte. :)

Du bist müde. Eigentlich sogar ziemlich müde. Und trotzdem liegst du im Bett und dein Kopf macht weiter.

Der Tag läuft noch einmal durch. Plötzlich fällt dir ein, was du morgen erledigen musst. Dann hörst du deinen eigenen Herzschlag, schaust auf die Uhr und denkst: „Ich muss doch endlich schlafen.“

Genau dieser Druck macht es häufig noch schwieriger. Innere Unruhe und Schlafprobleme treten oft gemeinsam auf.

Innere Unruhe ist mehr als einfach nur nervös sein

Vor einem wichtigen Gespräch, einer Prüfung oder in einer stressigen Woche ist innere Unruhe zunächst eine normale Reaktion. Schwieriger wird es, wenn sie immer wieder auftaucht oder gar nicht mehr richtig verschwindet.

Mein Körper ist die ganze Zeit angespannt.
Mein Kopf läuft permanent im Hintergrund weiter.

Typische Anzeichen können sein:

  • Ständiges Grübeln
  • Nervosität und Anspannung
  • Das Gefühl, nicht abschalten zu können
  • Herzklopfen
  • Kribbeln oder ein unangenehmes Körpergefühl
  • Muskelanspannung
  • Schnelle Reizbarkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Der Drang, ständig etwas tun zu müssen
  • Einschlaf- oder Durchschlafprobleme

Wichtig

Nicht jede innere Unruhe hat eine psychische Ursache. Auch körperliche Erkrankungen, Medikamente, hormonelle Veränderungen oder Koffein können eine Rolle spielen.

Warum innere Unruhe den Schlaf so schnell beeinflusst

Schlafen funktioniert am besten, wenn unser Körper nicht mehr das Gefühl hat, aufmerksam bleiben zu müssen. Bei innerer Unruhe passiert häufig genau das Gegenteil.

Der Körper ist müde, aber das Nervensystem ist noch aktiviert. Gedanken springen von einem Thema zum nächsten und Geräusche oder der eigene Herzschlag werden stärker wahrgenommen.

Ausgangspunkt

Du kannst nicht schlafen und beginnst darüber nachzudenken.

Kreislauf

Der Druck steigt, du wirst wacher und sorgst dich vor der nächsten Nacht.

Damit kann sogar das Bett selbst irgendwann mit Anspannung verbunden werden.

Wie sich Schlafprobleme zeigen können

  1. 01

    Du kannst nicht einschlafen

    Du bist erschöpft, liegst aber lange wach und dein Kopf kommt nicht zur Ruhe.

  2. 02

    Du wachst immer wieder auf

    Du schläfst schnell ein, wirst nachts jedoch mehrfach wach und findest nur schwer zurück in den Schlaf.

  3. 03

    Du wachst sehr früh auf

    Der Wecker würde erst Stunden später klingeln, aber dein Kopf ist bereits aktiv.

  4. 04

    Du schläfst, fühlst dich aber nicht erholt

    Die Nacht war scheinbar lang genug und trotzdem fühlt sich der Morgen an, als hättest du kaum geschlafen.

Einzelne schlechte Nächte sind noch keine Schlafstörung.

Wenn Schlafprobleme länger bestehen und deinen Alltag deutlich beeinflussen, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Anhaltender Stress kann dabei auch ein Hinweis auf Burnout sein.

Woher kann starke innere Unruhe kommen?

Es gibt nicht die eine Ursache. Oft kommen mehrere Dinge zusammen.

Stress und dauerhafte Belastung

Wenn du tagsüber permanent unter Strom stehst, kann dein Körper nicht immer auf Knopfdruck in den Ruhemodus wechseln.

Wenn zur Anspannung anhaltende Erschöpfung und zunehmende Distanz zur Arbeit kommen, findest du weitere Informationen im Beitrag Burnout erkennen: Symptome und Warnzeichen.

Angst und Sorgen

Bei Angst richtet sich die Aufmerksamkeit stärker auf mögliche Gefahren. Innere Unruhe kann deshalb unter anderem bei Angststörungen oder Panik auftreten.

Wie sich Sorgen, Körperbeobachtung und Vermeidung gegenseitig verstärken können, erklären wir in Angststörung überwinden: Raus aus dem Teufelskreis.

