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Angst & Panik

Emetophobie: Die Angst vor dem Übergeben

Verstehe, wie sich die Angst vor Übelkeit und Erbrechen zeigt, was sie aufrechterhalten kann und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Junge Frau sitzt besorgt in einem Café, während sich im Hintergrund ein Mann den Bauch hält
7 Min. Lesezeit Zuletzt aktualisiert: 5. Oktober 2026 Geprüft und freigegeben durch Psychotherapeutin Laura Teresa Wiegel
Laura Teresa Wiegel

Laura Teresa Wiegel ♀

Psychotherapeut:in i.A. (M.Sc.)

39,00 €
Deutsch Englisch 13 Jahre Erfahrung

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Über mich

Ich stehe kurz vor Approbation zur tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapeutin und arbeite in einer psychiatrischen Klinik in Schleswig Holstein. Mein psychotherapeutischer Schwerpunkt ist die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Diese geht als psychodynamisches Verfahren davon aus, daß wir in unserer Entwicklung geprägt werden durch frühe Beziehungserfahrungen und daß unser Fühlen und Handeln zu großen Teilen durch unbewusste Prozesse gesteuert wird. Häufig liegen unbewältigte innere Konflikte oder belastende Erfahrungen aus früherer Lebenszeit zugrunde. Bisherige Bewältigungsstrategien können irgendwann durch aktuelle Auslöser (wie z.B Trennungen, Arbeitsplatzverlust etc.) zusammenbrechen. Durch Auseinandersetzung mit diesen Mechanismen - hier im Rahmen einer psychologischen Beratung - kann psychische Stabilisierung und Entlastung erfolgen. Dabei werden biografische Erfahrungen in Bezug zur aktuellen Problematik gesetzt.

Gerne unterstütze ich Sie dabei.

*Mitglied Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPtV)

Qualifikation

  • Von 04/2010 bis 10/2013 Studium Psychologie (B.Sc.), Humboldt Universität Berlin
  • Von 04/2016 bis 10/2018 Studium Psychologie (M.Sc.) , Universität Hamburg
  • Von 10/2018 bis aktuell Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin (Fachkunde tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) am Institut für Psychotherapie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Bewertungen (1)

MarienkaeferSchilf.6770 07.07.2026

tolles Erstgespräch mit sehr hilfreichen Hilfestellungen

Du gehst vor dem Restaurantbesuch die Speisekarte durch und überlegst, welches Essen möglichst sicher ist. Wenn jemand von einem Magen-Darm-Infekt erzählt, lässt dich der Gedanke daran nicht mehr los. Und sobald sich dein Bauch anders anfühlt, taucht die Frage auf: Was, wenn ich mich übergeben muss?

Fast niemand empfindet Erbrechen als angenehm. Bei einer Emetophobie geht die Angst jedoch weit darüber hinaus. Sie kann Entscheidungen bestimmen, Begegnungen erschweren und dazu führen, dass du immer mehr Situationen vermeidest.

Vielleicht fällt es dir schwer, darüber zu sprechen, weil du befürchtest, nicht ernst genommen zu werden. Dabei verdient diese Belastung genauso Aufmerksamkeit wie andere Ängste. Es gibt Behandlungsmöglichkeiten und Fachpersonen, die dich dabei unterstützen können, wieder mehr Freiheit im Alltag zu gewinnen.

Das Wichtigste vorab

  • Emetophobie bezeichnet eine ausgeprägte Angst vor dem eigenen Erbrechen oder dem Erbrechen anderer Menschen.
  • Sie wird üblicherweise den spezifischen Phobien und damit den Angststörungen zugeordnet.
  • Typisch sind starke Körperbeobachtung, Vermeidung und wiederholtes Absichern.
  • Kognitive Verhaltenstherapie mit fachlich begleiteten Expositionsübungen ist ein wichtiger Behandlungsansatz.
  • Bei deutlich eingeschränkter Ernährung, Gewichtsverlust oder anhaltender Übelkeit ist eine ärztliche Abklärung wichtig.

