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Angst & Panik

Agoraphobie überwinden: Wege zurück in einen freien Alltag

Wie Agoraphobie entsteht, warum Vermeidung die Angst verstärken kann und welche Behandlungsmöglichkeiten helfen.

Frau bleibt angespannt auf einem belebten Platz stehen, während Passanten an ihr vorbeigehen
8 Min. Lesezeit Zuletzt aktualisiert: 5. September 2026 Geprüft und freigegeben durch Psychotherapeutin Lena Kleb
Lena Kleb

Lena Kleb ♀

Psychotherapeut:in

39,00 €
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Über mich

Manchmal gerät das eigene Erleben aus dem Gleichgewicht: Gedanken kreisen, Gefühle werden intensiv oder wiederkehrende Muster stehen im Weg. In solchen Phasen kann es hilfreich sein, einen geschützten Raum zu haben, um die eigene Situation klarer zu verstehen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Ich bin Psychologin (M.Sc.) und Psychotherapeutin mit Fachkunde Verhaltenstherapie und arbeite seit 2018 im klinisch-psychologischen Bereich mit Erwachsenen. In dieser Zeit habe ich Menschen mit unterschiedlichen psychischen Belastungen, Lebensfragen und Veränderungsprozessen begleitet.

Auf dieser Plattform biete ich psychologische Beratung an. Sie richtet sich an Menschen, die ihre Situation reflektieren, innere Zusammenhänge besser verstehen und konkrete Veränderungen im Alltag entwickeln möchten.

Du musst noch nicht genau wissen, was dein Problem ist oder was „richtig“ oder „falsch“ ist – wir sortieren gemeinsam, was gerade wichtig ist.

Auch biografische Erfahrungen und wiederkehrende Muster können Teil der Gespräche sein, sofern sie dem Verständnis aktueller Themen dienen. Ziel ist ein differenziertes Verständnis deiner Situation sowie die Entwicklung hilfreicher, alltagsnaher Strategien.

Meine Arbeitsweise orientiert sich an wissenschaftlich fundierten verhaltenstherapeutischen Konzepten und aktuellen psychologischen Erkenntnissen. Ich verbinde strukturierte Analyse mit einer wertschätzenden Haltung auf Augenhöhe und klarer Zielsetzung.

Du bestimmst, was du teilen möchtest und in welcher Tiefe wir arbeiten. Du musst nichts vorbereiten – entscheidend ist die Bereitschaft, dich mit deiner aktuellen Situation auseinanderzusetzen. Die nächsten Schritte entwickeln wir gemeinsam, in einem Tempo, das für dich stimmig ist.

Qualifikation

  • Von 09/2012 bis 04/2016 B. Sc. Psychologie
  • Von 04/2016 bis 09/2018 M. Sc. Psychologie
  • Von 10/2020 bis 05/2025 Approbation als Psychologische Psychotherapeutin

Bewertungen (16)

GrasHain.7288 30.08.2026

Sehr sympathisch, emphatisch und ruhig. Es hat sich für mich sehr gut angefühlt :)

EuleGlockenblume.2663 19.08.2026

Toller Ersttermin. Man fühlt sich ernst genommen und wird total empathisch empfangen und unterstützt. Freue mich auf die nächsten Termine

GoldfischSonne.6758 16.08.2026

Der Ersttermin hat exakt meinen Erwartungen entsprochen. Lena war extrem empathisch und hat mir mit viel Ruhe zugehört. Auch die Führung des Gesprächs war sehr angenehm und ruhig.

SeehundMarienkaefer.0125 02.08.2026

Lena ist sehr empathisch, geduldig und freundlich

EfeuSonne.3794 31.07.2026

Sehr sympathisch und kompetent!

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, in einem vollen Supermarkt einkaufen oder allein das Haus verlassen: Was für andere alltäglich ist, kann bei einer Agoraphobie zur Qual werden. Selbst einfache Wege erscheinen plötzlich kaum noch zu bewältigen.

Manche Betroffene vermeiden bestimmte Orte zunächst nur gelegentlich. Mit der Zeit kann die Angst jedoch immer mehr Bereiche des Lebens bestimmen.