Depressionen und psychische Erschöpfung

Auch Depressionen können den Schlaf verändern. Innere Unruhe und depressive Beschwerden können gemeinsam auftreten.

Weitere mögliche Anzeichen beschreibt unser Beitrag über Depressionen und erste Warnzeichen.

Koffein, Alkohol und andere Substanzen

Kaffee, Energydrinks und Nikotin können Beschwerden verstärken. Alkohol macht zunächst müde, beeinträchtigt aber häufig die Schlafqualität.

Körperliche oder hormonelle Ursachen

Schilddrüsenerkrankungen, hormonelle Veränderungen oder Nebenwirkungen bestimmter Medikamente können ebenfalls eine Rolle spielen. Bei neu auftretender starker Unruhe ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.

Was kannst du gegen innere Unruhe tun?

Hilfreicher als „Du musst dich einfach entspannen“ ist es, den Druck herauszunehmen und dem Körper wieder Signale zu geben, dass gerade keine Aufgabe gelöst werden muss.

  1. 01

    Schlaf nicht erzwingen

    Je stärker Schlaf zur Aufgabe wird, desto mehr steigt der Druck.

  2. 02

    Gedanken aufschreiben

    Offene Gedanken kurz aus dem Kopf bringen, ohne sie nachts lösen zu müssen.

  3. 03

    Übergang schaffen

    Licht reduzieren, Arbeit beenden, lesen, Musik hören oder spazieren gehen.

  4. 04

    Koffein beobachten

    Prüfen, ob Kaffee am Nachmittag oder Alkohol am Abend Beschwerden verstärken.

  5. 05

    Bewegung nutzen

    Auch ein Spaziergang kann helfen, körperliche Anspannung abzubauen.

Wenn du nachts wachliegst

Gedanken zu haben ist oft weniger belastend, als sie unbedingt stoppen zu wollen.

Wenn du merkst, dass du grübelst, kannst du den Gedanken wahrnehmen, ohne ihn sofort weiterzudenken: „Okay. Mein Kopf beschäftigt sich gerade wieder mit morgen.“

Lenke die Aufmerksamkeit anschließend auf etwas Neutrales, etwa die Atmung, ein ruhiges Geräusch oder das Gefühl der Matratze. Nicht mit dem Ziel, in 30 Sekunden einzuschlafen, sondern um weniger gegen den aktuellen Zustand anzukämpfen.

Wann solltest du innere Unruhe ernst nehmen?

Innere Unruhe wird besonders relevant, wenn sie nicht mehr nur gelegentlich auftritt.

  • Fast täglich angespannt
  • Kaum noch richtig abschalten können
  • Regelmäßig schlecht schlafen
  • Herzklopfen oder starke körperliche Unruhe
  • Ständiges Grübeln
  • Tagsüber kaum konzentrieren können
  • Aus Angst Situationen vermeiden
  • Über Wochen permanent unter Strom stehen

Die wichtigere Frage ist dann: Was hält meinen Körper die ganze Zeit in Alarmbereitschaft?

Eine erste Anlaufstelle ist deine Hausarztpraxis. Dort können auch körperliche Ursachen, Medikamente und andere mögliche Auslöser berücksichtigt werden. Lautes Schnarchen mit beobachteten Atemaussetzern oder starke Schläfrigkeit am Tag sollten ebenfalls ärztlich untersucht werden. Weitere Informationen zu diesen Beschwerden bietet das Universitätsklinikum Münster.

Bei anhaltender Schlaflosigkeit kann eine speziell auf Schlafstörungen ausgerichtete kognitive Verhaltenstherapie helfen. Sie setzt unter anderem an Schlafgewohnheiten und belastenden Gedanken über den Schlaf an. Die S3-Leitlinie „Insomnie bei Erwachsenen“ empfiehlt sie als erste Behandlungsoption bei Insomnie. Hinweise zur Suche findest du unter Therapieplatz finden.

Wenn du müde bist, aber dein Kopf trotzdem weiterläuft

Du musst nicht erst monatelang schlecht schlafen, bevor du mit jemandem darüber sprechen darfst.