Was ist Emetophobie?

Emetophobie ist eine anhaltende, ausgeprägte Angst vor dem Erbrechen. Manche Menschen fürchten vor allem, sich selbst übergeben zu müssen. Andere haben Angst davor, dass sich jemand in ihrer Nähe übergibt. Beide Befürchtungen können auch zusammen auftreten.

Die Angst kann bereits durch Gedanken, Erinnerungen oder leichte Körperempfindungen entstehen. Ob tatsächlich jemand erbricht, ist dafür nicht entscheidend. Von gewöhnlichem Ekel unterscheidet sich die Phobie vor allem durch ihre Auswirkungen: Betroffene richten ihren Alltag zunehmend danach aus, mögliche Auslöser zu vermeiden. Essen gehen, Reisen, Feiern oder Treffen können dadurch immer schwieriger werden.

Zu welcher Gruppe gehört Emetophobie?

Emetophobie wird üblicherweise als spezifische Phobie eingeordnet und gehört damit zu den Angststörungen. „Spezifisch“ bedeutet, dass sich die Angst auf einen bestimmten Gegenstand oder ein bestimmtes Geschehen richtet, hier auf das Erbrechen.

Die Auswirkungen können trotzdem viele Lebensbereiche betreffen. Ängste vor Erbrechen können sich außerdem mit anderen Angst- oder Zwangsbeschwerden überschneiden. Das DIADEM-Forschungsprojekt der Universität Mainz untersucht deshalb die Diagnostik, zugrunde liegende Mechanismen und Behandlungsmöglichkeiten genauer. Einen Überblick über weitere Angstformen findest du im PSYNOW-Ratgeber zu den Symptomen einer Angststörung.

Welche Symptome sind typisch?

Emetophobie zeigt sich nicht nur als Angstgefühl. Sie kann Gedanken, Körperreaktionen und Verhalten beeinflussen. Typische Merkmale sind eine starke Beobachtung möglicher Übelkeit, ausgeprägte Vermeidung und Sicherheitsverhalten.

  • häufiges Nachdenken darüber, ob dir oder anderen schlecht werden könnte
  • starke Aufmerksamkeit für Magengefühle, Völlegefühl oder Übelkeit
  • Angst bis hin zu Panik bei möglichen Auslösern
  • Vermeiden von Restaurants, Reisen, Feiern oder bestimmten Lebensmitteln
  • wiederholtes Kontrollieren und Nachfragen, um Sicherheit zu bekommen
  • Einschränken der Nahrungsaufnahme aus Angst vor Erbrechen

Nicht jedes dieser Verhaltensweisen bedeutet automatisch Emetophobie. Entscheidend ist, wie ausgeprägt die Angst ist und wie sehr sie dich belastet oder einschränkt. Der wissenschaftlich untersuchte Fragebogen SPOVI erfasst unter anderem Vermeidung und die ständige Beobachtung möglicher Gefahren, ersetzt aber keine persönliche Diagnostik.

Wenn plötzlich starke Angst mit Herzrasen oder Schwindel auftritt, findest du ergänzende Informationen im Beitrag Panikattacke: Symptome erkennen und was du jetzt tun kannst.

Was steckt hinter der Angst vor dem Erbrechen?

Die Ursachen sind noch nicht abschließend geklärt. Belastende Erfahrungen mit eigenem oder fremdem Erbrechen können eine Rolle spielen. Auch eine erhöhte Ängstlichkeit, der Umgang mit Ekel, eine starke Aufmerksamkeit für Körperempfindungen und belastende Lebensphasen werden als mögliche Einflussfaktoren beschrieben.