Agoraphobie wird häufig als „Platzangst“ bezeichnet. Diese Bezeichnung greift zu kurz. Es geht nicht nur um große oder offene Plätze. Im Mittelpunkt steht meist die Angst vor Situationen, aus denen eine Flucht schwierig erscheinen könnte oder in denen im Notfall keine schnelle Hilfe verfügbar wäre.

Das Wichtigste vorab

Agoraphobie ist behandelbar. Besonders bewährt ist die kognitive Verhaltenstherapie mit fachlich begleiteten Expositionsübungen. Neue, starke oder unklare körperliche Beschwerden sollten trotzdem ärztlich abgeklärt werden.

Was ist Agoraphobie?

Agoraphobie ist eine Angststörung. Betroffene fürchten Orte oder Situationen, weil sie dort möglicherweise nicht schnell entkommen oder keine Hilfe erhalten könnten. Häufig besteht die Sorge, eine Panikattacke zu bekommen, die Kontrolle zu verlieren, zusammenzubrechen oder sich vor anderen Menschen zu blamieren.

Typische Situationen

  • Öffentliche Verkehrsmittel
  • Volle Geschäfte und Einkaufszentren
  • Menschenmengen und Warteschlangen
  • Kinos, Theater oder Restaurants
  • Weite oder öffentliche Plätze
  • Fahrstühle und schwer verlassbare Orte
  • Autobahnen, Tunnel und Staus
  • Reisen und längere Wege allein

Nicht jede betroffene Person fürchtet dieselben Situationen. Manche können problemlos einkaufen, vermeiden aber Busse und Bahnen. Andere verlassen das Haus nur noch in Begleitung oder entfernen sich kaum von ihrem Wohnort.

In der ICD-10-GM wird Agoraphobie unter F40.0 eingeordnet. Dabei wird zwischen Agoraphobie ohne Panikstörung und Agoraphobie mit Panikstörung unterschieden. Eine Diagnose stellen qualifizierte Fachpersonen. Informationen zur Klassifikation bietet das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Wie äußert sich Agoraphobie?

Agoraphobie zeigt sich durch Gedanken, körperliche Beschwerden und ausgeprägtes Vermeidungsverhalten. Typische Gedanken sind:

Ich komme hier nicht schnell genug weg.
Was passiert, wenn ich zusammenbreche?
Ich brauche jemanden bei mir, damit nichts passiert.

Körperliche Symptome können sein:

  • Herzklopfen oder Herzrasen
  • Schwindel und Benommenheit
  • Atemnot oder Engegefühl
  • Druck oder Schmerzen in der Brust
  • Zittern und Schwitzen
  • Übelkeit und Magenbeschwerden
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühle
  • Gefühl von Unwirklichkeit

Die Beschwerden können sich sehr bedrohlich anfühlen. Viele Betroffene vermuten deshalb zunächst eine körperliche Erkrankung.

Neue Beschwerden ärztlich abklären lassen

Neu auftretende oder unklare Symptome sollten ärztlich abgeklärt werden. Das gilt besonders bei starken Brustschmerzen, Atemnot, Bewusstseinsstörungen oder anderen akuten Beschwerden. Bei einem möglichen medizinischen Notfall wende dich an den Notruf 112.

Agoraphobie mit Panikstörung

Agoraphobie und Panikstörung können gemeinsam auftreten, müssen es aber nicht. Bei einer Panikattacke steigt die Angst innerhalb kurzer Zeit stark an. Nach einer solchen Attacke kann die Sorge vor einer Wiederholung entstehen. Betroffene beobachten ihren Körper zunehmend genau und meiden Situationen, in denen eine weitere Attacke besonders schlimm erscheinen würde.

Andere Menschen leiden unter Agoraphobie, ohne regelmäßig Panikattacken zu erleben. Sie spüren in bestimmten Situationen starke Unruhe oder Angst und schränken ihren Alltag deshalb immer weiter ein.

Agoraphobie, Klaustrophobie oder soziale Phobie?

Agoraphobie

Entscheidend ist die befürchtete fehlende Flucht- oder Hilfsmöglichkeit. Die Angst kann in offenen, engen oder vollen Situationen auftreten.

Klaustrophobie

Die Angst richtet sich vor allem auf enge oder geschlossene Räume, etwa Fahrstühle, Tunnel, Flugzeuge oder kleine Zimmer.