Bei PSYNOW kannst du online mit Psychologinnen und Psychologen über innere Unruhe, Grübeln, Stress und Schlafprobleme sprechen. Unsere Fachkräfte verfügen mindestens über ein abgeschlossenes Psychologiestudium und mehrjährige praktische Erfahrung.

Du sprichst nicht mit einem Coach oder allgemeinen Lebensberater, sondern mit einer akademisch ausgebildeten psychologischen Fachkraft. Online-Termine sind häufig innerhalb von 24 Stunden verfügbar.

PSYNOW bietet psychologische Online-Beratung an mit dem großen Unterschied, dass am anderen Ende Psychologen und Psychotherapeuten sitzen. Die Gespräche können dich dabei unterstützen, Belastungen zu erkennen, diesen entgegen zu wirken und einen ersten Kontakt zu medizinischem Fachpersonal herzustellen. Mehr dazu unter Psychologische Beratung oder Online-Therapie.

Sprich über das, was dich gerade belastet.

Du musst vor dem Gespräch nicht wissen, warum du so unruhig bist. Genau das kann ein guter Ausgangspunkt sein.
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PSYNOW bietet psychologische Online-Beratung. Das Angebot ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik, medikamentöse Behandlung oder reguläre Psychotherapie.

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Julia Hildebrand

Julia Hildebrand ♀

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Über mich

Es gibt Lebensphasen, in denen innere Anspannung, festgefahrene Muster oder belastende Erfahrungen den Blick auf das Wesentliche verstellen. In meiner Beratung biete ich Ihnen und dir einen geschützten, wertschätzenden Raum, in dem Sie zur Ruhe kommen, sich selbst besser verstehen und neue Wege entwicklen können.

Meine Arbeit ist traumasensibel sowie ressourcen- und lösungsorientiert. Sie verbindet verhaltenstherapeutische, ergotherapeutische und körperorientierte Methoden und geht über das reine Gespräch hinaus. Neben dem Verstehen von Zusammenhängen steht vor allem die Frage im Mittelpunkt, was Sie im Alltag konkret entlasten, stärken und unterstützen kann.

Gemeinsam entwickeln wir alltagstaugliche Werkzeuge, die Sie dabei unterstützen, mit Herausforderungen bewusster umzugehen, Selbstregulation zu fördern und Handlungsspielräume zu erweitern. Kreative Methoden können dabei unterstützen, innere Prozesse sichtbar zu machen und neue Erfahrungen zu ermöglichen. Insbesondere dort, wo Worte allein nicht ausreichen.

Die Einbindung von achtsamer Wahrnehmung und Bewegung fördern den Kontakt zu eigenen Ressourcen und stärkt das Gefühl von Stabilität und Selbstwirksamkeit. Sie bestimmen jederzeit das Tempo - Sicherheit, Transparenz und ein respektvoller Umgang mit Ihren Grenzen haben höchste Priorität.

Ziel der Beratung ist es, Sie dabei zu begleiten, eigene Stärken wieder deutlicher wahrzunehmen, Lösungen zu entwickeln, die zu Ihnen passen, und einen nachhaltigen, mitfühlenden Umgang mit sich selbst zu finden.

Qualifikation

  • Von 09/2006 bis 08/2009 Staatlich anerkannte Ergotherapeutin
  • Von 10/2009 bis 09/2011 B.Sc. Psychologie
  • Von 04/2010 bis 05/2011 NLP Practitioner
  • Von 10/2011 bis 09/2014 M.Sc. Psychologie
  • Von 01/2012 bis 12/2014 Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • Von 03/2012 bis 03/2012 Trainerin Stressbewältigung
  • Von 03/2021 bis 12/2023 Leiterin Rehabilitationssport Psychiatrie DBS
  • Von 03/2023 bis 10/2023 Ernährungscoach - Fit durch Food
  • Von 03/2025 bis aktuell Fachtherapeutin Traumawissen

Bewertungen (2)

DachsBirke.4174 22.05.2026

Sehr positives, empathisches Erstgespräch, die wichtigsten Punkte wurden zusammengefasst und Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Auch dass der Körper mit einbezogen wird, finde ich super.

SchilfRose.1827 08.05.2026

Sehr kompetente, einfühlsame und auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Beratung mit hilfreichem Theoriewissen und direkter praxisorientierter Anwendung!