Ein einzelnes erinnerbares Ereignis ist keine Voraussetzung dafür, Unterstützung zu suchen. Im Gespräch kann es ebenso darum gehen, was die Angst heute auslöst und aufrechterhält. Typische Auslöser können Übelkeit, Berichte über Magen-Darm-Erkrankungen, bestimmte Gerüche oder Situationen sein, in denen Erbrechen möglich erscheint. Welche davon relevant sind, unterscheidet sich von Person zu Person.

Warum können sich Angst und Übelkeit gegenseitig verstärken?

Angst kann körperliche Beschwerden auslösen. Bei Emetophobie kann gerade das zum Problem werden: Ein unangenehmes Magengefühl wird als Zeichen dafür verstanden, dass Erbrechen unmittelbar bevorsteht. Dadurch steigt die Angst, und die körperlichen Empfindungen bekommen noch mehr Aufmerksamkeit.

  1. 01

    Magengefühl

  2. 02

    Gefahrbewertung

  3. 03

    Mehr Angst

  4. 04

    Vermeidung

Ein Beispiel: Du bemerkst nach dem Essen ein ungewohntes Gefühl im Bauch. Du denkst: „Jetzt muss ich mich bestimmt übergeben.“ Du wirst angespannt, überprüfst immer wieder deinen Magen und sagst schließlich eine Verabredung ab. Die kurzfristige Erleichterung macht es wahrscheinlicher, beim nächsten Mal ähnlich zu reagieren.

Vermeidung kann die Angst so aufrechterhalten, weil Erfahrungen fehlen, in denen du eine Situation trotz Unsicherheit bewältigst. Das bedeutet nicht, dass du selbst schuld bist. Es beschreibt einen möglichen Ansatzpunkt für die Behandlung. Mehr zu diesem Zusammenhang liest du unter Angststörung überwinden: Raus aus dem Teufelskreis.

Welche Therapie kann bei Emetophobie helfen?

Beschwerden zunächst fachlich einordnen

Eine sorgfältige Abklärung berücksichtigt, in welchen Situationen die Angst auftritt, wie stark sie deinen Alltag einschränkt und ob weitere körperliche oder psychische Beschwerden bestehen. Anhaltende oder neue Übelkeit sollte nicht automatisch als Angstreaktion eingeordnet werden.

Kognitive Verhaltenstherapie und Exposition

Ein wichtiger Behandlungsansatz ist die kognitive Verhaltenstherapie mit Exposition. Zunächst geht es darum, Befürchtungen, Auslöser und Vermeidungsstrategien zu verstehen. Anschließend werden passende Übungen vorbereitet. Je nach persönlicher Angst können Gespräche über das Thema, geeignete Bilder oder andere Reize sowie bisher vermiedene Alltagssituationen einbezogen werden.

Du sollst neue Erfahrungen sammeln und lernen, mit Angst und Unsicherheit umzugehen. Eine kleine randomisierte Pilotstudie zeigte positive Effekte einer zwölf Sitzungen umfassenden kognitiven Verhaltenstherapie. Die Forschung speziell zur Emetophobie ist jedoch weiterhin begrenzt. Pauschale Heilungsversprechen oder garantierte Erfolgsquoten wären deshalb nicht seriös.

Muss ich mich bei einer Exposition übergeben?

Absichtlich herbeigeführtes Erbrechen ist keine notwendige Voraussetzung für eine Behandlung. Ein aktueller Fachüberblick betont, dass Exposition gegenüber dem tatsächlichen Erbrechen nicht erforderlich ist. Übungen können stattdessen an Gedanken, Körperempfindungen, geeigneten Reizen, Sicherheitsverhalten und vermiedenen Alltagssituationen ansetzen.

Die Behandlung ist kein überraschender Belastungstest und keine Aufforderung, dich allein möglichst starken Auslösern auszusetzen. Schritte werden mit einer qualifizierten Psychotherapeutin oder einem qualifizierten Psychotherapeuten abgestimmt. Wenn du Unterstützung bei der Suche brauchst, findest du Anlaufstellen unter Therapieplatz finden: So bekommst du schneller Hilfe.

