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Angst & Panik

Symptome einer Angststörung: Körperliche und psychische Anzeichen

Woran du eine Angststörung erkennen kannst, warum der Körper so stark reagiert und wann professionelle Hilfe wichtig ist.

Mann steht mit der Hand auf der Brust im Supermarkt, während andere Kundinnen und Kunden vorbeigehen
9 Min. Lesezeit Zuletzt aktualisiert: 5. September 2026 Geprüft und freigegeben durch Psychotherapeutin Lena Kleb
Lena Kleb

Lena Kleb

Psychotherapeut:in

39,00 €
Deutsch Englisch

Hilft bei

Stress & Burnout Ängste & Panik Selbstwert Beziehungen Beruf & Alltag Mobbing & Konflikte Trauer ADHS/Autismus Schlaf & Unruhe Essverhalten Sucht

Über mich

Manchmal gerät das eigene Erleben aus dem Gleichgewicht: Gedanken kreisen, Gefühle werden intensiv oder wiederkehrende Muster stehen im Weg. In solchen Phasen kann es hilfreich sein, einen geschützten Raum zu haben, um die eigene Situation klarer zu verstehen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Ich bin Psychologin (M.Sc.) und Psychotherapeutin mit Fachkunde Verhaltenstherapie und arbeite seit 2018 im klinisch-psychologischen Bereich mit Erwachsenen. In dieser Zeit habe ich Menschen mit unterschiedlichen psychischen Belastungen, Lebensfragen und Veränderungsprozessen begleitet.

Auf dieser Plattform biete ich psychologische Beratung an. Sie richtet sich an Menschen, die ihre Situation reflektieren, innere Zusammenhänge besser verstehen und konkrete Veränderungen im Alltag entwickeln möchten.

Du musst noch nicht genau wissen, was dein Problem ist oder was „richtig“ oder „falsch“ ist – wir sortieren gemeinsam, was gerade wichtig ist.

Auch biografische Erfahrungen und wiederkehrende Muster können Teil der Gespräche sein, sofern sie dem Verständnis aktueller Themen dienen. Ziel ist ein differenziertes Verständnis deiner Situation sowie die Entwicklung hilfreicher, alltagsnaher Strategien.

Meine Arbeitsweise orientiert sich an wissenschaftlich fundierten verhaltenstherapeutischen Konzepten und aktuellen psychologischen Erkenntnissen. Ich verbinde strukturierte Analyse mit einer wertschätzenden Haltung auf Augenhöhe und klarer Zielsetzung.

Du bestimmst, was du teilen möchtest und in welcher Tiefe wir arbeiten. Du musst nichts vorbereiten – entscheidend ist die Bereitschaft, dich mit deiner aktuellen Situation auseinanderzusetzen. Die nächsten Schritte entwickeln wir gemeinsam, in einem Tempo, das für dich stimmig ist.

Qualifikation

  • Von 09/2012 bis 04/2016 B. Sc. Psychologie
  • Von 04/2016 bis 09/2018 M. Sc. Psychologie
  • Von 10/2020 bis 05/2025 Approbation als Psychologische Psychotherapeutin

Bewertungen (16)

GrasHain.7288 30.08.2026

Sehr sympathisch, emphatisch und ruhig. Es hat sich für mich sehr gut angefühlt :)

EuleGlockenblume.2663 19.08.2026

Toller Ersttermin. Man fühlt sich ernst genommen und wird total empathisch empfangen und unterstützt. Freue mich auf die nächsten Termine

GoldfischSonne.6758 16.08.2026

Der Ersttermin hat exakt meinen Erwartungen entsprochen. Lena war extrem empathisch und hat mir mit viel Ruhe zugehört. Auch die Führung des Gesprächs war sehr angenehm und ruhig.

SeehundMarienkaefer.0125 02.08.2026

Lena ist sehr empathisch, geduldig und freundlich

EfeuSonne.3794 31.07.2026

Sehr sympathisch und kompetent!