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Über mich

Wie schön, dass Sie hier sind!

Eigentlich geht es hier um Sie und Ihre Themen. Damit Sie dennoch wissen, mit wem Sie es zu tun haben, stelle ich mich kurz vor:

Ich bin Psychologin mit über zehn Jahren Erfahrung in der psychologischen (Online-)Beratung.

Ich habe in Freiburg Psychologie studiert und lebe im Schwarzwald.

In den vergangenen Jahren habe ich Menschen sowohl im klinischen Kontext als auch im Rahmen eines Employee Assistance Programs (EAP – externe Mitarbeiterberatung) unterstützt. Besonders geprägt hat mich die Arbeit in der psychologischen Akuthilfe, in der ich Menschen in belastenden Lebenssituationen kurzfristig begleitet und stabilisiert habe.

Die Anliegen, mit denen Menschen zu mir kommen, sind vielfältig: persönliche Krisen, Beziehungsfragen, Belastungen in Schwangerschaft und Familienalltag oder das Gefühl, erschöpft und überfordert zu sein. Manche wünschen sich auch einfach einen geschützten Raum, um Gedanken zu sortieren und wieder klarer zu sehen.

Mir ist wichtig, Ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Mit einer offenen und wertschätzenden Haltung möchte ich verstehen, was Sie bewegt. Gemeinsam schauen wir auf Belastungen, Bedürfnisse und Muster und entwickeln Wege, die zu Ihnen und Ihrem Leben passen.

Dabei sehe ich Sie nicht als „Problem“, sondern als Menschen mit einer eigenen Geschichte, Stärken und Ressourcen. Mein Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen, mehr Klarheit zu gewinnen und stimmige nächste Schritte zu finden.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.

Qualifikation

  • Von 08/2011 bis 08/2014 Bachelor of Science Psychologie
  • Von 08/2014 bis 08/2016 Master of Science Psychologie
  • Von 08/2016 bis 01/2020 Psychologin neurologische Reha
  • Von 01/2020 bis aktuell Psychologin Gesundheitsnetzwerk BGM und EAP

Diplom-Psycholog:in

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Über mich

Sich mit belastenden Themen auseinanderzusetzen, ist oft nicht leicht. Umso wertvoller ist ein geschützter, vertrauensvoller Raum, in dem Sie sich gesehen und angenommen fühlen können. In unseren Sitzungen stehen Ihre Bedürfnisse & Ihr Befinden im Mittelpunkt.

Gemeinsam schaffen wir Klarheit und richten uns danach aus, was Ihnen gut tut, was Sie brauchen & was Sie stärkt – mit alltagsnahen Techniken & individuell abgestimmten Strategien.
Mein Ansatz ist ganzheitlich. Neben klassischen psychotherapeutischen Ansätzen integriere ich körperorientierte Techniken, um die Verbindung zwischen Psyche & Körper zu fördern.

Im Zentrum meiner Arbeit stehen Sie als Mensch in Ihrer ganzen Komplexität – mit Gefühlen, Erfahrungen, Ihrem Körpererleben & Ihren sozialen Bedingungen. Strukturelle Ungleichheiten (wie z. B. patriarchale Normen, Care-Arbeit-Verteilung, gesellschaftliche Rollenerwartungen, Diskriminierung oder ökonomischer Druck) beeinflussen unser seelisches und körperliches Erleben maßgeblich.

In meiner Arbeit ist es mir wichtig, diese Zusammenhänge mitzudenken, zu benennen und Raum dafür zu schaffen. Denn persönliche Belastungen entstehen nicht nur aus dem „Innen“ heraus, sondern sind auch von äußeren Strukturen geprägt.

Mir ist wichtig, dass Sie mit Ihrer Lebensrealität, Ihren Gefühlen und Bedürfnissen wirklich gesehen werden – als ganzer Mensch mit Ihrer individuellen Geschichte und Ihrem persönlichen Hintergrund.

Sie sind willkommen, so wie Sie sind – ob Sie aktuell Entlastung suchen oder eine längerfristige Begleitung wünschen. Ich begleite Sie dabei empathisch, wertschätzend & auf Augenhöhe.