Was kannst du selbst als ersten Schritt tun?

Du musst die Angst nicht erst allein bewältigen, bevor du darüber sprechen darfst. Für ein erstes Gespräch kann es helfen, einige konkrete Situationen zu notieren:

  • Was vermeidest du inzwischen?
  • Welche Befürchtung steht jeweils dahinter?
  • Was tust du, um dich abzusichern?
  • Was möchtest du wieder unternehmen können?

Statt „Ich möchte nie wieder Angst haben“ könntest du beispielsweise formulieren: „Ich möchte wieder mit Freund:innen essen gehen können.“ So wird deutlicher, wo du Unterstützung brauchst.

Wenn die Angst akut steigt, kann es hilfreich sein, einen Gedanken zunächst als Befürchtung zu benennen: „Ich habe gerade Angst, dass mir schlecht wird.“ Das ist etwas anderes als die Feststellung, dass es tatsächlich passieren wird. Solche Perspektivwechsel ersetzen keine Behandlung, können aber helfen, das eigene Muster besser zu erkennen.

Keine riskanten Selbstversuche

Beginne keine selbst entworfenen Übungen, bei denen du Erbrechen auslöst oder dich gesundheitlichen Risiken aussetzt. Besprich gezielte Konfrontationsübungen mit einer entsprechend qualifizierten Fachperson.

Wann solltest du dir Hilfe holen?

Professionelle Unterstützung ist besonders wichtig, wenn die Angst deine Ernährung, deine Kontakte, deine Arbeit oder deinen Bewegungsradius deutlich einschränkt. Wenn du zunehmend Mahlzeiten auslässt, Gewicht verlierst oder kaum noch trinken kannst, sollte zeitnah eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Auch Kinder und Jugendliche können betroffen sein. Wenn Essen, Schulbesuche oder Familienaktivitäten durch die Angst schwierig werden, sind die Kinderarztpraxis und kinder- und jugendpsychotherapeutische Fachpersonen geeignete Anlaufstellen.

Im Notfall

Bei Kreislaufproblemen, deutlicher Austrocknung, Bewusstlosigkeit oder anderen akuten medizinischen Warnzeichen rufe 112. Bei Suizidgedanken oder einer schweren psychischen Krise solltest du sofort psychiatrische, ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe suchen.

Wie kann PSYNOW dich bei Angst vor dem Erbrechen unterstützen?

Bei PSYNOW beraten dich qualifizierte Psycholog:innen und approbierte Psychotherapeut:innen mit denselben anerkannten Qualifikationen, wie sie auch in Praxen und Kliniken tätig sind.

Im Gespräch kannst du ansprechen, was dich belastet, welche Situationen schwierig geworden sind und welche Unterstützung du dir wünschst. Gemeinsam schaut ihr, welche nächsten Schritte sinnvoll sind und ob zusätzlich eine psychotherapeutische oder ärztliche Abklärung hilfreich sein könnte.

PSYNOW bietet psychologische Online-Beratung und keine heilkundliche Psychotherapie an. Wenn eine Behandlung sinnvoll erscheint, kann die Beratung Orientierung geben und die Zeit bis zu einem Therapieplatz überbrücken. Unsere Fachpersonen kennen die Grenzen der Online-Begleitung und sprechen offen mit dir darüber.

Sprich über das, was dich gerade belastet

Du musst dein Anliegen nicht perfekt erklären können. Ein Satz wie „Ich habe Angst davor, mich zu übergeben, und richte meinen Alltag immer stärker danach aus“ kann ein Anfang sein.
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Quellen und weiterführende Informationen

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische oder psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung.

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Über mich

Sich mit belastenden Themen auseinanderzusetzen, ist oft nicht leicht. Umso wertvoller ist ein geschützter, vertrauensvoller Raum, in dem Sie sich gesehen und angenommen fühlen können. In unseren Sitzungen stehen Ihre Bedürfnisse & Ihr Befinden im Mittelpunkt.