Soziale Phobie

Im Mittelpunkt steht die Angst, von anderen Menschen negativ bewertet, abgelehnt oder bloßgestellt zu werden.

Überschneidungen

Mehrere Ängste können gleichzeitig vorkommen. Entscheidend ist, wovor die Person in einer konkreten Situation Angst hat.

Wie entsteht der Kreislauf aus Angst und Vermeidung?

Viele Betroffene verlassen eine gefürchtete Situation, sobald die Angst stärker wird. Andere nehmen nur noch eine vertraute Begleitperson mit, setzen sich in der Bahn immer in die Nähe der Tür oder prüfen ständig, wo sich der nächste Ausgang befindet.

Solche Reaktionen bringen zunächst Erleichterung. Gleichzeitig kann das Gehirn daraus lernen: „Ich bin nur sicher, weil ich geflüchtet bin oder mich abgesichert habe.“ Die bedrohliche Erwartung wird nicht überprüft und die nächste ähnliche Situation erneut vermieden.

  1. 01

    Situation

    Ein voller Supermarkt, eine Bahnfahrt, eine Warteschlange.

  2. 02

    Angstreaktion

    Herzschlag, Atmung und Anspannung nehmen zu.

  3. 03

    Flucht oder Absicherung

    „Ich muss hier raus“ oder „Ich gehe nur in Begleitung.“

  4. 04

    Mehr Vermeidung

    Die Situation wird beim nächsten Mal ausgelassen.

Der persönliche Bewegungsradius kann dadurch immer kleiner werden. Einkäufe, Treffen, Reisen und berufliche Möglichkeiten fallen weg. Das Vermeiden ist keine persönliche Schwäche, sondern eine verständliche Schutzreaktion, die kurzfristig entlastet und die Angst langfristig aufrechterhalten kann. Auch das Bundesgesundheitsportal erklärt diesen Kreislauf.

Welche Ursachen kann Agoraphobie haben?

Agoraphobie hat meist nicht nur eine einzelne Ursache. Eine allgemeine Anfälligkeit für Angst, frühere Panikattacken, belastende Erfahrungen, länger anhaltender Stress und eine starke Aufmerksamkeit für körperliche Empfindungen können zusammenwirken.

Auch Gedanken über Kontrolle und Sicherheit sowie erlernte Ängste können eine Rolle spielen. Manchmal beginnt die Störung nach einer ersten Panikattacke an einem bestimmten Ort. Anschließend werden ähnliche Situationen vermieden. Bei anderen entwickelt sich die Angst schrittweise, ohne klar erkennbaren Beginn.

Erfahrungen in der Kindheit können die spätere Entwicklung beeinflussen. Eine Agoraphobie lässt sich aber nicht automatisch auf Erziehung, einzelne Kindheitserlebnisse oder das Verhalten der Eltern zurückführen.

Ist Agoraphobie heilbar?

Agoraphobie ist gut behandelbar. Viele Betroffene können ihre Ängste deutlich reduzieren und zuvor vermiedene Situationen wieder selbstständig bewältigen. Wie lange das dauert, hängt unter anderem von der Dauer und Stärke der Beschwerden, dem Ausmaß der Vermeidung und möglichen weiteren Erkrankungen ab.

Auch nach einer erfolgreichen Behandlung können in belastenden Lebensphasen wieder Angstsymptome auftreten. Das bedeutet nicht, dass die gesamte Entwicklung verloren ist. Erlernte Strategien können erneut angewendet und bei Bedarf mit professioneller Unterstützung aufgefrischt werden.

Wie wird Agoraphobie behandelt?

Eine zentrale Behandlungsmöglichkeit ist die Psychotherapie. Besonders gut untersucht ist die kognitive Verhaltenstherapie mit Expositionsübungen. Dabei geht es darum, den persönlichen Angstkreislauf zu verstehen, Gedanken zu überprüfen, körperliche Reaktionen anders einzuordnen und Vermeidungs- und Sicherheitsverhalten zu verändern. Empfehlungen enthält die S3-Leitlinie Angststörungen.

Exposition: Der Angst gezielt begegnen

Bei einer Exposition setzt sich die betroffene Person geplant mit einer gefürchteten Situation auseinander. Das kann eine kurze Busfahrt, ein Einkauf oder ein Aufenthalt in einer Warteschlange sein. Ziel ist nicht, die Angst gewaltsam zu unterdrücken oder zu warten, bis sie vollständig verschwindet.