Herzrasen, Atemnot, Schwindel, innere Unruhe oder das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren: Eine Angststörung kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Bei manchen Menschen stehen belastende Gedanken und Sorgen im Vordergrund. Andere vermuten wegen der starken körperlichen Beschwerden zunächst eine körperliche Erkrankung.

Angst ist grundsätzlich eine normale und wichtige Reaktion. Sie warnt vor Gefahren und bereitet den Körper darauf vor, schnell zu handeln. Problematisch wird sie, wenn sie ohne angemessene Bedrohung auftritt, über längere Zeit anhält oder den Alltag zunehmend bestimmt.

Die Beschwerden können phasenweise stärker oder schwächer sein. Manche Betroffene wissen genau, welche Situationen ihre Angst auslösen. Bei anderen entsteht ein dauerhafter Alarmzustand, ohne dass ein konkreter Grund erkennbar ist. Gerade dann fällt es oft schwer, die Symptome einzuordnen.

Das Wichtigste vorab

Eine Angststörung ist keine Einbildung und kein Zeichen persönlicher Schwäche. Die Beschwerden sind real und gut behandelbar. Neue, starke oder anhaltende körperliche Symptome sollten trotzdem ärztlich abgeklärt werden.

Was ist eine Angststörung?

Von einer Angststörung spricht man, wenn Ängste ein unangemessen starkes Ausmaß annehmen, sich nur schwer kontrollieren lassen und zu deutlichen Belastungen oder Einschränkungen führen. Die Angst kann sich auf bestimmte Situationen, Orte oder Objekte richten, plötzlich als Panik auftreten oder sich als ständige Sorge durch verschiedene Lebensbereiche ziehen.

Viele Betroffene beginnen, ihr Leben nach der Angst auszurichten. Sie planen Wege anders, vermeiden Termine oder prüfen ständig, ob körperlich alles in Ordnung ist. Dadurch wird der persönliche Handlungsspielraum immer kleiner. Auch Angehörige bemerken häufig, dass Rückzug, Anspannung oder das Bedürfnis nach Rückversicherung zunehmen.

Nicht jede starke Angst ist automatisch eine Angststörung. Entscheidend sind Dauer, Intensität, Vermeidung und die Auswirkungen auf Arbeit, Beziehungen und Alltag. Eine Diagnose stellen qualifizierte Fachpersonen.

Welche Symptome treten bei einer Angststörung auf?

Eine Angststörung kann sich körperlich, psychisch und im Verhalten zeigen. Häufig beeinflussen und verstärken sich diese Bereiche gegenseitig. Nicht alle Beschwerden treten gleichzeitig auf. Art und Stärke können sich von Situation zu Situation verändern.

Körperliche Symptome

  • Herzklopfen oder Herzrasen
  • Atemnot oder Kurzatmigkeit
  • Druck oder Engegefühl in der Brust
  • Schwindel und Benommenheit
  • Zittern oder starkes Schwitzen
  • Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden
  • Muskelverspannungen und Schmerzen
  • Schlafstörungen, Müdigkeit und Erschöpfung

Die Beschwerden entstehen, weil der Körper auf eine vermeintliche Gefahr vorbereitet wird. Dabei können Herz und Kreislauf, Atmung, Verdauung, Muskeln und Nervensystem gleichzeitig reagieren. Einige Menschen erleben kurze, sehr starke Reaktionen. Andere fühlen sich über Stunden oder Tage angespannt und erschöpft.

Symptome nicht vorschnell auf die Psyche zurückführen

Die Symptome können sehr bedrohlich wirken und körperlichen Erkrankungen ähneln. Besonders bei neuen, starken oder anhaltenden Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung wichtig. Bei einem möglichen medizinischen Notfall wende dich an den Notruf 112.