Gemeinsam schaffen wir Klarheit und richten uns danach aus, was Ihnen gut tut, was Sie brauchen & was Sie stärkt – mit alltagsnahen Techniken & individuell abgestimmten Strategien.
Mein Ansatz ist ganzheitlich. Neben klassischen psychotherapeutischen Ansätzen integriere ich körperorientierte Techniken, um die Verbindung zwischen Psyche & Körper zu fördern.

Im Zentrum meiner Arbeit stehen Sie als Mensch in Ihrer ganzen Komplexität – mit Gefühlen, Erfahrungen, Ihrem Körpererleben & Ihren sozialen Bedingungen. Strukturelle Ungleichheiten (wie z. B. patriarchale Normen, Care-Arbeit-Verteilung, gesellschaftliche Rollenerwartungen, Diskriminierung oder ökonomischer Druck) beeinflussen unser seelisches und körperliches Erleben maßgeblich.

In meiner Arbeit ist es mir wichtig, diese Zusammenhänge mitzudenken, zu benennen und Raum dafür zu schaffen. Denn persönliche Belastungen entstehen nicht nur aus dem „Innen“ heraus, sondern sind auch von äußeren Strukturen geprägt.

Mir ist wichtig, dass Sie mit Ihrer Lebensrealität, Ihren Gefühlen und Bedürfnissen wirklich gesehen werden – als ganzer Mensch mit Ihrer individuellen Geschichte und Ihrem persönlichen Hintergrund.

Sie sind willkommen, so wie Sie sind – ob Sie aktuell Entlastung suchen oder eine längerfristige Begleitung wünschen. Ich begleite Sie dabei empathisch, wertschätzend & auf Augenhöhe.

Qualifikation

  • Von 09/2002 bis 07/2008 Studium Psychologie - Diplom (Universität Jena)
  • Von 11/2009 bis 11/2009 Heilkundeerlaubnis Psychotherapie
  • Von 02/2021 bis 06/2021 Traumasensitives Yoga - Ausbildung
  • Von 09/2021 bis 10/2022 Yoga-Ausbildung

Bewertungen (3)

HainDachs.9961 19.05.2026

Ich habe mich im Gespräch sehr wohl und verstanden gefühlt. Sie ist eine einfühlsame und angenehme Gesprächspartnerin, die aufmerksam zuhört und echtes Interesse zeigt. Besonders hilfreich fand ich, dass sie nicht nur zuhört, sondern auch konkrete Lösungswege und neue Perspektiven aufzeigt. Das Gespräch war wertschätzend, unterstützend und hat mir sehr gutgetan.

SchmetterlingLuchs.7221 13.05.2026

Fr. Hansche ist sehr empathisch. Ichh habe mich wohl gefühlt und freue mich auf die nächste Sitzung.

WaldIgel.6988 06.05.2026

Ich fühle mich wirklich verstanden und ernst genommen. Die Gespräche helfen mir sehr und geben mir oft neue Perspektiven und hilfreiche Impulse. Dazu ist die Therapeutin unglaublich empathisch.

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Über mich

Ich bin Psychologe und befinde mich in der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten (PiA). Während meiner Ausbildung möchte ich mein tiefenpsychologisches Wissen nutzen, um Menschen in herausfordernden Lebenssituationen zu unterstützen. In meiner psychologischen Beratung kombiniere ich wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse mit praktischen Ansätzen. In der Zusammenarbeit setze ich auf eine vertrauensvolle und empathische Beziehung, in der Sie sich sicher und verstanden fühlen. Dabei erkläre ich Ihnen klar und verständlich, wie Sie das erlernte Wissen auf Ihre individuelle Situation anwenden können, sodass Sie selbst die Fähigkeit entwickeln, Lösungen zu finden und neue Perspektiven zu gewinnen.