Wichtig ist neues Lernen: Eine befürchtete Folge tritt nicht ein, fällt anders aus als erwartet oder die Situation kann trotz vorhandener Angst bewältigt werden. Die bisherigen Gefahrenerwartungen werden so um neue Erfahrungen ergänzt.

Exposition gehört in fachliche Begleitung

Bei ausgeprägter Agoraphobie sollte die Exposition psychotherapeutisch geplant und begleitet werden. Von unvorbereiteten Selbstversuchen deutlich über der eigenen Belastungsgrenze ist abzuraten.

Kann ich Agoraphobie selbst behandeln?

Bei leichten Beschwerden können seriöse Selbsthilfeangebote und bewusste Veränderungen im Alltag unterstützen.

Hilfreich kann sein:

  • Sich über den Angstkreislauf informieren
  • Vermiedene Situationen und Fortschritte notieren
  • Auf ausreichend Schlaf und Bewegung achten
  • Eine vertraute Person über die Beschwerden informieren

Atem- und Entspannungsübungen können die allgemeine Anspannung senken. Sie sollten jedoch nicht zu einer neuen Voraussetzung werden, ohne die eine gefürchtete Situation angeblich nicht bewältigt werden kann.

Bei stärkeren oder anhaltenden Beschwerden ist professionelle Unterstützung sinnvoll. Wenn die Angst den Alltag deutlich einschränkt, Panikattacken auftreten oder der Bewegungsradius immer kleiner wird, sollte bei Bedarf eine Psychotherapie in Anspruch genommen werden.

Wie lange dauert Agoraphobie?

Es gibt keine feste Dauer. Ohne passende Behandlung kann eine Agoraphobie über Monate oder Jahre bestehen und sich auf weitere Lebensbereiche ausweiten. Mit professioneller Hilfe können sich erste Veränderungen früher zeigen. Eine nachhaltige Behandlung benötigt jedoch Zeit und wiederholte neue Erfahrungen.

Entscheidend ist weniger, wie schnell jede Angst verschwindet. Wichtiger ist, ob der Alltag wieder freier wird und die betroffene Person trotz anfänglicher Unsicherheit mehr Situationen bewältigen kann.

Wie verhalten sich Menschen mit Agoraphobie?

Agoraphobie ist von außen nicht immer erkennbar. Viele Betroffene fahren nur zu bestimmten Uhrzeiten, kennen alle Ausgänge eines Gebäudes, nehmen stets Wasser mit oder sagen Einladungen unter anderen Begründungen ab. Manche wirken nach außen selbstständig, richten ihren Alltag aber vollständig nach der Angst aus.

Andere sind stark auf vertraute Begleitpersonen angewiesen. Angehörige können unterstützen, sollten aber nicht dauerhaft jede gefürchtete Situation übernehmen. Hilfreicher ist es, vereinbarte Behandlungsschritte zu bestärken und Fortschritte anzuerkennen.

Wie kann PSYNOW bei Ängsten unterstützen?

PSYNOW ist eine direkte Anlaufstelle für psychologische Beratung. Bei uns beraten qualifizierte Psycholog:innen und approbierte Psychotherapeut:innen mit denselben anerkannten Qualifikationen, wie sie auch in Praxen und Kliniken tätig sind.

Im Gespräch können deine aktuelle Situation, persönliche Belastungen und mögliche Ursachen besprochen werden. Gemeinsam schaut ihr, welche nächsten Schritte sinnvoll sind und ob zusätzlich eine psychotherapeutische oder ärztliche Abklärung hilfreich sein könnte.

Wenn eine Psychotherapie notwendig oder sinnvoll erscheint, kann die Beratung zur Orientierung und Überbrückung bis zu einem Therapieplatz dienen. Unsere Fachkräfte sind dazu ausgebildet, die Grenzen der Online-Begleitung zu erkennen und offen mit dir zu besprechen.

Sortiere deine Situation mit einer Fachperson.

Du musst vor einem Gespräch nicht bereits wissen, ob das, was du erlebst, eine Agoraphobie, eine Panikstörung oder etwas anderes ist. Genau solche Fragen darfst du mitbringen.
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Wann sollte ich professionelle Hilfe suchen?