Psychische Symptome

  • Anhaltende Sorgen und ständiges Grübeln
  • Innere Unruhe, Nervosität und Anspannung
  • Angst vor Kontrollverlust, Ohnmacht oder Krankheit
  • Konzentrationsprobleme und Reizbarkeit
  • Angst vor der nächsten Angstattacke
  • Das Gefühl, die Umgebung sei unwirklich

Typisch ist, dass Gedanken immer wieder um mögliche Gefahren kreisen. Selbst wenn Betroffene erkennen, dass ihre Befürchtungen wahrscheinlich übertrieben sind, lassen sich die Sorgen oft nur schwer stoppen. Die ständige Wachsamkeit erschwert Erholung, konzentriertes Arbeiten und ruhigen Schlaf.

Vermeidung und Sicherheitsverhalten

Betroffene meiden angstauslösende Situationen, sagen Termine ab, kontrollieren ständig körperliche Reaktionen oder benötigen vertraute Personen zur Sicherheit. Manche wählen nur noch Wege, auf denen sie schnell Hilfe erreichen könnten, setzen sich in der Bahn in die Nähe einer Tür oder verlassen Veranstaltungen vorzeitig.

Das bringt kurzfristig Erleichterung. Langfristig kann Vermeidung die Angst verstärken, weil die Erfahrung fehlt, eine gefürchtete Situation bewältigen zu können. Gleichzeitig wächst die Überzeugung, nur durch das Sicherheitsverhalten geschützt gewesen zu sein.

Warum reagiert der Körper so stark?

Angst aktiviert das körpereigene Alarmsystem. Stresshormone werden ausgeschüttet, der Herzschlag wird schneller, die Atmung verändert sich und die Muskeln spannen sich an. Gleichzeitig richtet sich die Aufmerksamkeit stärker auf mögliche Gefahren. Bei einer tatsächlichen Bedrohung ist das sinnvoll. Bei einer Angststörung kann dieses System jedoch anspringen, obwohl keine akute Gefahr besteht.

Wer den eigenen Körper sehr genau beobachtet, nimmt auch kleine Veränderungen schneller wahr. Ein einzelner kräftiger Herzschlag, leichte Benommenheit oder ein Druckgefühl kann dann genügen, um neue Angst auszulösen. Die Angst vor den Symptomen wird dadurch selbst zu einem Auslöser.

  1. 01

    Auslöser

    Eine Situation oder ein Gedanke aktiviert das Alarmsystem.

  2. 02

    Körperreaktion

    Herzschlag, Atmung und Muskelspannung verändern sich.

  3. 03

    Gefahrbewertung

    „Da stimmt etwas nicht mit mir.“

  4. 04

    Mehr Angst

    Die Symptome werden stärker wahrgenommen.

Herzrasen wird dann zum Beispiel als Anzeichen eines Herzinfarkts verstanden, Schwindel als drohende Ohnmacht. Die Angst steigt weiter und die Beschwerden werden stärker. Das Bundesgesundheitsportal beschreibt dieses Zusammenspiel ausführlich.

Wie zeigen sich verschiedene Angststörungen?

Generalisierte Angststörung

Anhaltende, schwer kontrollierbare Sorgen über Gesundheit, Familie, Arbeit, Geld oder mögliche Unglücke. Häufig kommen Schlafprobleme, Muskelanspannung und Erschöpfung hinzu.

Panikstörung

Wiederkehrende Panikattacken mit rasch ansteigender Angst, starken Körperreaktionen und Angst vor der nächsten Attacke. Sie können scheinbar aus dem Nichts entstehen.

Agoraphobie

Angst vor Situationen, aus denen eine Flucht schwierig erscheint oder schnelle Hilfe fehlen könnte, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Menschenmengen.

Soziale Phobie

Die Sorge, negativ bewertet, abgelehnt oder bloßgestellt zu werden. Auslöser können Gespräche, Vorträge oder gemeinsames Essen sein.

Spezifische Phobie

Sehr starke Angst vor bestimmten Tieren, Objekten oder Situationen, etwa Spinnen, Spritzen, Blut, Höhen oder dem Fliegen.

Mischformen

Ängste können sich überschneiden. Eine Panikstörung kann zum Beispiel zusammen mit einer Agoraphobie oder depressiven Beschwerden auftreten.