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Zu meinen Schwerpunkten zählen insbesondere:

- Umgang mit inneren und zwischenmenschlichen Konflikten

- Umgang mit Trauer und Verlust

- Berufliche Belastungen

- Stärkung von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen

- Individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der Klient:innen

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Meine fachliche Kompetenz beinhaltet neben tiefenpsychologischem Wissen auch praktische Modelle, die ich meinen Klient:innen klar und verständlich erläutere, damit Sie sogar außerhalb der Beratung aktiv an sich selbst arbeiten zu können.

Ich vertrete ein humanistisches Menschenbild und behandle deshalb jeden Menschen, mit all seinen individuellen Qualitäten und Besonderheiten, absolut gleich! Niemand wird bevorzugt oder benachteiligt. In meiner Arbeit geht es allein um die Sache sowie die Wünsche und Bedürfnisse der jeweiligen Person.

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Gewährleistung von Qualität und berufsethischen Grundsätzen

Als Vollmitglied im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) bin ich berechtigt das Qualitätssiegel zu verwenden und dadurch die Qualität in meiner beruflichen Praxis nach berufsethischen Grundsätzen zu gewährleisten.

Außerdem trage ich das Gütezeichen „Beratung durch Psychologen“ und erfülle damit auch die strengen Datenschutzrichtlinien für die Online-Beratung

Qualifikation

  • Von 02/2011 bis 07/2022 Anlagenführer bei Volkswagen
  • Von 09/2014 bis 07/2016 Weiterbildung zum staatl. geprüften Techniker (Maschinenbau)
  • Von 07/2016 bis 06/2020 Studium - Bachelor of Science (B.Sc.) Psychologie
  • Von 10/2020 bis 06/2022 Studium - Master of Science (M.Sc.) Psychologie
  • Von 08/2022 bis 12/2024 Psychologe in der Parkland-Klinik (psychosomatische Reha)
  • Von 03/2023 bis aktuell Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten (Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) bei INITA in Hannover
  • Von 01/2025 bis aktuell Psychotherapeut i.A. im MVZ Mengsberg

Bewertungen (8)

FalkeSchilf.6717 09.08.2026

Mein erster Eindruck über Herrn Hessler ist sehr positiv. Er bringt eine positive Ruhe mit sich und versprüht einen entspannten vibe.

EuleStern.7115 26.07.2026

Kurz und knapp: - das Erstgespräch hat mir gut gefallen - Herr Heßler schafft es eine offene, angenehme und ehrliche Atmosphäre zu gestalten - Großer Vorteil für mich: die Termine können am Wochenende stattfinden

HainHasel.5981 18.07.2026

Freundlich, guter Zuhörer

UhuMilan.6188 05.07.2026

Sehr angenehm und Hilfreich für meinen weiteren Weg :)

AhornMarder.9063 06.06.2026

Herr Heßler hat mir viel Zeit gegeben selbst zu reflektieren und zu sprechen. Wenn es eine längere Pause gab, hat er mir mit gezielten Fragen Anstöße gegeben. Allgemein war die Atmosphäre ruhig und angenehm.

M.Sc. Psychologie

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Julia Hildebrand

Julia Hildebrand ♀

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Über mich

Es gibt Lebensphasen, in denen innere Anspannung, festgefahrene Muster oder belastende Erfahrungen den Blick auf das Wesentliche verstellen. In meiner Beratung biete ich Ihnen und dir einen geschützten, wertschätzenden Raum, in dem Sie zur Ruhe kommen, sich selbst besser verstehen und neue Wege entwicklen können.

Meine Arbeit ist traumasensibel sowie ressourcen- und lösungsorientiert. Sie verbindet verhaltenstherapeutische, ergotherapeutische und körperorientierte Methoden und geht über das reine Gespräch hinaus. Neben dem Verstehen von Zusammenhängen steht vor allem die Frage im Mittelpunkt, was Sie im Alltag konkret entlasten, stärken und unterstützen kann.