Qualifikation

  • Von 09/2002 bis 07/2008 Studium Psychologie - Diplom (Universität Jena)
  • Von 11/2009 bis 11/2009 Heilkundeerlaubnis Psychotherapie
  • Von 02/2021 bis 06/2021 Traumasensitives Yoga - Ausbildung
  • Von 09/2021 bis 10/2022 Yoga-Ausbildung

Bewertungen (3)

HainDachs.9961 19.05.2026

Ich habe mich im Gespräch sehr wohl und verstanden gefühlt. Sie ist eine einfühlsame und angenehme Gesprächspartnerin, die aufmerksam zuhört und echtes Interesse zeigt. Besonders hilfreich fand ich, dass sie nicht nur zuhört, sondern auch konkrete Lösungswege und neue Perspektiven aufzeigt. Das Gespräch war wertschätzend, unterstützend und hat mir sehr gutgetan.

SchmetterlingLuchs.7221 13.05.2026

Fr. Hansche ist sehr empathisch. Ichh habe mich wohl gefühlt und freue mich auf die nächste Sitzung.

WaldIgel.6988 06.05.2026

Ich fühle mich wirklich verstanden und ernst genommen. Die Gespräche helfen mir sehr und geben mir oft neue Perspektiven und hilfreiche Impulse. Dazu ist die Therapeutin unglaublich empathisch.

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Häufige Fragen zu innerer Unruhe und Schlafproblemen

Warum wache ich nachts immer zur gleichen Uhrzeit auf?

Wiederkehrendes Aufwachen kann mit deinem Schlafrhythmus, äußeren Störungen, Stress oder körperlichen Beschwerden zusammenhängen. Die Uhrzeit allein verrät nicht, was dahintersteckt. Entscheidend ist auch, wie lange du wach bleibst und ob du tagsüber beeinträchtigt bist. Ein Schlaftagebuch kann helfen, mögliche Zusammenhänge zu entdecken und ein ärztliches Gespräch vorzubereiten. Notiere deine Schlafzeiten und mögliche Störfaktoren, ohne nachts ständig auf die Uhr zu schauen.

Quelle: Bundesgesundheitsportal: Schlafstörungen

Sollte ich aufstehen, wenn ich nachts nicht mehr einschlafen kann?

Wenn du längere Zeit wach liegst und dabei zunehmend angespannt wirst, kann es sinnvoll sein, das Bett vorübergehend zu verlassen. Beschäftige dich bei gedämpftem Licht mit etwas Ruhigem und gehe zurück, wenn du wieder schläfrig wirst. Du musst dafür keine feste Minutenzahl überwachen. Dieser Ansatz gehört zur sogenannten Stimuluskontrolle: Das Bett soll wieder stärker mit Schlafen verbunden werden, statt mit Grübeln und dem angestrengten Versuch einzuschlafen.

Quelle: IQWiG: Was tun bei Schlafproblemen?

Wie viel Schlaf brauche ich wirklich?

Der Schlafbedarf unterscheidet sich von Mensch zu Mensch und verändert sich im Laufe des Lebens. Für viele Erwachsene liegen etwa sieben bis neun Stunden im üblichen Bereich. Eine bestimmte Stundenzahl allein entscheidet jedoch nicht darüber, ob dein Schlaf ausreichend ist. Wichtig ist auch, wie wach und leistungsfähig du tagsüber bist. Wenn du dauerhaft weniger schläfst, als du benötigst, oder trotz langer Nächte erschöpft bleibst, solltest du das abklären lassen.

Quelle: IQWiG: Was ist normaler Schlaf?

Warum bin ich trotz ausreichend Schlaf ständig müde?

Ausreichend Zeit im Bett bedeutet nicht automatisch erholsamen Schlaf. Nächtliche Atemaussetzer können den Schlaf immer wieder unterbrechen, ohne dass du dich morgens daran erinnerst. Hinweise auf eine sogenannte Schlafapnoe sind beispielsweise lautes Schnarchen, beobachtete Atempausen und ausgeprägte Schläfrigkeit am Tag. Diese Beschwerden solltest du ärztlich untersuchen lassen. Ständige Müdigkeit kann allerdings auch andere Ursachen haben. Aus der Schlafdauer oder einem einzelnen Symptom lässt sich deshalb keine Diagnose ableiten.