Professionelle Unterstützung ist wichtig, wenn:

  • Du vermeidest immer mehr Situationen.
  • Du verlässt das Haus nur noch selten oder in Begleitung.
  • Angst und Panik beeinträchtigen Beruf, Beziehungen und Lebensqualität.
  • Rückzug oder depressive Beschwerden nehmen zu.
  • Du versuchst, die Angst mit Alkohol oder anderen Substanzen auszuhalten.

Eine psychotherapeutische Sprechstunde kannst du direkt bei einer Praxis oder über den Terminservice der 116117 vereinbaren.

Im Notfall

Bei akuten körperlichen Beschwerden, unmittelbarer Gefahr oder wenn du dich nicht sicher fühlst, wähle 112. Bei Suizidgedanken oder einer schweren psychischen Krise solltest du sofort psychiatrische, ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

PSYNOW bietet psychologische Online-Beratung. Das Angebot ersetzt keine gegebenenfalls notwendige ärztliche Diagnostik, medikamentöse Behandlung oder Psychotherapie.

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M.Sc. Psychologie

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Über mich

Schön, dass du den Weg hierher gefunden hast.

Sich Unterstützung zu suchen ist oft kein leichter Schritt. Viele Menschen kommen in eine Beratung, wenn sie merken, dass sie alleine nicht mehr weiterkommen oder sich Gedanken immer wieder im Kreis drehen. Umso wichtiger ist mir, dass du dich von Anfang an verstanden und gut aufgehoben fühlst.

Ich bin Psychologin (M. Sc.) mit Schwerpunkt in klinischer und beratender Psychologie. In meiner Arbeit verbinde ich wissenschaftlich fundierte Methoden mit einer ruhigen und zugewandten Haltung. Mir ist wichtig, dass du dich ernst genommen fühlst und Raum hast, alles anzusprechen, was dich beschäftigt.

Gemeinsam schauen wir, was hinter deinen aktuellen Herausforderungen steht und entwickeln Schritt für Schritt Wege, die dir im Alltag wirklich weiterhelfen. Dabei orientieren wir uns an deinem Tempo und an dem, was du gerade brauchst.

Du musst nichts vorbereiten oder bereits Antworten haben. Es reicht, dass du da bist!

Qualifikation

  • Von 03/2021 bis 03/2024 B. Sc. Psychologie
  • Von 04/2024 bis aktuell M. Sc. Psychologie

Bewertungen (5)

WindFarn.9371 27.09.2026

Ein ganz liebes und einfühlsames Gespräch. Bin froh, den Termin bei Eva ausgemacht zu haben.

SchilfWolke.0268 26.08.2026

Bei Ihr merkt man das Sie einem aufrichtig zuhört. einen auch verstehen will um richtig handeln und helfen zu können und hinterfragt lieber einmal mehr als zu wenig. Sie ist sehr offen und shmpatisch. Ich kann Sie nur empfehlen.

HolunderReh.7065 23.07.2026

Sehr angenehmes Kennenlerngespräch, sehr sympathisch und einfühlsam. Ich habe das Gefühl, dass ich ernst genommen und verstanden werde und freue mich auf die künftigen Termine.

EfeuKranich.9611 13.06.2026

Sehr freundliche und empathische Psychologin. Sie hat mir aufmerksam zugehört und mir ein positives Gefühl gegeben. Ich freue mich auf den nächsten Termin.

BussardKranich.8076 29.05.2026

Es war ein sehr gutes Gespräch.

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Über mich

Herzlich willkommen!

Vielleicht stehen Sie gerade unter Druck, fühlen sich erschöpft, überfordert oder innerlich unruhig.

Vielleicht kreisen die Gedanken ständig oder Sie spüren, dass es so wie bisher nicht weitergeht.

Wenn Sie sich darin wiederfinden, sind Sie hier richtig.