Gemeinsam entwickeln wir alltagstaugliche Werkzeuge, die Sie dabei unterstützen, mit Herausforderungen bewusster umzugehen, Selbstregulation zu fördern und Handlungsspielräume zu erweitern. Kreative Methoden können dabei unterstützen, innere Prozesse sichtbar zu machen und neue Erfahrungen zu ermöglichen. Insbesondere dort, wo Worte allein nicht ausreichen.

Die Einbindung von achtsamer Wahrnehmung und Bewegung fördern den Kontakt zu eigenen Ressourcen und stärkt das Gefühl von Stabilität und Selbstwirksamkeit. Sie bestimmen jederzeit das Tempo - Sicherheit, Transparenz und ein respektvoller Umgang mit Ihren Grenzen haben höchste Priorität.

Ziel der Beratung ist es, Sie dabei zu begleiten, eigene Stärken wieder deutlicher wahrzunehmen, Lösungen zu entwickeln, die zu Ihnen passen, und einen nachhaltigen, mitfühlenden Umgang mit sich selbst zu finden.

Qualifikation

  • Von 09/2006 bis 08/2009 Staatlich anerkannte Ergotherapeutin
  • Von 10/2009 bis 09/2011 B.Sc. Psychologie
  • Von 04/2010 bis 05/2011 NLP Practitioner
  • Von 10/2011 bis 09/2014 M.Sc. Psychologie
  • Von 01/2012 bis 12/2014 Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • Von 03/2012 bis 03/2012 Trainerin Stressbewältigung
  • Von 03/2021 bis 12/2023 Leiterin Rehabilitationssport Psychiatrie DBS
  • Von 03/2023 bis 10/2023 Ernährungscoach - Fit durch Food
  • Von 03/2025 bis aktuell Fachtherapeutin Traumawissen

Bewertungen (2)

DachsBirke.4174 22.05.2026

Sehr positives, empathisches Erstgespräch, die wichtigsten Punkte wurden zusammengefasst und Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Auch dass der Körper mit einbezogen wird, finde ich super.

SchilfRose.1827 08.05.2026

Sehr kompetente, einfühlsame und auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Beratung mit hilfreichem Theoriewissen und direkter praxisorientierter Anwendung!

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Häufige Fragen zu Emetophobie

Ist Emetophobie heilbar?

Emetophobie kann behandelt werden, und die Angst sowie die Einschränkungen im Alltag können sich deutlich verringern. Ein wichtiger Ansatz ist die kognitive Verhaltenstherapie mit Exposition. Eine vollständige und dauerhafte Beschwerdefreiheit lässt sich jedoch nicht versprechen. Fortschritt kann beispielsweise bedeuten, wieder gemeinsam zu essen, zu reisen oder eine bisher vermiedene Fahrt zu unternehmen.

Gibt es einen zuverlässigen Emetophobie-Test?

Es gibt wissenschaftlich untersuchte Fragebögen wie das „Specific Phobia of Vomiting Inventory“, kurz SPOVI. Eine deutsche Fassung wurde 2025 von einem Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Mainz untersucht. Der Fragebogen erfasst unter anderem Vermeidung und die Aufmerksamkeit für mögliche Gefahren. Ein Testergebnis ersetzt keine Diagnose und muss zusammen mit den persönlichen Beschwerden eingeordnet werden. Mehr dazu findest du in der SPOVI-Validierungsstudie.

Ist Emetophobie eine Zwangsstörung?

Emetophobie wird üblicherweise den spezifischen Phobien zugeordnet. Trotzdem können Verhaltensweisen auftreten, die an Zwänge erinnern, etwa wiederholtes Kontrollieren, Waschen oder Rückversichern. Entscheidend ist, welche Befürchtung dahintersteht und welche weiteren Beschwerden vorliegen. Eine zusätzliche Zwangsstörung ist möglich, lässt sich aber nicht aus einem einzelnen Verhalten ableiten. Die Abgrenzung gehört in eine fachliche Diagnostik.