Die Formen unterscheiden sich vor allem durch ihre Auslöser und ihren Verlauf. Deshalb lassen sich Beschwerden nicht zuverlässig allein anhand einzelner Symptome zuordnen.

Wann wird normale Angst zur Angststörung?

  • Die Angst tritt häufig oder fast ständig auf.
  • Sie steht nicht im Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr.
  • Sorgen lassen sich kaum noch kontrollieren.
  • Immer mehr Situationen werden vermieden.
  • Arbeit, Beziehungen oder soziale Kontakte leiden.
  • Schlaf, Energie und Lebensqualität sind deutlich beeinträchtigt.

Was kann eine Angststörung auslösen?

Meist gibt es nicht die eine Ursache. Biologische Anfälligkeit, Erfahrungen, erlernte Verhaltensmuster und aktuelle Belastungen können zusammenwirken. Mögliche Einflüsse sind länger anhaltender Stress, belastende oder traumatische Erfahrungen, Verluste, Trennungen, Konflikte, schwere Erkrankungen oder Angststörungen in der Familie.

Auch der Umgang mit den ersten Angstsymptomen beeinflusst den weiteren Verlauf. Wer körperliche Reaktionen als gefährlich bewertet, Situationen konsequent vermeidet oder immer wieder Rückversicherung sucht, kann den Angstkreislauf ungewollt stabilisieren. Das bedeutet nicht, dass Betroffene selbst schuld sind. Es erklärt, warum sich die Angst trotz fehlender akuter Gefahr halten kann.

Manchmal beginnt die Störung nach einem klaren Ereignis. Sie kann sich aber auch schleichend oder ohne eindeutig erkennbaren Auslöser entwickeln. Häufig lässt sich erst im Gespräch erkennen, welche Belastungen, Gedanken und Verhaltensweisen zusammenspielen.

Wie wird eine Angststörung festgestellt?

Ein einzelnes Symptom reicht für eine Diagnose nicht aus. In einem ausführlichen Gespräch werden Beschwerden, Dauer, Auslöser, Gedanken, Vermeidung und Einschränkungen erfasst. Wichtig ist auch, ob depressive Beschwerden, Substanzkonsum oder andere psychische Belastungen bestehen.

Körperliche Untersuchungen können nötig sein, um andere Ursachen auszuschließen. Das gilt besonders, wenn Herzrasen, Atemnot, Schwindel oder Schmerzen neu auftreten. Online-Tests bieten höchstens eine erste Orientierung und ersetzen weder eine ärztliche Abklärung noch eine fachliche Diagnose.

Wie wird eine Angststörung behandelt?

Angststörungen sind behandelbar. Welche Unterstützung passt, hängt von der Form der Angststörung, der Stärke der Beschwerden und der persönlichen Situation ab. Besonders gut untersucht ist die kognitive Verhaltenstherapie. Sie hilft dabei, den persönlichen Angstkreislauf zu verstehen, Gedanken anders einzuordnen und Vermeidungsverhalten schrittweise zu verändern.

Fachlich begleitete Expositionsübungen können Teil der Therapie sein. Betroffene setzen sich dabei geplant und schrittweise mit gefürchteten Situationen oder Körperempfindungen auseinander. So kann die Erfahrung entstehen, dass Angst wieder abnimmt und die Situation bewältigt werden kann. Je nach Diagnose und Ausprägung kann auch eine medikamentöse Behandlung infrage kommen. Das sollte ärztlich besprochen werden. Empfehlungen enthält die S3-Leitlinie Angststörungen.

Sortiere deine Situation mit einer Fachperson

Bei PSYNOW findest du studierte Psycholog:innen und approbierte Psychotherapeut:innen mit Erfahrung im Bereich Ängste und Panik. In der psychologischen Beratung kannst du aktuelle Belastungen einordnen, Ressourcen stärken und passende nächste Schritte besprechen.