Quelle: Universitätsklinikum Münster: Schlafbezogene Atemstörungen

Helfen Melatonin oder pflanzliche Mittel bei Schlafproblemen?

Melatonin kann bei bestimmten Schlafproblemen infrage kommen, ist aber keine allgemeine Lösung gegen Schlaflosigkeit. Die S3-Leitlinie beschreibt eine Wirksamkeit bei Menschen mit Insomnie ab 55 Jahren, empfiehlt jedoch keine Langzeitbehandlung. Pflanzliche Präparate werden zur Behandlung einer Insomnie ebenfalls nicht empfohlen. „Frei verkäuflich“ bedeutet daher nicht automatisch, dass ein Mittel für dich geeignet ist. Lass dich ärztlich oder in der Apotheke beraten, bevor du Schlafmittel einnimmst.

Quelle: S3-Leitlinie Insomnie bei Erwachsenen, Update 2025

Können Schlafmittel abhängig machen?

Bestimmte Schlafmittel, insbesondere Benzodiazepine und sogenannte Z-Substanzen, können abhängig machen. Das kann auch bei niedriger Dosierung nach wenigen Wochen passieren. Außerdem sind Nebenwirkungen wie Benommenheit und Konzentrationsprobleme möglich, die bis zum nächsten Tag anhalten können. Deshalb sollten Einnahmedauer und Risiken ärztlich besprochen werden. Wenn du solche Medikamente regelmäßig einnimmst, kläre auch das Absetzen mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Ein plötzliches Absetzen kann Entzugsbeschwerden auslösen.

Quelle: Stiftung Gesundheitswissen: Schlafmittel-Abhängigkeit

Welche Therapie hilft, wenn Schlafhygiene allein nicht ausreicht?

Bei anhaltender Schlaflosigkeit ist die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie eine gut untersuchte Behandlung. Sie umfasst mehr als allgemeine Schlaftipps: Dazu gehören der Umgang mit schlafbezogenen Sorgen und gezielte Veränderungen von Gewohnheiten, die Wachliegen begünstigen können. Die Behandlung wird an die persönliche Situation angepasst. Wenn Schlafprobleme trotz eigener Veränderungen bestehen bleiben, sprich eine ärztliche oder psychotherapeutische Fachperson darauf an. Unser Beitrag Therapieplatz finden nennt passende Anlaufstellen.

Quelle: S3-Leitlinie Insomnie bei Erwachsenen, Update 2025

Bedeutet innere Unruhe, dass ich eine Angststörung habe?

Nein. Innere Unruhe allein reicht nicht aus, um eine Angststörung festzustellen. Bei einer generalisierten Angststörung stehen anhaltende, schwer kontrollierbare Sorgen über verschiedene Lebensbereiche im Vordergrund. Anspannung und Schlafprobleme können hinzukommen. Eine fachliche Abklärung hilft, die Beschwerden zu unterscheiden und mögliche körperliche Ursachen zu berücksichtigen. Wie sich Angst und Vermeidung gegenseitig verstärken können, erklären wir in Angststörung überwinden: Raus aus dem Teufelskreis.

Quelle: IQWiG: Generalisierte Angststörung

Kann psychologische Online-Beratung bei innerer Unruhe und Schlafproblemen helfen?

Psychologische Online-Beratung kann dir Raum geben, über Stress, Grübeln oder belastende Alltagssituationen zu sprechen und nächste Schritte zu überlegen. Ob Beratung ausreicht, hängt von deinen Beschwerden ab. Eine anhaltende Schlafstörung oder mögliche körperliche Ursachen benötigen gegebenenfalls eine gezielte Untersuchung und Behandlung. Achte deshalb darauf, welche Leistung tatsächlich angeboten wird. Unser Beitrag Online-Psychologe: So erkennst du seriöse Angebote erklärt, worauf du bei der Auswahl achten kannst.

Weitere Informationen: PSYNOW: Psychologische Beratung oder Online-Therapie

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung. Neu auftretendes starkes Herzrasen, Atemnot, ausgeprägte körperliche Beschwerden oder andere ungewöhnliche Symptome solltest du medizinisch abklären lassen.

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