Muss ich mich in einer Therapie absichtlich übergeben?

Nein. Absichtlich herbeigeführtes Erbrechen ist keine notwendige Voraussetzung für eine Behandlung. Exposition kann stattdessen an Gedanken, geeigneten Reizen, Körperempfindungen und bisher vermiedenen Alltagssituationen ansetzen. Sprich deine Sorge schon im Erstgespräch an. Du solltest verstehen, was geplant ist und welchem Zweck es dient. Eigenständig Erbrechen auszulösen ist keine geeignete Selbsthilfeübung.

Welche Medikamente helfen bei Emetophobie?

Für spezifische Phobien gibt es keine allgemeine Medikamentenempfehlung. Im Mittelpunkt steht die psychotherapeutische Behandlung. Wenn zusätzlich eine andere behandlungsbedürftige Erkrankung vorliegt, kann eine Ärztin oder ein Arzt dafür Medikamente erwägen. Bereits eingenommene Mittel, auch gegen Übelkeit, sollten im Gespräch genannt werden. Medikamente solltest du nicht eigenständig beginnen, verändern oder absetzen. Wer Medikamente verschreiben darf und wie sich die Berufsgruppen unterscheiden, erklärt der PSYNOW-Ratgeber „Psychologe, Psychotherapeut oder Psychiater?“.

Was kann ich bei Emetophobie essen?

Es gibt keine Lebensmittelliste, die Sicherheit vor Erbrechen garantiert. Wenn du aus Angst immer mehr Lebensmittel ausschließt oder deutlich weniger isst, sollte das fachlich besprochen werden. Ziel ist eine ausreichende, verträgliche Ernährung unter Berücksichtigung tatsächlicher Erkrankungen oder Unverträglichkeiten. Bei Gewichtsverlust oder stark eingeschränkter Nahrungsaufnahme ist ärztliche Unterstützung wichtig.

Wie lange dauert eine Emetophobie-Therapie?

Eine feste Anzahl an Sitzungen lässt sich nicht seriös nennen. Der Plan richtet sich nach der Stärke und Dauer deiner Beschwerden, den Einschränkungen im Alltag und möglichen Begleiterkrankungen. Frage im Erstgespräch nach dem vorgesehenen Vorgehen, den Behandlungszielen und danach, wie Fortschritte besprochen werden. Was psychologische Beratung von einer Psychotherapie unterscheidet, erfährst du im PSYNOW-Ratgeber „Psychologische Beratung oder Online-Therapie?“.

Welcher ICD-10-Code gehört zu Emetophobie?

Emetophobie wird üblicherweise unter den spezifischen, isolierten Phobien eingeordnet. In der ICD-10-GM ist dafür die Kategorie F40.2 vorgesehen. Der Code bezeichnet die Gruppe spezifischer Phobien und ist nicht ausschließlich für Emetophobie bestimmt. Welche Diagnose im Einzelfall zutrifft, entscheidet eine qualifizierte Fachperson. Weitere Informationen bietet das Bundesgesundheitsportal zu F40.2.

Kann Emetophobie Schwangerschaft oder Kinderwunsch beeinflussen?

Ja. Die Sorge vor Schwangerschaftsübelkeit oder davor, dass sich ein Kind übergeben könnte, kann auch die Familienplanung belasten. Eine psychotherapeutische Begleitung kann helfen, die Angst zu bearbeiten. Bei bestehender Schwangerschaft gehört die medizinische Beratung durch die behandelnde Praxis dazu. Entscheidungen über Schwangerschaft und Elternschaft sollten nicht unter dem Druck der Angst getroffen werden.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung. Anhaltende oder neue Übelkeit sollte ärztlich abgeklärt werden. Bei einem möglichen medizinischen Notfall wende dich an den Notruf 112.

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