Das Gespräch kann dir helfen zu klären, in welchen Situationen die Angst besonders stark wird, welche Gedanken und Belastungen sie verstärken und welche Unterstützung jetzt sinnvoll sein könnte. Eine Beratung kann auch zur Überbrückung dienen, wenn du bereits eine Psychotherapie suchst und noch auf einen Therapieplatz wartest.

Sprich über das, was dir Angst macht.

Die Beratung bei PSYNOW ist eine Selbstzahlerleistung. Sie ist keine heilkundliche Psychotherapie, dient nicht der Behandlung einer Angststörung und ersetzt keine notwendige ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
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Wann sollte ich mir professionelle Hilfe suchen?

Hole dir fachliche Unterstützung, wenn:

  • Die Angst tritt fast täglich auf.
  • Du vermeidest immer mehr Situationen.
  • Panikattacken nehmen zu.
  • Beruf, Beziehungen, Schlaf und Lebensqualität leiden deutlich.
  • Rückzug und ständige Erschöpfung nehmen zu.
  • Du versuchst, die Angst mit Alkohol oder anderen Substanzen auszuhalten.

Du musst nicht warten, bis gar nichts mehr geht. Je früher du die Beschwerden einordnen lässt, desto eher kannst du passende nächste Schritte planen. Eine psychotherapeutische Sprechstunde kannst du direkt bei einer Praxis oder über die 116117 vereinbaren.

Im Notfall

Bei akuter Gefahr oder schweren körperlichen Symptomen wähle 112. Wenn du Suizidgedanken hast oder dich in einer schweren psychischen Krise befindest, suche sofort psychiatrische, ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe.

PSYNOW bietet psychologische Online-Beratung. Das Angebot ersetzt keine gegebenenfalls notwendige ärztliche Diagnostik, medikamentöse Behandlung oder Psychotherapie.

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Julia Hanschen

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Deutsch 51 Jahre

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Über mich

Wir brauchen jemanden an unserer Seite, von dem wir sicher sein können, dass er uns so lange zuhört, bis wir selbst wieder wissen woran wir sind  und was wir zu tun haben.

Ich bin 51 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Söhne. Als mein zweiter Sohn geboren wurde, wäre er uns zu Hause beinahe erstickt. Er hatte Reste von Fruchtwasser in der Lunge. Ich stand damals unter Schock, unfähig den Notruf abzusetzen. Es ist gut gegangen.

Die Momente bis der Notarzt eintraf und mein Sohn wieder atmete werde ich nie vergessen. Nie wieder in meinem Leben wollte ich diese lähmende Ohnmacht und Hilflosigkeit erleben.

Heute arbeite ich als klinische Psychologin und Fachpsychologin für Notfallpsychologie  im Asklepios Klinikum Nord in Hamburg sowie in der Psychosozialen Notfallversorgung von Betroffenen und Einsatzkräften.

Es ist zu meiner Aufgabe geworden Menschen genau da zu begleiten wo und wann ich am dringendsten gebraucht werde. Akut. Pragmatisch. Stabilisierend. Orientierung und Halt gebend. In dem Augenblick wo alles auseinander fällt. Wo wir ein Gegenüber am dringendsten brauchen.

In meiner Arbeit schaffe ich einen „sicheren Raum“. Draußen an der Einsatzstelle, im Videocall oder auf dem Stationsflur einer Intensivstation. Ich orientiere mich an dem was gerade ist, was jetzt gebraucht wird. Inmitten aller Schwierigkeiten brauchen wir Sicherheit & Verbundenheit, das  „Wozu“ im Leben und den „guten Grund“ hinter den Symptomen.

Ich arbeite mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Zugehörigen und Einsatzkräften in unterschiedlichsten herausfordernden Lebenssituationen, unter existenzieller Bedrohung, mit psychischen Beschwerden oder psychologischen Fragestellungen.

Das was dir gerade Schwierigkeiten bereitet, muss nicht immer gleich die große  „Katastrophe" sein. Manchmal bringen uns vermeintlich kleine Dinge unerwartet aus der Bahn. Auch dafür gibt es gute Gründe. Auch das will gesehen werden!