Als Psychologischer Berater unterstütze ich Menschen dabei, wieder Stabilität, Klarheit und Zuversicht in ihr Leben zu bringen. Mein Schwerpunkt liegt auf:

  • Ängsten & Panik

  • Verstimmungen und belastende emotionale Zustände

  • Stress, Überforderung & innerer Anspannung

  • Grübeln, Selbstzweifeln & Unsicherheit

  • Stärkung des Selbstwerts und innerer Ressourcen

  • Psychologische Beratung bei Post-Covid/ ME/CFS

Wie ich arbeite:

Einfühlsam, strukturiert und ressourcenorientiert. Mir ist es wichtig, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem Sie offen sprechen können – ohne Druck, ohne Bewertung. Wir betrachten gemeinsam nicht nur die aktuellen Belastungen, sondern auch dahinterliegende Muster, Bedürfnisse und Stärken.


Sie bestimmen das Tempo. Ich begleite Sie Schritt für Schritt – damit Sie wieder mehr Kontrolle, Orientierung und inneren Halt finden können.


Wenn Sie bereit sind, den ersten Schritt zu gehen, stehe ich Ihnen gerne unterstützend zur Seite.

Qualifikation

  • Von 10/2018 bis 09/2023 Studium der Psychologie (B.Sc. und M.Sc.)

Bewertungen (6)

HirschWind.3626 15.09.2026

Sehr sympathisch / emphatisch, hat sich sehr viel zeit genommen und sehr geduldig. Bin gespannt auf den nächsten Termin.

WolkeAhorn.0961 19.05.2026

Sehr fokussiert versucht einen wirklich weiter zubringen mit den Anliegen die man mitbringt

GrasKranich.6040 18.05.2026

Ich bin wirklich begeistert von Jonas Emrichs Arbeit! Jeder Termin bringt neue Erkenntnisse und ich bin immer wieder beeindruckt, wie gut er auf meine Anliegen eingeht. Seine Vorbereitung und Professionalität sind einfach top. Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen!

DachsUhu.0046 14.05.2026

Das Erstgespräch mit Herrn Emrich war sehr angenehm. Obwohl mir das Thema anfangs peinlich war, fühlte ich mich sofort wohl, verstanden und ernst genommen. Er wirkt freundlich, kompetent und empathisch – ich hatte das Gefühl, in guten Händen zu sein und mich gut auf weitere Termine vorbereitet zu fühlen.

AmselFarn.7676 27.04.2026

Kompetent und präzise.

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Über mich

Ich bin Martin Schniertshauer, Psychologe (M.Sc.) & Fachpsychologe Notfallpsychologie (BDP).

Ich begleite Menschen, die sich in belastenden oder unübersichtlichen Lebenssituationen befinden. Manchmal geraten wir in Phasen, in denen Stress, Zweifel oder äußere Anforderungen überhandnehmen. Dann kann ein klarer Blick von außen den entscheidenden Unterschied machen.

Meine Arbeit verbindet fundiertes psychologisches Wissen mit einer ruhigen, strukturierten Herangehensweise. Gemeinsam analysieren wir, was gerade belastet, welche Gedanken oder Erwartungen Druck erzeugen und welche Veränderungen möglich und sinnvoll sind.

Schwerpunkte meiner Beratung sind u. a.:

  • Stressbewältigung und Umgang mit Belastung

  • berufliche Herausforderungen, Konflikte und Rollenstress

  • persönliche Krisen oder Umbruchsituationen

  • Klärung von Entscheidungen und Prioritäten

  • Umgang mit Selbstzweifeln, Unsicherheiten oder Grübeln

  • Stärkung der eigenen Ressourcen und Resilienz

  • Stabilisierung und Begleitung nach belastenden Erfahrungen wie Traumatisierung, Krisensituationen oder emotionaler Überforderung

Ich lege Wert darauf, dass Sie konkrete, alltagstaugliche Strategien an die Hand bekommen, die Ihnen wirklich weiterhelfen – nicht nur theoretische Modelle. Jede Sitzung ist individuell auf Sie abgestimmt und orientiert sich an Ihren Zielen, nicht an starren Programmen.

In einem geschützten Rahmen können Sie offen über das sprechen, was Sie beschäftigt. Gemeinsam erarbeiten wir Wege, wie Sie wieder mehr Klarheit gewinnen, Belastungen reduzieren und Ihr Leben so gestalten können, dass es sich stimmiger und leichter anfühlt.

Wenn Sie in einer Situation sind, in der Sie Unterstützung, Orientierung oder neue Perspektiven brauchen, begleite ich Sie gerne auf diesem Weg.