Qualifikation

  • Von 04/2011 bis aktuell Fachkraft für Psychosoziale Notfallversorgung für Betroffene PSNV-B
  • Von 04/2011 bis aktuell Fachkraft für psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte PSNV-E
  • Von 04/2011 bis 03/2014 Bachelor Psychologie
  • Von 04/2014 bis 03/2016 Master klinische Psychologie und Psychotherapie
  • Von 02/2015 bis 01/2016 Psychiatr. Tagesklinik für Kinder-u. Jugendliche Regio Klinikum Elmshorn
  • Von 02/2016 bis 02/2018 Dozentin u. Lt. Einsatznachsorge Rettungsdienstkooperation SH
  • Von 03/2016 bis 02/2020 Rettungssanitäterin
  • Von 09/2018 bis 10/2018 Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde für Psychotherapie
  • Von 09/2019 bis 12/2021 Sozialpsychiatrischer Dienst Kreis Segeberg/ Neumünster
  • Von 02/2021 bis 12/2022 Traumazentrierte Fachberatung
  • Von 02/2022 bis aktuell Stationspsychologin Asklepios Nord Heidberg
  • Von 04/2022 bis 09/2022 Fachpsychologin für Notfallpsychologie BDP
  • Von 09/2022 bis 12/2022 Hypnosetherapie Lehrgang
  • Von 06/2023 bis aktuell Trainerin der Landespolizei Schleswig-Holstein
  • Von 04/2025 bis 07/2025 Angestellte im Polizeidienst

Bewertungen (5)

NelkeRose.8697 23.08.2026

Sehr gutes Erstgespräch, das sehr gut tat

QuelleSeerose.7158 17.07.2026

Sehr gute Zuhörerin, die viele hilfreiche Denkanstöße gibt.

LindeKlee.2176 22.05.2026

Eine wirklich tolle Zuhörerin mit dem Talent auch gute Ratschläge auf die jeweiligen Situationen zu geben. Julia ist sehr erfahren, das spürt man und mal fühlt sich immer geborgen und geschützt. Technisch funktioniert immer alles einwandfrei und obwohl man online die Termine wahrnimmt, fühlt man sich ganz nah. ich kann Julia nur empfehlen.

NebelWaschbaer.9414 14.05.2026

Es war ein sehr angenehmes und nettes Gespräch mit der Julia. Vielen Dank

FalkeIgel.7343 24.04.2026

Ich fühle mich sehr gut aufgehoben und kann Julia Hanschen jedem weiterempfehlen. Sie hört extrem gut zu, hat eine hohe Empathie und gute Tools im Gepäck, die mir persönlich bisher sehr weitergeholfen haben.

Psychotherapeut:in i.A. (M.Sc.)

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Über mich

Manchmal gerät das Leben etwas aus dem Gleichgewicht. Gedanken kreisen, Ängste nehmen immer mehr Raum ein oder dieselben Herausforderungen tauchen immer wieder auf. Vielleicht hast du schon vieles versucht und fragst dich, warum sich trotzdem nichts verändert.

Hallo, ich bin Irem, Psychologin (M.Sc.) und Psychotherapeutin in Ausbildung (Verhaltenstherapie).
In der Beratung möchte ich dich unterstützen, deine Belastungen besser zu verstehen, wiederkehrende Muster zu erkennen und Veränderungen zu entwickeln, die langfristig tragen.
Du musst nicht bereits wissen, was genau mit dir los ist oder die richtigen Worte finden. Gemeinsam schaffen wir Klarheit, ordnen deine Gedanken und Gefühle, schauen auf neue Perspektiven und entwickeln Schritt für Schritt Strategien, die zu dir und deinem Alltag passen.

Meine Arbeitsweise verbindet wissenschaftlich fundierte verhaltenstherapeutische Methoden mit einer wertschätzenden, authentischen und strukturierten Begleitung. Mir ist wichtig, dass du dich ernst genommen fühlst und wir gemeinsam einen Weg finden, der sich für dich stimmig anfühlt.

Ich bin überzeugt: Alles, was du für Veränderung brauchst, trägst du bereits in dir.

Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen und dich auf deinem Weg zu begleiten.

Qualifikation

  • Von 01/2019 bis 02/2022 psychologische Betreuerin in Wohngruppe für junge Erwachsene mit psychischen Problemlagen
  • Von 02/2022 bis 06/2022 Psychologin - Psychosomatische Rehabilitationsklinik
  • Von 07/2022 bis 05/2025 Psychologin - Psychiatrie
  • Von 06/2024 bis aktuell Psychotherapeutin in Ausbildung

Bewertungen (1)

TulpeIgel.3132 31.07.2026

Sehr hilfreiche Perspektiven.

M.Sc. Psychologie

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Mi., 09.09., 11:00 Uhr
Martin Schniertshauer

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Über mich

Ich bin Martin Schniertshauer, Psychologe (M.Sc.) & Fachpsychologe Notfallpsychologie (BDP).

Ich begleite Menschen, die sich in belastenden oder unübersichtlichen Lebenssituationen befinden. Manchmal geraten wir in Phasen, in denen Stress, Zweifel oder äußere Anforderungen überhandnehmen. Dann kann ein klarer Blick von außen den entscheidenden Unterschied machen.

Meine Arbeit verbindet fundiertes psychologisches Wissen mit einer ruhigen, strukturierten Herangehensweise. Gemeinsam analysieren wir, was gerade belastet, welche Gedanken oder Erwartungen Druck erzeugen und welche Veränderungen möglich und sinnvoll sind.

Schwerpunkte meiner Beratung sind u. a.:

  • Stressbewältigung und Umgang mit Belastung

  • berufliche Herausforderungen, Konflikte und Rollenstress

  • persönliche Krisen oder Umbruchsituationen

  • Klärung von Entscheidungen und Prioritäten

  • Umgang mit Selbstzweifeln, Unsicherheiten oder Grübeln

  • Stärkung der eigenen Ressourcen und Resilienz

  • Stabilisierung und Begleitung nach belastenden Erfahrungen wie Traumatisierung, Krisensituationen oder emotionaler Überforderung

Ich lege Wert darauf, dass Sie konkrete, alltagstaugliche Strategien an die Hand bekommen, die Ihnen wirklich weiterhelfen – nicht nur theoretische Modelle. Jede Sitzung ist individuell auf Sie abgestimmt und orientiert sich an Ihren Zielen, nicht an starren Programmen.

In einem geschützten Rahmen können Sie offen über das sprechen, was Sie beschäftigt. Gemeinsam erarbeiten wir Wege, wie Sie wieder mehr Klarheit gewinnen, Belastungen reduzieren und Ihr Leben so gestalten können, dass es sich stimmiger und leichter anfühlt.

Wenn Sie in einer Situation sind, in der Sie Unterstützung, Orientierung oder neue Perspektiven brauchen, begleite ich Sie gerne auf diesem Weg.

Qualifikation

  • Von 12/2016 bis 09/2021 Bachelorstudium Psychologie (B.Sc.)
  • Von 01/2022 bis 07/2025 Masterstudium Psychologie (M.Sc.) mit Vertiefung Klinische Psychologie
  • Von 02/2024 bis 03/2024 Fachkraft für Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E)
  • Von 01/2025 bis 10/2025 Fachpsychologe für Notfallpsychologie (BDP)

Bewertungen (5)

LibelleFluss.5255 08.07.2026

Herr Schniertshauer ist ein sehr freundlich zugewandter Psychologe, den ich nur wärmstens empfehlen kann.

RegenSeerose.7222 19.05.2026

Martin direkt sympathisch er hört zu, stellt die richtigen Fragen kann ich nur weiter empfehlen

GlockenblumeMilan.7691 18.05.2026

empathisch, freundlich und hat verschiedene Wege aufgezeigt, wie es weitergehen kann. Vielen Dank

SternRose.2869 15.04.2026

Angenehmes Erstgespräch.