Qualifikation

  • Von 12/2016 bis 09/2021 Bachelorstudium Psychologie (B.Sc.)
  • Von 01/2022 bis 07/2025 Masterstudium Psychologie (M.Sc.) mit Vertiefung Klinische Psychologie
  • Von 02/2024 bis 03/2024 Fachkraft für Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E)
  • Von 01/2025 bis 10/2025 Fachpsychologe für Notfallpsychologie (BDP)

Bewertungen (5)

LibelleFluss.5255 08.07.2026

Herr Schniertshauer ist ein sehr freundlich zugewandter Psychologe, den ich nur wärmstens empfehlen kann.

RegenSeerose.7222 19.05.2026

Martin direkt sympathisch er hört zu, stellt die richtigen Fragen kann ich nur weiter empfehlen

GlockenblumeMilan.7691 18.05.2026

empathisch, freundlich und hat verschiedene Wege aufgezeigt, wie es weitergehen kann. Vielen Dank

SternRose.2869 15.04.2026

Angenehmes Erstgespräch.

SalbeiLilie.2529 15.04.2026

Es war ein sehr angenehmes Erstgespräch.

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Häufige Fragen zur Agoraphobie

Was genau ist Agoraphobie?

Agoraphobie ist die ausgeprägte Angst vor Situationen, in denen eine Flucht schwierig erscheinen oder im Notfall keine schnelle Hilfe verfügbar sein könnte. Dazu gehören öffentliche Verkehrsmittel, Menschenmengen, Geschäfte oder weite Wege außerhalb der eigenen Wohnung.

Ist Agoraphobie dasselbe wie Platzangst?

Agoraphobie wird umgangssprachlich häufig Platzangst genannt. Der Begriff ist irreführend, weil die Angst nicht nur auf großen Plätzen auftritt. Auch enge, volle oder schwer verlassbare Situationen können betroffen sein.

Welche Symptome sind typisch?

Typisch sind starke Angst, Vermeidungsverhalten und körperliche Beschwerden wie Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Schwitzen, Zittern oder Übelkeit. Nicht alle Betroffenen erleben dieselben Symptome.

Welcher ICD-Code gilt bei Agoraphobie?

In der ICD-10-GM wird Agoraphobie unter F40.0 geführt. F40.00 bezeichnet Agoraphobie ohne Panikstörung, F40.01 Agoraphobie mit Panikstörung.

Kann eine Agoraphobie plötzlich entstehen?

Ja. Bei manchen Menschen beginnt sie nach einer unerwarteten Panikattacke. Bei anderen entwickelt sie sich über einen längeren Zeitraum und breitet sich allmählich auf weitere Situationen aus.

Was ist der Teufelskreis der Agoraphobie?

Eine Situation löst Angst und körperliche Reaktionen aus. Diese werden als Gefahr bewertet, wodurch die Angst weiter steigt. Flucht und Vermeidung bringen kurzfristige Erleichterung, bestätigen aber langfristig die Vorstellung, dass die Situation gefährlich sei.

Kann man trotz Agoraphobie Auto fahren?

Das ist individuell. Manche Betroffene fahren ohne Probleme, andere meiden Autobahnen, Tunnel, Staus oder längere Strecken. Entscheidend ist, welche Situationen mit dem Gefühl verbunden sind, nicht schnell entkommen zu können.

Welche Therapie hilft bei Agoraphobie?

Besonders bewährt ist die kognitive Verhaltenstherapie mit Exposition. Dabei werden angstauslösende Gedanken und Verhaltensweisen bearbeitet und gefürchtete Situationen gezielt wieder aufgesucht. Die Behandlung sollte nach einer fachlichen Diagnostik individuell geplant werden.

Kann Agoraphobie von allein verschwinden?

Leichte Ängste können sich verändern. Eine ausgeprägte Agoraphobie verschwindet jedoch häufig nicht dauerhaft von selbst. Durch zunehmende Vermeidung kann sie sich verstärken. Frühe professionelle Unterstützung ist deshalb sinnvoll.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung. Da Symptome einer Agoraphobie teilweise körperlichen Erkrankungen ähneln können, sollten neue, starke oder ungewohnte Beschwerden ärztlich abgeklärt werden. Bei einem möglichen medizinischen Notfall wende dich an den Notruf 112.

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