SalbeiLilie.2529 15.04.2026

Es war ein sehr angenehmes Erstgespräch.

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Häufige Fragen zu Angststörungen

Welche Symptome hat man bei einer Angststörung?

Typisch sind anhaltende Sorgen, innere Unruhe, Nervosität und Vermeidung. Körperlich können Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Zittern, Schwitzen, Muskelanspannung oder Magenprobleme auftreten. Welche Beschwerden im Vordergrund stehen, hängt von der Form der Angststörung und der persönlichen Situation ab.

Kann sich Angst im ganzen Körper zeigen?

Ja. Die körperliche Alarmreaktion beeinflusst gleichzeitig Herz und Kreislauf, Atmung, Verdauung, Muskeln und Nervensystem. Dadurch können Beschwerden in mehreren Körperregionen auftreten. Anhaltende Anspannung und schlechter Schlaf können zusätzlich Schmerzen, Erschöpfung und Konzentrationsprobleme begünstigen.

Wie fühlt sich eine Angststörung körperlich an?

Viele Betroffene beschreiben einen starken oder dauerhaften Alarmzustand. Das Herz schlägt schneller, die Atmung verändert sich, die Muskeln sind angespannt und der Körper kommt nur schwer zur Ruhe. Bei Panikattacken können diese Reaktionen innerhalb weniger Minuten sehr intensiv werden.

Kann eine Angststörung Schmerzen verursachen?

Anhaltende Muskelanspannung kann Kopf-, Nacken-, Rücken- oder Kieferschmerzen begünstigen. Auch Bauchschmerzen sind möglich. Da Schmerzen viele Ursachen haben können, sollten neue, starke oder länger bestehende Beschwerden ärztlich abgeklärt werden.

Kann man eine Angststörung haben, ohne es zu merken?

Ja. Wenn körperliche Beschwerden im Vordergrund stehen, wird der Zusammenhang manchmal erst spät erkannt. Manche Menschen halten auch ständiges Grübeln und Anspannung lange für einen Teil ihrer Persönlichkeit, obwohl ihr Alltag bereits deutlich eingeschränkt ist.

Was ist das deutlichste Zeichen einer Angststörung?

Es gibt kein einzelnes eindeutiges Symptom. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus starker oder anhaltender Angst, körperlichen Reaktionen, Vermeidung und Einschränkungen im Alltag. Eine verlässliche Diagnose kann nur durch qualifizierte Fachpersonen erfolgen.

Wie unterscheiden sich Angststörung und Panikattacke?

Angststörung ist ein Oberbegriff für verschiedene psychische Erkrankungen. Eine Panikattacke ist ein zeitlich begrenzter Zustand intensiver Angst mit starken körperlichen Beschwerden. Sie kann im Zusammenhang mit einer Panikstörung, einer Agoraphobie oder anderen Belastungen auftreten.

Ist eine generalisierte Angststörung heilbar?

Eine generalisierte Angststörung ist gut behandelbar. Viele Betroffene können Sorgen, Anspannung und körperliche Beschwerden deutlich reduzieren und wieder freier am Alltag teilnehmen. Wie schnell und in welchem Umfang sich die Symptome verändern, ist individuell.

Kann eine Angststörung wieder verschwinden?

Ja, Beschwerden können sich mit geeigneter Behandlung deutlich bessern oder ganz zurückgehen. Ohne Unterstützung können Angststörungen jedoch auch über längere Zeit bestehen. Frühzeitige fachliche Hilfe kann verhindern, dass Vermeidung und Rückzug immer mehr Lebensbereiche bestimmen.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung. Da Symptome einer Angststörung teilweise körperlichen Erkrankungen ähneln können, sollten neue, starke oder ungewohnte Beschwerden ärztlich abgeklärt werden. Bei einem möglichen medizinischen Notfall wende dich an den Notruf 112.

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